Erst Licht, dann Strom, dann Emotion | Urbex & Sport Fotoblog by dsgk

Beiträge mit Schlagwort “Sport

iXS Rosstrappen-Downhill 2014 [Thale (Harz) – Germany]

Am 28. September 2014 fanden sich im Downhill-Eldorado zum 5. Mal die Besten der Besten Downhill-Fahrer ein, um herauszufinden wer am schnellsten den Berg hinunter kommt.

Der Rosstrappendownhill eine der großen Downhillstrecken im Harz, auf der der iXS Cup ausgetragen wird. Wie auch letztes Jahr ist die Strecke ca. 2km lang und es gilt 250 Höhenmeter zu bewältigen. Die Fahrer und auch Fahrerinnen schenken sich dabei nichts!

Angesichts des Ehrgeizes und des Siegeswillens aller Teilnehmer wird eine krasse Fahrweise an den Tag gelegt. Wir alle sind selbst auch schon einmal schnell einen Berg hinabgebraust, aber mit solchen Profis mitzuhalten würde böse enden.

 

Entsprechend der beeindruckenden Fähigkeiten die es zu bestaunen gab, gibt es nun mit meinen Fotos voll auf die Augen. Krasse Fahrer, krasse Fotos, krasse Bearbeitung! Ich habe mir auch etwas für alle Instagram-Fotografen einfallen lassen, die sich nun fragen: „Wenn ich dort mit meinem Handy gewesen wäre, wie hätten dann die Instagrams ausgesehen?“ Schaut euch die Galerie an und findet es heraus 😉 Ciao

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Eine barocke Abreibung

Einmal mehr sind die Demolition Derby Dolls in ihrer heimischen Arena gegen mutige Herausforderer..innen angetreten, gegen die Barockcity Rollergirls aus Ludwigsburg. Dieser Rollerderby-Bout war rabiat und knall hart!

Am 27. September fanden wir uns in der Sporthalle der IGS Stöcken (Hannover) ein. Die Sonne schien, es war ein toller Tag, aber dunkel war es in der Sporthalle trotzdem. So habe ich nahezu alle Fotos bei ISO 1600 geschossen und trotzdem noch nachträglich um eine Belichtungsstufe aufgehellt. Dennoch verpasste der Sonnenschein durch die Oberlichter dem Event das gewisse Extra.

Vielleicht war auch das gewisse Extra die Spielerin ‚Heller Wahnsinn‘?! Sie hat schon vor dem Start Angst und Schrecken verbreitet, denn Ihr Ruf eilte Ihr voraus. Ich bin mir sicher, dass ihr sie an ihrem ehrgeizigen Blick erkennen werdet 😀

Wenn man zum ertsen Mal vom Rollerderby erfährt, dann hat man ein gewisses Bild vor Augen… Mädels, Rollschuhe, Musik und Gewalt. Dieses Derby kann in Sachen Gewalt maximal von Eishockey oder prügelnden Baseball-Zuschauern in den Schatten gestellt werden. Es war ein Fest! Zum Schluss haben die BarockcityRollergirls mit 222:106 gegen die DDD gewonnen.

Ich bin ehrlich, die Demolition Derby Dolls haben die Bilder schon seit Dienstag und sie haben auch mehr Bilder als ich hier präsentiere. Schaut doch gern mal auf ihrer Web- oder Facebook-Seite vorbei. Und wenn ihr schon dabei seid, schaut mal bei SL-Punkt rum. Er hat seinen Blog erst vor kurzem komplett aufgemöbelt! Ein Augenschmaus!!!

Das war es von mir, bis später.


Ehrgeiz, Spaß und gute Laune. Was macht ein #StudentBoatBattle aus?

Etwa 10 Minuten habe vor dem leeren Editor gesessen und überlegt, was ich wohl schreiben könnte. Der Titel dieses Beitrags steht für mich noch nicht fest. Es ist komisch, dass Ihr zu diesem Zeitpunkt schon mehr wisst als ich.

Komisch war es auch am vergangenen Wochenende (02. August 2014), als in Hannover das Red Bull #StudentBoatBattle veranstaltet wurde. Da ich beim letzten Mal scheinbar nichts gebloggt hatte, hier eine Kurzfassung in der Reihenfolge der Namensgebung:

Student: Studenten aus Hannover bilden Dreierteams, geben sich einen fetzigen Namen und verkleiden sich.

