Erst Licht, dann Strom, dann Emotion | Urbex & Sport Fotoblog by dsgk

Race

ADAC GT Masters 2015 [Oschersleben – Germany]

Schnelle Autos, breite Reifen und laute Motoren. All das klingt für viele sehr gut, nur Liebhaber der Marke Lamborghini kommen nicht auf ihre Kosten. Aber immerhin ist Porsche noch am Start – mit nur einem 911 GT3 R!

Aber da wo etwas verschwindet, entsteht auch Platz für etwas Neues. Dieses Jahr erstmals bei den GT Masters vertreten: Bentley. Alt, bieder, schwer, träge. Diese Eigenschaften passen nicht mehr zu Bentley. Die Pole Position gehörte in Oschersleben dem Überraschungsgegner für die alt eingesessenen Audi, Daimler, BMW, Nissan und Porsche.

Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich taten sehen! Wie das Rennen am Samstag ausgegangen ist wisst ihr selber oder es ist auf einschlägigen Webseiten besser nachzulesen als hier. Viel Neid beim anschauen der Bilder, klickt auf eins um zur Galerie zu kommen. Bis später!


iXS Rosstrappen-Downhill 2014 [Thale (Harz) – Germany]

Am 28. September 2014 fanden sich im Downhill-Eldorado zum 5. Mal die Besten der Besten Downhill-Fahrer ein, um herauszufinden wer am schnellsten den Berg hinunter kommt.

Der Rosstrappendownhill eine der großen Downhillstrecken im Harz, auf der der iXS Cup ausgetragen wird. Wie auch letztes Jahr ist die Strecke ca. 2km lang und es gilt 250 Höhenmeter zu bewältigen. Die Fahrer und auch Fahrerinnen schenken sich dabei nichts!

Angesichts des Ehrgeizes und des Siegeswillens aller Teilnehmer wird eine krasse Fahrweise an den Tag gelegt. Wir alle sind selbst auch schon einmal schnell einen Berg hinabgebraust, aber mit solchen Profis mitzuhalten würde böse enden.

 

Entsprechend der beeindruckenden Fähigkeiten die es zu bestaunen gab, gibt es nun mit meinen Fotos voll auf die Augen. Krasse Fahrer, krasse Fotos, krasse Bearbeitung! Ich habe mir auch etwas für alle Instagram-Fotografen einfallen lassen, die sich nun fragen: „Wenn ich dort mit meinem Handy gewesen wäre, wie hätten dann die Instagrams ausgesehen?“ Schaut euch die Galerie an und findet es heraus 😉 Ciao


Rosstrappen-Downhill 2013 [Thale (Harz) – Germany]

Downhill ist eine der faulsten Sportarten die ich kenne, es schlägt sogar beinahe Dart. Auf den großen, namhaften Strecken gibt es Gondeln, Sessellifte oder ähnliches, mit dem die Downhiller bequem ihre Fahrräder auf den Berg bekommen. Oben angekommen fahren sie runter um dann wieder hochzugondeln.

Wie bei jeder Sportart gibt es auch hier spezielles (teures) Zubehör. Die Mountainbikes sind extra dafür konzipiert den Berg hinunter zu jagen. Dafür legt man auch dann auch schnell vierstellige Summen auf den Tisch und quält sich zu Tode, wenn man den Berg mit so einem Rad erklimmen will.

In Thale befindet sich eine der vier „großen“ Downhillstrecken im Harz. Hier sind zwei Kilometer Strecke und 250 Höhenmeter zu bewältigen. Das gilt nicht nur für die Mountianbiker, sondern auch für die Fußgänger. Zuschauer können beinahe die gesamte Strecke ablaufen und sind immer nah am Geschehen. Der Rosstrappen-Downhill ist in der Hinsicht vergleichbar mit der Auto/Motorrad-Rennstrecke in Oschersleben. In Thale fällt dem Zuschauer jedoch sogleich etwas ins Auge, die Fahrer. Und das meine ich Buchstäblich. Die Downhiller fahren gar nicht den Berg hinab, sie springen und fliegen in einer Tour und fast pausenlos. Sowas macht nicht nur den Bikern, sondern auch den Zuschauern Spaß. Und um es doch noch klar zu stellen: Downhill-fahren hat nichts mit Faulheit zu tun, es ist extrem Anstrengend und zuweilen auch gefährlich (darum tragen die Fahrer auch so viele Protektoren).