Boat: Jedes Team bekommt ein kleines Ruderboot, zwei Paddel und eine gepolsterte Kampf-Lanze.

Battle: Zwei Teams duellieren sich wie bei einem Tjost. Es gibt eine Vor- und eine K.O.-Runde aus der ein einziges Team als Sieger hervorgeht.

Aber warum das Ganze? Nun… Schaut euch die Bilder an und seht selbst.


Demolition Derby Dolls vs. Deadly Darlings

Ohne Pause geht es von Prag nach Hannover zum Roller Derby Heimspiel der Demolition Derby Dolls gegen die Deadly Darlings aus Düsseldorf.

Wie ein Bout abläuft und wie die Regeln eines Roller Derbys lauten habe ich letztes Jahr schon einmal erklärt, daher lasse ich es diesmal aus. Das Spiel verlief entsprechend der Regeln mit zwei Halbzeiten, dazwischen eine Pause und hinterher gab es eine Siegerehrung. Soweit sogut!

Für mich neu, allerdings nicht zum ersten Mal bei einem Bout der DDD wurde eine Band eingeladen, die vor Spielbeginn, sowie in der Halbzeitpause für Beschallung sorgte.

Die Stimmung im Publikum war toll! Es wurde gejubelt, gegröhlt und Fangesang erfüllte die Sporthalle der IGS Stöcken. Grund dafür war die dynamische Spielweise der Mädels. Beide Teams zeigten vollen (Körper)Einsatz und Spaß am Wettkampf, kein Team wollte dem anderen auch nur einen Punkt schenken.

Doch trotz aller Rivalität beim Bout, feierten alle Spielerinnen gemeinsam nach dem Schlusspfiff den Sieg des Gewinnerteams, der DDD.

Ich habe noch keine Idee was ich das nächste Mal bloggen werde. Wir müssen uns wohl überraschen lassen. Übrigens führt ein klick auf die Bilder zur gesammten Galerie 😉


Rosstrappen-Downhill 2013 [Thale (Harz) – Germany]

Downhill ist eine der faulsten Sportarten die ich kenne, es schlägt sogar beinahe Dart. Auf den großen, namhaften Strecken gibt es Gondeln, Sessellifte oder ähnliches, mit dem die Downhiller bequem ihre Fahrräder auf den Berg bekommen. Oben angekommen fahren sie runter um dann wieder hochzugondeln.

Wie bei jeder Sportart gibt es auch hier spezielles (teures) Zubehör. Die Mountainbikes sind extra dafür konzipiert den Berg hinunter zu jagen. Dafür legt man auch dann auch schnell vierstellige Summen auf den Tisch und quält sich zu Tode, wenn man den Berg mit so einem Rad erklimmen will.

In Thale befindet sich eine der vier „großen“ Downhillstrecken im Harz. Hier sind zwei Kilometer Strecke und 250 Höhenmeter zu bewältigen. Das gilt nicht nur für die Mountianbiker, sondern auch für die Fußgänger. Zuschauer können beinahe die gesamte Strecke ablaufen und sind immer nah am Geschehen. Der Rosstrappen-Downhill ist in der Hinsicht vergleichbar mit der Auto/Motorrad-Rennstrecke in Oschersleben. In Thale fällt dem Zuschauer jedoch sogleich etwas ins Auge, die Fahrer. Und das meine ich Buchstäblich. Die Downhiller fahren gar nicht den Berg hinab, sie springen und fliegen in einer Tour und fast pausenlos. Sowas macht nicht nur den Bikern, sondern auch den Zuschauern Spaß. Und um es doch noch klar zu stellen: Downhill-fahren hat nichts mit Faulheit zu tun, es ist extrem Anstrengend und zuweilen auch gefährlich (darum tragen die Fahrer auch so viele Protektoren).