In der Galerie findet Ihr wieder alle Bilder die ich zu diesem Event vorzeigen möchte. Dieses Sportereignis ist auch schon wieder das Letzte aus der nahen Vergangenheit, das ich besucht habe. Daher wird es bestimmt nun länger als eine Woche dauern bis ich wieder bloggen werde UND es könnte gut sein, dass sich der nächste Beitrag mit meiner Bachelorarbeit befasst, an der ich zur Zeit sitze. Nunja, wir werden sehen. Bis bald, nun folgt nur noch Werbung.

+++ Thema Werbung & Ads:  Ich finde es ja super, dass ich eine so tolle Plattform zum Bloggen gefunden habe. Auch das System ‚Finanzierung durch Werbung‘ ist nachvollziehbar und plausibel. Andererseits ist die Werbung, die hier drunter geschaltet wird, schon ganz schön doof und hat inhaltlich nicht mal ansatzweise was mit meinem Blog zu tun. Daher möchte ich euch daran erinnern, dass es für die meisten Browser (Opera, Chrome, Firefox) ein Addon/Plugin gibt, das sich „Adblock“ nennt und das es auch für Tablets gibt. Ich will nicht dazu aufrufen, dass ihr Adblock benutzt um die Werbung hier unten auszublenden, weil WordPress das Geld braucht um diese Plattform weiter zu ‚verbessern‘.. Aber Ihr sollt zumindest über diese Option Bescheid wissen, damit das Internet nicht mit euch macht was es will. +++

Loudr.fm+++ Und wenn hier jemand Werbung macht, dann bin ich das! Also mache ich das auch: Während ich die Fotos entwickelt und diesen Beitrag geschrieben habe, habe ich Musik gehört. Was für eine Überraschung! Ja, und zwar bei Loudr.fm. Die Idee dahinter finde ich SUPER und absolut unterstützenswert, Ihr werdet das System sofort durchschauen, weil Ihr schlau seid. Die Plattform gibt es jetzt offiziell erst eine Woche, wodurch das Angebot noch nicht sooo groß ist und vielleicht auch etwas merkwürdig anmuten dürfte. Dazu zählen auch die Alben die ich mir angehört habe: Dust und VGM. Hört da unbedingt mal rein, es ist der Hammer! Bis denne.+++


DTM 2013 [Oschersleben – Germany]

Es ist nun schon wieder eine Weile her, dass die Deutschen Tourenwagen-Masters die Motorsport Arena Oschersleben besuchten. Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, außer kaltem Kaffee. Trotzdem blogge ganz mutig über das Rennen, denn Fotos sind nun mal ein Schaubild der Vergangenheit. Daran wird sich nie, also wirklich niemals, etwas ändern. So fällt es nicht weiter ins Gewicht ob die Fotos zum Zeitpunkt des Bloggens zwei Wochen oder vielleicht sogar schon 1 Jahr alt sind, je nach dem, wann du das hier liest.

Wer sich in der DTM auskennt wird mit den folgenden Namen des Rankings etwas anfangen können und die Anderen eben nicht. Die ersten drei Plätze verteilten sich auf Augusto Farfus (BMW M3 DTM), Mike Rockenfeller (Audi RS 5 DTM) und Jamie Green (Audi RS 5 DTM) und hier gibt es die aktuelle Tabelle. Das Rennen war ein Normales und Durchschnittliches. Kaum Überholmanöver von denen man an der Strecke mitbekommen hat, ein kleinerer Crash bei dem niemandem etwas passiert ist (zum Glück) und sonst ein Auto nach dem Anderen. Klingt das langweilig? Nun, das bekommt man auch zu Hause durch den Flat-Screen zu sehen. Für den Überblick ist das ganz praktisch, aber schon irgendwie nicht ganz soo spannend.