In der Galerie findet Ihr wieder alle Bilder die ich zu diesem Event vorzeigen möchte. Dieses Sportereignis ist auch schon wieder das Letzte aus der nahen Vergangenheit, das ich besucht habe. Daher wird es bestimmt nun länger als eine Woche dauern bis ich wieder bloggen werde UND es könnte gut sein, dass sich der nächste Beitrag mit meiner Bachelorarbeit befasst, an der ich zur Zeit sitze. Nunja, wir werden sehen. Bis bald, nun folgt nur noch Werbung.

+++ Thema Werbung & Ads:  Ich finde es ja super, dass ich eine so tolle Plattform zum Bloggen gefunden habe. Auch das System ‚Finanzierung durch Werbung‘ ist nachvollziehbar und plausibel. Andererseits ist die Werbung, die hier drunter geschaltet wird, schon ganz schön doof und hat inhaltlich nicht mal ansatzweise was mit meinem Blog zu tun. Daher möchte ich euch daran erinnern, dass es für die meisten Browser (Opera, Chrome, Firefox) ein Addon/Plugin gibt, das sich „Adblock“ nennt und das es auch für Tablets gibt. Ich will nicht dazu aufrufen, dass ihr Adblock benutzt um die Werbung hier unten auszublenden, weil WordPress das Geld braucht um diese Plattform weiter zu ‚verbessern‘.. Aber Ihr sollt zumindest über diese Option Bescheid wissen, damit das Internet nicht mit euch macht was es will. +++

Loudr.fm+++ Und wenn hier jemand Werbung macht, dann bin ich das! Also mache ich das auch: Während ich die Fotos entwickelt und diesen Beitrag geschrieben habe, habe ich Musik gehört. Was für eine Überraschung! Ja, und zwar bei Loudr.fm. Die Idee dahinter finde ich SUPER und absolut unterstützenswert, Ihr werdet das System sofort durchschauen, weil Ihr schlau seid. Die Plattform gibt es jetzt offiziell erst eine Woche, wodurch das Angebot noch nicht sooo groß ist und vielleicht auch etwas merkwürdig anmuten dürfte. Dazu zählen auch die Alben die ich mir angehört habe: Dust und VGM. Hört da unbedingt mal rein, es ist der Hammer! Bis denne.+++


DTM 2013 [Oschersleben – Germany]

Es ist nun schon wieder eine Weile her, dass die Deutschen Tourenwagen-Masters die Motorsport Arena Oschersleben besuchten. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, außer kaltem Kaffee. Trotzdem blogge ganz mutig über das Rennen, denn Fotos sind nun mal ein Schaubild der Vergangenheit. Daran wird sich nie, also wirklich niemals, etwas ändern. So fällt es nicht weiter ins Gewicht ob die Fotos zum Zeitpunkt des Bloggens zwei Wochen oder vielleicht sogar schon 1 Jahr alt sind, je nach dem, wann du das hier liest.

Wer sich in der DTM auskennt wird mit den folgenden Namen des Rankings etwas anfangen können und die Anderen eben nicht. Die ersten drei Plätze verteilten sich auf Augusto Farfus (BMW M3 DTM), Mike Rockenfeller (Audi RS 5 DTM) und Jamie Green (Audi RS 5 DTM) und hier gibt es die aktuelle Tabelle. Das Rennen war ein Normales und Durchschnittliches. Kaum Überholmanöver von denen man an der Strecke mitbekommen hat, ein kleinerer Crash bei dem niemandem etwas passiert ist (zum Glück) und sonst ein Auto nach dem Anderen. Klingt das langweilig? Nun, das bekommt man auch zu Hause durch den Flat-Screen zu sehen. Für den Überblick ist das ganz praktisch, aber schon irgendwie nicht ganz soo spannend.

Live an der Strecke jedoch sie es anders aus, vergleichbar ist das mit einem Konzert. Wer schaut sich ein Konzert auf DVD oder BluRay zu Hause wirklich gern an? Der Sound ist zwar klar, und es steht keiner im Weg, die Luft ist besser, man kann Pause machen und sich etwas zu essen oder trinken holen… Aber da fehlt etwas. Es fehlt der laute Jubel der Menschenmenge, es fehlt die Kraft, das vibrieren im Bauch, der Geruch, die Atmosphäre, das dröhnen in den Ohren und die Vorfreude. Konzert oder Autorennen, das macht hier keinen Unterschied.