Live an der Strecke jedoch sie es anders aus, vergleichbar ist das mit einem Konzert. Wer schaut sich ein Konzert auf DVD oder BluRay zu Hause wirklich gern an? Der Sound ist zwar klar, und es steht keiner im Weg, die Luft ist besser, man kann Pause machen und sich etwas zu essen oder trinken holen… Aber da fehlt etwas. Es fehlt der laute Jubel der Menschenmenge, es fehlt die Kraft, das vibrieren im Bauch, der Geruch, die Atmosphäre, das dröhnen in den Ohren und die Vorfreude. Konzert oder Autorennen, das macht hier keinen Unterschied.

Das Schöne an der Rennstrecke Oschersleben ist die (barrierefreie) Zugänglichkeit für das Publikum. Der Eintritt wurde zwar mittlerweile auf 25 Euro angehoben, aber selbst für mich als mittelloser Student ist das noch echt fair und gerechtfertigt. Die Zugänglichkeit ist ist es auch, die uns immer wieder dorthin lockt. Egal ob als Zuschauer oder Fotograf, die Strecke kann beinahe komplett abgegangen werden und man ist immer nah am Geschehen, ohne Angst haben zu müssen, dass einem gleich die reifen um die Ohren fliegen.

In Sachen Spannung kann die DTM locker mit der Formel 1 mithalten. Das größte Problem besteht nur darin, dass RTL, als größter TV Sender Deutschlands und als Formel 1 Exklusiv-Sender, eben nur über die Formel 1 berichtet und sein großes Publikum mit den Namen und Gesichtern der Formel 1 Fahrer impfen kann. Denjenigen, den man ‚kennt‘, dem drück man die Daumen. Das ist ganz normal… Immerhin haben sich die beteiligten TV Sender in diesem Jahr darauf geeinigt, dass DTM und Formel 1 Rennen nicht an den gleichen Wochenenden stattfinden, sodass auf Fans beider Rennserien Rücksicht genommen wurde. Oder damit man mehr Geld daran verdient… Letztendlich jedoch ist es egal Wer in welchem Auto sitzt, solange ein Rennen spannend, taktisch, schnell und anspruchsvoll ist! Wer neugierig geworden ist solle mal bei YouTube den Kanal der DTM besuchen. Dort kann man sich neben jedem Rennen, auch Zusammenschnitte mit den spannendsten OnBoard-Perspektiven und Streckenvorstellungen anschauen.

Hoffentlich rast Ihr nun nicht wie die Rennfahrer durch meine Fotos, die alle in der Galerie zu finden sind. Soo stolz bin ich zwar nicht auf die Bilder, aber hey, ich habe sie entwickelt und warum sollten sie jetzt auf meiner Festplatte versauern? Zumal SL-Punkt in seinem Blog schon angekündigt hat, dass ich auch bloggen soll. By the way, schaut mal nach seinen Fotos! Er hat echt viele tolle Aufnahmen, bei den ich fast schon überlegen muss ob wir bei dem selben Rennen waren.

+++ Thema Werbung & Ads: Kostenlos kann ich leider nichts an der Situation ändern. Zurzeit überlege ich, wie ich damit am besten umgehen könnte. Das dauert noch eine Weile und vielleicht werde ich per Umfrage eure Meinung zu dem Thema erbitten. es ist zwar nicht schön, aber auch nicht supertragisch, wenn wir ehrlich sind. daher werden wir alle das wohl noch eine Weile hinnehmen müssen. +++


Cross Country 2013 [Bad Salzdetfurth – Germany]

So schnell kann es manchmal gehen. Erst vor zwei Tagen, am 14. Juli, war ich bei der Cross Country Meisterschaft in Bad Salzdetfurth (aka Badse) und heute gibt es schon Fotos zu sehen. Das hat jedoch einen Preis. Ich kann mir gerade nicht so schnell eine Geschichte oder einen anderen längeren Text ausdenken, was bedeutet, dass ich mich mal voll und ganz auf die Fotos konzentrieren werde und weniger dummes Zeug schreibe als sonst.

Irgendwie war es merkwürdig schon im Juli mit einer Kamera in der Hand durch Badse zu laufen. In den vergangenen Jahren fand frühstens Ende August das MTB Bundesligafinale statt, das dieses Jahr nicht an diesem Ort veranstaltet wird. Dafür aber gibt es die Cross Country Meisterschaft! Ist das nicht der Wahnsinn? Nicht? Na, ich kenne mich da auch nicht aus. Es fahren noch immer super durchtrainierte Amateure und Mountainbike-Profis durch den beschaulichen Ort und über die anspruchsvolle Strecke auf dem Berg, dessen Namen ich nicht kenne. Die Strecke war für die Profis 4,6km lang und weist 220 Höhenmeter auf (also alle Anstiegspassagen zusammengerechnet).

In meiner Freizeit schwinge ich mich auch hin und wieder mal auf den Drahtesel und presche über einen Berg. Nur kann ich mir 220 Höhenmeter schön über 11km Streckenlänge einteilen. Trotzdem ist es immer wieder anstrengend und ich frage auch mich immer wieder „Warum tue mich mir das bloß an?“. Die Profis haben die Strecke in Badse in Rundenzeiten von bis zu ~11 Minuten bewältigt! Und das, je nach Fahrerklasse, bis zu 8 Mal!!! Unfassbar wie fit Menschen sein können. Auf meinen Fotos habe ich hin und wieder auch mal Gesichtsausdrücke eingefangen. Schaut euch hier und da mal die Fahrer an, es ist gruselig wie frisch Einige von ihnen noch in der achten Runde aussehen.

Ich wollte die Fotos nicht mit all zu hohen Empfindlichkeiten schießen, was im dunklen Wald zu zum Teil längeren Belichtungszeiten geführt hat. Wenn also das eine oder andere Foto nicht bis ins Detail scharf genug zu sein scheint, wird es wohl einen anderen Grund geben warum ich euch dieses oder diese Bilder zeige 😉 Schärfe oder eine samt-glatte Struktur sind nicht die einzigen Qualitätsmerkmale um Fotos bewerten können.. Das mag eventuell etwas faul klingen, aber oft kann man sich auch die eine oder andere Bearbeitung sparen, wenn das Foto dadurch nicht besser wahrnehmbar wird oder die Emotionen stärker. Meine Priorität lag jetzt auf der Quantität und dafür ist die resultierte Qualität gar nicht soo schlecht. Unter Einbezug meiner vorangegangen MTB-Fotos, finde ich, dass diese hier sich nicht hinter den Älteren verstecken müssen.

Dann wünsche ich viel Spaß mit der Galerie. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast hier vorbei zu schauen! Bis nächste Woche, hoffentlich.


Kurzmitteilung

Info: Was ist gerade los?

Hallo meine treuen Leser,

in letzter Zeit habe ich per Countdown einige Ereignisse angekündigt, die es bisher noch nicht alle zu sehen gab. Darunter vielen drei Termine bei einem regionalen Radiosender zu fotografieren und das Roller Derby, das ich zuletzt gebloggt habe. Über den Instagram-Feed (nur auf der Startseite) habt ihr aber auch schon von jüngeren Ereignissen erfahren.

Auf der ToDo-Liste stehen nun noch zwei hochkarätige Veranstaltungen die ich besucht habe. Zum einen die Mountainbike Cross Country Meisterschafft in Bad Salzdetfurth vom 14. Juli. Der nächste Eintrag, der jetzt in KW39 noch fertig werden sollte, wird sich dieser Veranstaltung annehmen.