Das Schöne an der Rennstrecke Oschersleben ist die (barrierefreie) Zugänglichkeit für das Publikum. Der Eintritt wurde zwar mittlerweile auf 25 Euro angehoben, aber selbst für mich als mittelloser Student ist das noch echt fair und gerechtfertigt. Die Zugänglichkeit ist ist es auch, die uns immer wieder dorthin lockt. Egal ob als Zuschauer oder Fotograf, die Strecke kann beinahe komplett abgegangen werden und man ist immer nah am Geschehen, ohne Angst haben zu müssen, dass einem gleich die reifen um die Ohren fliegen.

In Sachen Spannung kann die DTM locker mit der Formel 1 mithalten. Das größte Problem besteht nur darin, dass RTL, als größter TV Sender Deutschlands und als Formel 1 Exklusiv-Sender, eben nur über die Formel 1 berichtet und sein großes Publikum mit den Namen und Gesichtern der Formel 1 Fahrer impfen kann. Denjenigen, den man ‚kennt‘, dem drück man die Daumen. Das ist ganz normal… Immerhin haben sich die beteiligten TV Sender in diesem Jahr darauf geeinigt, dass DTM und Formel 1 Rennen nicht an den gleichen Wochenenden stattfinden, sodass auf Fans beider Rennserien Rücksicht genommen wurde. Oder damit man mehr Geld daran verdient… Letztendlich jedoch ist es egal Wer in welchem Auto sitzt, solange ein Rennen spannend, taktisch, schnell und anspruchsvoll ist! Wer neugierig geworden ist solle mal bei YouTube den Kanal der DTM besuchen. Dort kann man sich neben jedem Rennen, auch Zusammenschnitte mit den spannendsten OnBoard-Perspektiven und Streckenvorstellungen anschauen.

Hoffentlich rast Ihr nun nicht wie die Rennfahrer durch meine Fotos, die alle in der Galerie zu finden sind. Soo stolz bin ich zwar nicht auf die Bilder, aber hey, ich habe sie entwickelt und warum sollten sie jetzt auf meiner Festplatte versauern? Zumal SL-Punkt in seinem Blog schon angekündigt hat, dass ich auch bloggen soll. By the way, schaut mal nach seinen Fotos! Er hat echt viele tolle Aufnahmen, bei den ich fast schon überlegen muss ob wir bei dem selben Rennen waren.

+++ Thema Werbung & Ads: Kostenlos kann ich leider nichts an der Situation ändern. Zurzeit überlege ich, wie ich damit am besten umgehen könnte. Das dauert noch eine Weile und vielleicht werde ich per Umfrage eure Meinung zu dem Thema erbitten. es ist zwar nicht schön, aber auch nicht supertragisch, wenn wir ehrlich sind. daher werden wir alle das wohl noch eine Weile hinnehmen müssen. +++


Kitesurf World Cup 2013 [Sankt Peter-Ording – Germany]

Wenn man mal so darüber nachdenkt, Veranstaltungen finden scheinbar immer geballt im gleichen Zeitraum statt. Am zweiten Juliwochenende wurde in Bad Salzdetfurth die Cross Country Meisterschaft ausgetragen. Am selben Wochenende begann auch an der Nordsee in Sankt Peter-Ording ein sportlicher Wettbewerb, wie er in dieser Klasse nur ein mal im Jahr zu sehen ist. Vom 12. bis zum 21. Juli traten in Sankt Peter-Ording die besten Kitesurfer der Welt beim Kitesurf World Cup gegeneinander an.

Kitesurfer und Surfer im Allgemeinen sind wie Skateboardfahrer. Sie schlafen lange, fangen erst an irgendwas zu machen sobald sie Lust dazu haben und machen dann eigentlich auch nur was sie wollen. Mit einem gemütlichen Reisetempo starten wir um 6:30 Uhr, machten noch eine Frühstückpause mit viel Kaffee und kamen schließlich um 10:30 Uhr am Autostrand in Sankt Peter-Ording an. Der Autostrand ist ein flacher Standabschnitt der für solche Großveranstaltungen kurzer Hand zum Parkplatz umfunktioniert umbenannt wird. Das geht so: Es gibt bei der Einfahrt, wie auch bei einer Landesgrenze, viele Spuren. Dort bezahlt man seine Parkgebühr (die nicht unverschämt teuer ist) und sucht sich dann einen Parkplatz. Einweiser gibt es nach dem Bezahlen nicht mehr, was bedeutet, dass die Besucher sich selbst darum kümmern müssen sich nicht gegenseitig einzuparken. Hier profitiert man sehr von den vielen jungen Besuchern und ihrer lockeren Lebenshaltung, denn es funktioniert!

Vom Autostrand ist es nicht mehr weit zum Wettkampfbereich des Kitesurf World Cup. Doch weil es sich um einen Sandstrand handelt, kann man nur empfehlen barfuß zu laufen oder alle 10 Meter seine Schuhe auszukippen. Schon von Weitem waren die Hauptsponsoren zu erkennen: Pro7/Kabel1 und VW. Immerhin lautet die korrekte Veranstaltungsbezeichnung „Beetle Kitesurf World Cup“.

Der Wind lies zu wüschen übrig. Nur zwei Beaufort waren es, also ein laues Lüftchen. Weder Drachen noch Kites waren in der Luft und die ersten Wettkampfteilnehmer wachten auch gerade erst auf. Was um diese Zeit absolut nachvollziehbar ist! Ich konnte mich zum Glück mit Red Bull wach und aufmerksam halten, denn Kaffee gab es nirgends. Weil so wenig los war spazierten wir bis zur Strandbrücke, machten eine Mittagspause, spazierten wieder zurück und siehe da, die ersten Kites erhoben sich in die Lüfte. Mittlerweile kam die Flut und mit ihr auch etwas Wind. Mehr als drei Beaufort wurden es aber trotzdem nicht. Die Kitesurfer hatten mit dieser milden Brise arge Probleme sich vom Wasser überhaupt zu lösen. Somit fuhren viele nur am Strand entlang und warteten auf eine kraftvolle Böe um endlich mal springen zu können.

Die Besucher wurden mehr und mehr und auch das Meer wurde mehr. Der Wind blieb konstant. Ob die Punktewertung auch tatsächlich stattgefunden hat weiß ich nicht mal. Der Truck mit der Jury-Kabine blieb leer, auf den Lautsprechern hörte man nichts und die Kitesurfer fuhren noch immer recht unkoordiniert durch die Fluten um sich scheinbar aufzuwärmen. Nach sechs Stunden Aufenthalt und wenig Action machten wir uns wieder auf den Heimweg. Wir überlegten noch einmal zum zweiten Wochenende hoch zu fahren, in der Hoffnung auf mehr Wind. Doch die Vorhersage für noch weniger Wind nahm uns den Wind sprichwörtlich aus den Segeln. Somit sind die Bilder, die ich euch nun zeige, allesamt am 13. Juli entstanden.

Was die Entwicklung der Bilder angeht, ich habe nicht viel daran gemacht. Sie wurden gerade ausgerichtet aber nicht weiter gecropped, sie wurden Tonwert-korrigiert und ich habe die Farbtemperatur ein kleines bisschen wärmer gemacht.  Ja, ich könnte hier und da noch so einige Korrekturen machen… Das Wetter war nicht perfekt, damit waren die Sportler nicht so perfekt, also müssen es die Fotos auch nicht sein.

Ich wünsche wieder viel Spaß mit der Galerie und bedanke mich bei dir, dass du dir die Zeit genommen hast mal wieder hier gewesen zu sein! Spontan fällt mir kein Ereignis ein, das ich in näherer Zukunft fotografisch begleiten bzw. ablichten werde. Vielleicht sollte ich eine Sommerpause machen? Hm, jetzt noch nicht. Ich schaue mal was es noch so zu bloggen gibt. Genießt weiterhin die Ferien oder erinnert euch an die Ferien zurück, wenn ihr das hier erst später lest. Ich bedanke auch mich ganz herzlich bei BSK Spezialkabel für die Möglichkeit nach SPO zu kommen, für die Verpflegung und die Leihgabe aus bestem Glas.