Dann ist noch der Kitesurf World Cup in Sankt Peter-Ording. Er findet über zwei Wochenenden hinweg, vom 12. bis 21. Juli 2013, statt. Am ersten Wochenende (13. Juli) war ich schon dabei und alle Zeichen stehen auf grün um am 21. Juli auch noch einmal an die schöne Nordseeküste zu fahren. Bilder wird es dazu wohl erst nach Veranstaltungsende geben, auch wenn ich jetzt schon ein paar Bilder vorzeigen könnte. Ach was solls, hier ist ein Foto vom Kitesurf World Cup SPO 2013!

Dieses Foto ist nebenbei entstanden, als ich am ersten der zwei Wochenenden in Sankt Peter-Ording beim Kitsurf-World-Cup 2013 war.

Ein großer Dank geht an BSK Spezialkabel und SL-Punkt für die vielseitige Unterstützung an diesen Veranstaltungen (fotografisch) teilnehmen zu können. Das muss auch mal gesagt werden!

Danke für die Aufmerksamkeit. Bis in ein paar Tagen, sobald das MTB-Rennen online kommt. Ciao.


Energiewende: Kinderträume und Husky-Power

Erinnert euch an die gute alte Zeit zurück in der man als Kind durch frisch gefallenen Schnee getollt ist. Nach Schulschluss rannte man im vollen Tempo nach Hause, schmiss den Ranzen in die Ecke und schnappte sich eine Milchschnitte und seinen Schlitten um so schnell wie möglich mit den Freunden Schlitten zu fahren. Es war eine schöne Zeit.

Oft musste man jedoch erst seine Hausaufgaben machen, bei der Hausarbeit helfen oder zum einkaufen mitkommen. – Heute. Heute fährt man selbst Einkaufen, macht mehr oder weniger freiwillig seine Hausarbeiten und die Hausaufgaben wurden durch Steuererklärungen, Versicherungsunterlagen, Banküberweisungen oder Überstunden für die Arbeit ersetzt. Hurra, was für ein Spaß!

Aber „Erwachsene“ können auch noch ihren Spaß beim Schlittenfahren haben. Am zweiten Februarwochenende fand in Clausthal-Zellerfeld das alljährliche Schlittenhunderennen statt. Wie es zur Tradition gehört, gab es auch dieses Jahr wieder keine Infos über Startzeiten, den genauen Veranstaltungsort, die Teilnehmer und Pausenzeiten.

Für uns stellte dieser Umstand jedoch kein Problem dar. Voller Cleverness haben wir uns an den Ablauf vom letzten Jahr erinnert und unser Plan ging auf als wir pünktlich zur Mittagspause ankamen. Die Sonne strahlte hin und wieder zwischen den zerrissenen Wolken am Himmel hervor, die der kalte Wind vor sich her trieb.

Wir stapften einige hundert Meter durch den Schnee, um zu den Streckenabschnitten zu gelangen, an denen es keine, bzw. nur wenige Zuschauer gab. Authentische Bilder machen schon etwas mehr her als jene, die man bei Start und Ziel schießen kann. Auf denen Gesichter eines halb-motivierten, aber quitschbuntem Publikums vom eigentlichen Motiv ablenken.

Das Motiv waren die Schlittenhundegespanne und ihre Fahrer. Menschen, die sich von ihren Hunden über den weichen Schnee ziehen lassen. Ein Kindheitstraum wird war. In heutigen Zeiten, in denen man auch nicht zufälliger Weise an den Polkappen lebt, ein surreales Bild. Hunde-Energie zur Fortbewegung. Wo findet man so etwas überhaupt? In einigen asiatischen MMO kann man auf Wölfen und Tigern reiten, okay. Aber sich einen, zwei, drei oder bis zu zwölf Hunde (Huskies) zu halten, sie immer ausreichend zu fordern und versorgen zu können… Alle Achtung, das ist eine tolle Leistung!