Roller Derby! – 1, 2, 3, Bout

Nach längerer Pause ist es wieder soweit, ihr bekommt neue Bilder zu sehen. Durch den „BuddyBlog SL-Punkt: Roller Derby! – 1. Bout für Hannover“ habt ihr vor einer Weile erfahren, dass ich nach Hannover zum ersten heimischen Bout der Demolition Derby Dolls eingeladen wurde. Die dort entstandenen Fotos habe ich endlich fertig und blogreif gemacht.

Da Roller Derby noch immer sehr unbekannt ist, haben die DDD einen kleinen Flyer gemacht, der die wichtigsten Punkte enthält. Wem das einfache Regelwerk noch immer spanisch vorkommt, der sollte mal ein Roller Derby besuchen. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen!

Roller Derby - was ist das?

Roller Derby – was ist das?

Gegeneinander angetreten sind die Gastgeberinnen, die Demolition Derby Dolls und aus Münster angereist, die Zombie Rollergirlz. Mir hat es besonders gefallen, dass die Teams sehr sportlich miteinander umgegangen sind, obwohl ein Vollkörperkontaktsport nicht gerade dazu einlädt. Als Zuschauer spürte man den Ehrgeiz den Sieg zu holen, aber auch den Spaß am Sport. Und letztendlich geht es doch nur darum Spaß zu haben. Ich finde es schade, dass dieser Umstand, Spaß zu haben, bei vielen anderen Sportarten und Wettkämpfen total ignoriert wird. Das soll jedoch eine andere Geschichte sein.

Hier habe ich zum zweiten Mal ein Roller Derby fotografiert und es hat weitaus mehr Spaß gemacht als beim ersten Mal. Damals war es zur SportsNow! im Rahmen der ABF Hannover (Februar 2013). Die Bilder waren ein Grauß! Es gab wenig Licht, unschöne Hintergründe, einen schwarzen lichtschluckenden Boden und schnelle Bewegungen. Ich war damals nicht in der Lage ordentliche Bilder zu machen. Doch in der Halle „IGS Stöcken“ war alles besser, auch der Fotograf hinter meiner Kamera.

Mit dem Beeilen hat es ja nicht so ganz geklappt, aber ich bin sicher ihr habt die Zeit auch anders gut verbracht. Alle Fotos gibt es in der Galerie. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast hier vorbei zu schauen! Bis bald, es steht viel Sport auf dem Plan.


Kurzmitteilung

BuddyBlog SL-Punkt: Roller Derby! – 1. Bout für Hannover

BuddyBlog, das habe ich doch schon mal gelesen? Richtig! Während ich meine Fotos noch nicht einmal in Augenschein genommen habe, hat SL-Punkt sogar schon eine ganze Galerie gebloggt.

Worum geht es hier überhaupt: Am Samstag (22.06.2013) fand der erste heimische Bout der Demolition Derby Dolls in Hannover statt. Sie bezwangen die Zombie Rollergirlz aus Münster und beide Mannschaften, oder eher Frauschaften, zeigten dabei kein Erbarmen mit dem Gegner, oder eher mit der Gegnerin. Wie auch immer…

Schaut euch die Fotos von SL-Punkt an. Er hat es wieder geschafft die besten Momente einzufangen und seine Fotos sind auf jeden Fall sehenswert!

SL-Punkt: Roller Derby! – 1. Bout für Hannover

Photographed by SL-Punkt

Ich beeile mich meine Fotos auch zu sichten und werde euch nicht mehr lange warten lassen. Vielen Dank, dass ihr jetzt schon die Zeit hattet hier vorbei zu schauen und dass ihr auch bei SL-Punkt vorbeischauen werdet! Bis gleich 😀


Ist Brandenburg das bessere Nord-Korea?

Jetzt bekommt ihr die dritte Location der OUT2013 zu sehen. Eigentlich ist die Location ein riesiges Gelände. Wir hatten es jedoch nur auf zwei ganz bestimmte Räume abgesehen. Der Erste ist die Sporthalle einer alten Schule. Der zweite Ort ist ebenfalls eine Sporthalle, nur war diese nicht für Schüler, sondern für Soldaten gedacht. Schüler und Soldaten auf dem selben Gelände? Klingt ein bisschen nach eisernem Vorhang und dem heutigen Nord-Korea nicht wahr?

Bei dem ganzen Stress den der Landesführer Nord-Koreas Kim Jong-un gerade so anzettelt wird es bestimmt nicht mehr lange dauern bis Süd-Korea und die verbündeten USA die Nase voll haben und den vielleicht etwas überforderten Kim mal an die Hand nehmen. Kim, falls du das hier ließt, ich meine es nicht böse. Aber du wirkst auf die Welt gerade wie ein schlecht gelaunter Teenager, der am Boden zerstört ist, weil sein Papa tot ist (darf man ja auch sein) und weil er keine Freundin findet. Dazu landet der Zwillingsbruder Park Jae-sang noch einen internationalen Hit nach dem anderen und verdient sich eine goldene Nase. Und du Kim, hast nur den neuesten Wartburg und die alten Atomsprengköpfe von Papa. Ich verstehe ja, wer kann schon der Versuchung von Knallern und Böllern widerstehen? Öffne doch einfach die Grenzen und verhindere damit, dass David Hasselhoff es wieder wie bei der Berliner-Mauer machen muss. Dann habt ihr Internet, Smartphones und einen Haufen Apps dafür! Mehr braucht man doch heute nicht um glücklich zu sein… – Ich denke mal die meisten von euch werden sich gerade wundern warum ich Kim direkt angesprochen habe. Er kann deutsch, da er in der Schweiz studiert hat. Kim machts möglich, Kim Possible quasi.

Ich schweife zu schnell ab! Schüler und Soldaten, wo gibt’s denn sowas? Der Militär Flugplatz Sperenberg ist schon seit geraumer Zeit stillgelegt. Neben Start-/Landebahnen, einem Tower (an dem ich mir schon einmal aus versehen die linke Hand aufgeschnitten habe), einem Hangar, Panzer-Garagen und Bungalows für die Soldaten gab es auf dem Gelänge auch einen Theatersaal der schon vor 3 Jahren eingestürzt war, eine Schule und Wohnblöcke. Diese Location ist ein wahres Urbexparadies, wäre da nicht der Wachmann. Pff, ein Wachmann und ein großes Gelände. Der findet doch nie jemanden! Naja, zum einen lag dieses Jahr Schnee in dem man ganz toll Fußspuren hinterlässt. Dazu hatten wir eine Statistik von zwei Besuchen bei denen wir auch beide Male erwischt wurden.  Die Karten standen schlecht für uns. Also haben wir alle unsere Üblebens- und Survivaltricks ausgepackt (ja, mir ist klar das survival = Überleben bedeutet) die man so im TV und in den Pfadfinderausgaben der Micky Maus so bekommen konnte. Darunter waren so brillante Taktiken wie zick-zack laufen, in die Fußstapfen des Vordermannes treten und Gebäude rückwärts betreten, damit es so aussieht als wäre man schon wieder raus gegangen. Ach ja! Ganz viel Schleichen und lautes Flüstern durfte auch nicht fehlen.

Und was soll ich sagen, wir wurden nicht gefunden. Dafür aber haben wir unsere Highlights gefunden und sie (nur für euch) dokumentiert. Wegen dieses waghalsigen Schleich-Manövers konnten wir die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände leider nicht ablichten. Dennoch hat es sich gelohnt!

Es sind dieses Mal weniger HDRi Bilder, dafür jedoch mehr Experimente. Zur kompletten Galerie geht es auch über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke oder (jetzt zum zweiten Mal) über den Link etwas weiter vorne im Satz. Danke, dass ihr wieder die Zeit hattet euch von der Familie loszueisen, vom Sofa aufzustehen, den Link hierher anzuklicken und letztendlich auch alles bis hierhin zu lesen. Bis nächste Woche Sonntag. Apropos! Das Wort „apropos“ kommt aus dem Französischen (à propos) und bedeutet so viel wie: „zu dem Vorgebrachten“.

Sonntag war das Stichwort. Am Sonntag (5. Mai) kommen Bilder vom Ostersonntag. Auch wenn man sonst nicht in die Kirche geht, Ostersonntag kann man das schon mal machen. Und das haben wir auch getan…