Ich kenne mich mit Hunderassen nicht aus, auch nicht mit den Teilnehmern und ich weiß noch nicht einmal wer in welchem Durchgang gewonnen hat. Aber das ist auch alles nicht sonderlich wichtig. ‚Dabei sein ist alles‘ heißt es doch so schön. Mir hat das ‚dabei sein‘ sehr gut gefallen und ich hoffe, dass euch auch meine Bilder gefallen. Beim Rennen waren auch SL-Punkt und AkkiFoto. Schaut euch auch Ihre Bilder an, wenn ihr ein Herz für Hunde habt. Und wenn nicht, dann schaut euch die Bilder an, weil Ihr bestimmt noch etwas Zeit habt.

Danke fürs Vorbeischauen! Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend (an dem ich hier gerade diesen Text verfasse) und hoffe Ihr bleibt Gesund, um bald mal wieder einen Blick hier hinein zu wagen. Danke.


Die wilden 70er – In Zukunft mehr Vergangenheit

In der letzten Januarwoche und am ersten Februarwochenende 2013 fand die ABF auf dem Hannover Messegelände statt. Gartenmöbel, Outdoor-Jacouzzis (ohne Frauen und Champagner), Wohnmobile und noch mehr Hobby- Gärtner und -Camper Zubehör für Spießer gab es dort zu begucken. Laaaangweilig und für den Otto Normalverbraucher zum Teil eh unerschwinglich. Selbst Currywurst mit Pommes haben 7,50€ gekostet!

Das war jedoch nicht alles was auf dem Messegelände statt fand. Passend zum Messenamen „AB in den Frühling“ (ehemals „Auto, Boot und Freizeit“) gab es in einer Messehalle auch neue und ungewöhnliche Sportarten für den Frühling kennenzulernen. Ich bitte darum weiterzulesen obwohl hier gerade das Wort „Sport“ gefallen ist. Bei der „Sports Now!“ ging es nicht etwa um Blind-Jogging, Funky-Nordic Walking oder Extrem-Kniebeuge. Hier gab es coole Sportarten, Sportarten mit swag und Sportarten mit denen man vor seinen Freunden angeben kann.

Das Angebot reichte dieses Jahr von Parkour, eSkating, Headis, Beach-Rugby bis Slacking, Speedminton und Disc- (bzw. Frisbee-) Golf. Dazu fanden für die Messebesucher auch einige Events statt. Dieser Blogeintrag ist im speziellen einem davon gewidmet, dem RollerDerby.

Was ist das, RollerDerby? Keine Sorge, fast niemand weiß zu diesem Zeitpunkt was das sein soll. Ich dachte zuerst an diese kleinen Aluminium-Klapproller -. Ein Derby beschreibt im Allgeinen folgendes (Wikipedia): Der Begriff Derby […] bezeichnet ein spezielles Ereignis im Mannschaftssport, bei dem zwei meist rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinandertreffen.“. Meine Idee sah demnach vor, dass sich dabei zwei Mannschaften mit Alu-Rollern verprügeln. So grandios diese Vorstellung ist, so falsch ist sie auch, denn, RollerDerby ist noch spektakulärer!

RollerDerby: Zwei Mannschaften, bestehend aus je 5 Frauen (>18 Jahre), treffen auf einer Bahn von 30m × 18m Größe aufeinander. Jedes Team könnte sofort beim Rugby oder American Football  antreten, denn, Helm, Ellenbogen-, Handgelenk und Knieschoner sind Pflicht! Vom optischen Standpunkt her werden die Mädels in klischeehaften Motorrad-Rockerkneippen rekrutiert, dazu aber später mehr. Die Teams laufen nicht, sie fahren nicht mit Alu-Rollern oder Fahrrädern und ebenso wenig mit 1200km/h schnellen Raketenautos. Nein, sie fahren mit Rollschuhen! Doch das ist nicht alles. Die „Schiedsrichter“ (diese sind fast ausschließlich männlich), fahren auch mit Rollschuhen. Und das ist noch immer nicht alles. Alle spielbeeinflussenden Gesten, Handzeichen und Bewegungen erinnern unwiderruflich an eine 70 Jahre Rollschuhdisko in der gerade der neuste Titel von ABBA gespielt wird. Man kann nicht anders als beim Zusehen gute Laune zu bekommen 😀

Pro Team gibt es einen Jammer und keinen Ball, der weibliche Jammer macht die Punkte im Spiel. Die vier anderen Frauen sind Blocker und das ist zugleich ihre Aufgabe. Die Vier bilden ein  (engl.) ‚Pack‘. Es versucht also ein Jammer an den ‚feindlichen‘ Blockern vorbeizukommen um damit Punkte zu holen. Die Blocker dürfen, mit zum Teil sehr ruppigen Methoden, den Jammer davon abhalten sie zu überholen. Aber keine Sorge! Obwohl viele der Spielerinnen Piercings im Gesicht tragen gibt es meistens nur blaue Flecken zu beklagen.

Apropos Piercings.  Sie werden nur wegen eines Spiels nicht herausgenommen, warum auch? Sie sollen dem ‚Feind‘ Angst machen, die Gegnerinnen einschüchtern und dazu tragen auch Tattoos bei. Über dem Steiß, auf Oberarmen, im Dekolletee, im Gesicht, auf der Innenseite der Oberschenkel und unter den Fußsohlen. . . . Okay, einiges habe ich mir nur ausgedacht, weil ich nicht alles überprüfen konnte. Das mit dem Gesicht zum Beispiel. Zu meiner Verteidigung muss aber erwähnt werden, dass man(n) nicht im Gesicht nachsehen konnte! Strapse, kaputte Strümpfe, Miniröcke und Hotpants haben einfach zu sehr abgelenkt. Ihr versteht das sicher.

Endlich zum Fotografischen: Ich kann euch 25 unkenntliche Bilder von halbnackten Frauen auf Rollschuhen präsentieren. In der Halle war es so dunkel wie im Elefantenarsch (und ich hatte eine Taschenlampe dabei). ISO auf 6400, Blende aufgerissen und schon kam man auf Belichtungszeiten von 1/40 Sekunde. Der Traum für jeden mit bionisch-stabilisierten Skelett um „Mitzieher“ oder verwackelte Fotos von sich schnell bewegenden und unkenntlichen Farbklecksen zu machen. Es hat viel Spaß gemacht bei dem Derby zuzuschauen, gleichartig hat die schummrige Beleuchtung aber auch alle Euphorie, gute Bilder mitzunehmen, wieder vernichtet. Die Hintergründe, die man in einer Messehalle bekommt, sind, vorsichtig ausgedrückt, absoluter Mist. Mit einer Fotoausrüstung für die man sich gern auch ein Auto, eine Weltreise und eine 20 Sekunden Werbung über Scheidenpilz bei dem TV Sender mit den höchsten Einschaltquoten zur besten Sendezeit (das müsste RTL um etwa 14 Uhr sein)… Wo war ich? Mit einer 20’000 € Ausrüstung oder mehr Talent hätte ich mehr herausholen können.

Warum zeige ich euch die Bilder dann überhaupt und nötige euch mal wieder dazu Texte im Ausmaß einer ganzen Bibel zu lesen? Weils Geils! Immerhin muss ich das alles erst mal schreiben! RollerDerby macht Spaß und die Fotos sollen einen kleinen Eindruck davon vermitteln wie strategische Action aussehen kann.

Was denn jetzt noch? Diese Woche kommen noch die Fotos vom ‚Viva la Skate‘, einem Skateboard Contest – stay tuned.

RollerDerby Team Hannover: Demolition Derby Dolls (auch bei Facebook zu finden) – Danke, es war schön mit euch!

Ich rate euch dazu beim BuddyBlog von SL-Punkt vorbei zu schauen, da es dort nicht so albern zugeht wie hier und die Fotos echt Sahnemäßig gut sind! SL-Punkt hat die spannenden Momente fantastisch eingefangen, für die ich selbst nicht talentiert* genug war.

Zur Galerie geht es von nun an über JEDES einzelne Foto, wie komfortabel und einfach! Viel Spaß und vielen Dank.


HAWK Papierbootrennen im Wasserparadies [Hildesheim – Germany]

Man schrieb den 17. November 2012 als sich im Wasserparadies Hildesheim 14 Teams (á 5 Personen) zu einem nicht ganz alltäglichen Rennen zusammenfanden. Es sollten 25m durch das Schwimmerbecken zurückgelegt werden. Der schnellste ist der Sieger, ganz normal. Die Strecke wurde allerdings nicht geschwommen, nicht getaucht und auch nicht mit einem Boot zurückgelegt. Nun ja, Boote waren es schon, nur bestanden diese gänzlich aus Papier!

Jedes Team baut ein Boot aus Flatterband, etwas Paketklebeband und Papier, ganz normales handelsübliches 80-Grammer (aber von der Rolle, keine A4 Blätter). Vor dem Rennen hat jedes Team vier Termine bekommen um die Prototypen zu testen. Und was soll man sagen.. Die Studenten der HAWK,  ein Team des Scharnhorstgymnasiums und ein Azubi-Team der Papiersponsoren-Firma Arwed Löseke haben allesamt unsinkbare Boote konstruiert.

Die erste Hürde der Teams war das Qualifying und die Zeitrennen. Darauf folgten Duelle und vierer Duelle. Das Publikum, die Teams und auch die Veranstalter zeigten sichtlich Spaß an diesem kuriosen Wettbewerb. Hinterher gab es Preise für die drei schnellsten Team und einen ‚Innovationspreis‘ für die beste Konstruktion. Letzterer ging an das Team „paBIERboot“. Ihr Boot war mit wenig Ressourcen sehr stabil, schnell und leicht. Das schnellste Team war „MS Niveau“, das die 500€ für den ersten Platz gewann. Übrigens konnten alle Boote in einer normalen Papiertonne entsorgt werden.

Und warum das Ganze? Man wird jetzt wohl kaum anfangen Schiffe aus Papier zu bauen und die sieben Weltmeere zu befahren!? Der Gedanke hinter dieser Aufgabenstellung lautet: „Nichts ist unmöglich“. Die Studenten lernten während dieses zeitaufwendigen Projektes, das NICHT mit CreditPoints belohnt wurde, wie sie im Team scheinbar unmögliche Aufgaben lösen können. Der Reiz eine so absurde Aufgabe zu bewältigen trieb sie an.. das Preisgeld war es wohl nicht, denn man musste es ja noch im Team aufteilen 😀

Das Wasserparadies hat dlwotan und mir einen VIP-Pressefotografen Zugang gewährt, mit dem wir uns in der gesamten Veranstaltungszone frei bewegen durften. Welche Momente wir euch mitgebracht haben könnt ihr euch zum einen bei SL-punkt ansehen und wer hier bleiben möchte kommt (wie immer) oben rechts zu meiner Galerie.

Vielen Dank an euch, dass ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Bis zur nächsten Aktualisierung. 🙂


BuddyBlog SL-Punkt: 7. Internationales Mountainbike Bundesliga Finale

Kurz und bündig. Hier kommen die Fotos des 7. internationalen Mountainbike Bundesliga Finale, das in Bad Salzdetfurth vom 15. bis 16.09.2012 stattfand.

Moment mal! Das kennen wir doch schon!? Richtig! Jetzt aber gibt es auch Fotos des Events von meinem Kumpel SL-Punkt zu sehen. Gut Ding will Weile haben heißt es. Und es stimmt. Die Fotos, die er uns präsentiert, sind Spitzenklasse! Tolles Licht, spannende Perspektiven und alles was dem Auge schmeichelt. Schaut euch seine Bilder unbedingt mal an! Zu den Fotos bzw. zu seinem Blogeintrag geht es hier lang: SL-Punkt: MTB Bundesliga Finale 2012

Vielen Dank, dass ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen und dass ihr auch bei SL-Punkt vorbeischauen werdet! Bis zum nächsten Mal.