Landschaftsfotoarchitektur – Fotoblog

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Land unter – Niederland

Bekannt ist Holland, dass sich aus Zuid- und Noord-Holland zusammen setzt (Oost / West gibt es nicht), für Käse, Tulpen, Cannabis und Holzschuhe. Käse gibt es in der Schweiz weitaus mehr und alles in allem, besser. Holland hat nämlich immer wieder Ärger mit den Gewerbeaufsichtsbehörden, weil der Käse, durch seine vielen Hohlräume, als Mogelpackung eingestuft ist.

Tulpen stammen ursprünglich aus der Türkei. Der Döner wiederum aus Berlin. Die für Berliner Luft so essenzielle Pfefferminze stammt aus Ostasien – der Einfachheit halber: China. Und so wird klar, dass die Holländer ihre berühmten Blumen vermutlich nur aus China importiert haben, um weitere vermeintliche Pflanzen- und Gewürzimporte über die SilkRoad zu verschleiern. Da es damals noch keine Bitcoins gab, mussten sie sich ein ausgeklügeltes System ausdenken, das ich jedoch durchschaut habe.

Cannabis, das quasi der grüne Tee unter den Glimmstängeln ist, sollte mutmaßlich unter dem Deckmantel der Tulpen transportiert werden. Ein Indiz dafür ist der grüne Tee, den man besonders gerne und häufig wo trinkt? In China! Fall abgeschlossen? Noch nicht ganz. Die Beliebtheit in Holland grünen Tee zu rauchen, anstelle ihn zu trinken, ist der Tabakindustrie ein Dorn im Auge. Die großen amerikanischen Tabakkonzerne schaffen es nicht, mit ’normalen‘ Zigaretten in Holland Fuß zufassen, obwohl sie die Mittel dazu hätten. Woran liegt das? Da bekanntlich alle amerikanischen Konzerne in China verschuldet sind, hat China den längeren Bambushebel. So sichert sich China die Einnahmen durch grünen Tee und bevormundet somit die großen Konzerne, als auch die holländische Bevölkerung! Fall abgeschlossen.

Was Holzschuhe angeht, sind diese noch immer der klägliche Versuch die Bevölkerung des Königreiches zu retten, sobald defekte Deiche oder der Klimawandel dafür sorgen, dass das gesamte flache Land überschwemmt wird. Die sogenannten Clogs sind für diesen Fall als kleine Boote konzipiert, die paarweise genügend Auftrieb für einen leichten Holländer erreichen sollen. Da sie weder über Außenbordmotoren, noch über Ruder verfügen, müssten die auf dem Wasser treibenden Holländer nach der Überflutung gerettet werden. Dies führt jedoch schon heute zu geopolitischen Spannungen. Holland ist nämlich gerade groß genug, um nach der Katastrophe zu internationalen Gewässern erklärt zu werden. Die Hilfebedürftigen sind somit nur durch ihre blasse Hautfarbe von ordinären Hochseeflüchtlingen (wie sie auf dem Mittelmeer vorkommen), zu unterscheiden.

In dieser prekären Lage wird das Nachbarland Deutschland nicht helfen können. Es verfügt weder über eine einsatztaugliche Marine (siehe Gorch Fock), noch über ein Weltraumprogramm, das noch mehr Racketen hervorbringen könnte. Die einzige Rackete wurde darüber hinaus von Italien abgefangen und mit unzureichenden Klebeband-Flickschustereien vor das dortige Gericht gestellt. Der neon-orangefarbene Nationalstolz des Landes ist eine Vorbereitung auf eben auf diesen Notfall. So ist die Versorgung mit orangenen Notfallwesten schon sichergestellt, noch bevor der Bedarf dazu notwendig wird.

Der neon-orangefarbene Nationalstolz des Landes kann ebenfalls als Müllweste getragen werden. Scheinbar stieg die Beliebtheit dafür in den letzten Jahren besonders in Amsterdam. Um das Millennium herum war die Stadt eine einzige Müllkippe. Selbst die Verbreiterung der Gossen half nicht, den Müll einfach in die Nordsee zu spülen. Diese verbreiterten Gossen sind heutzutage eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten geworden und heißen Grachten. Insgesamt ist die Stadt heute überraschend sauber. Ein Aspekt, der dazu beigetragen haben könnte, wurde, von SL-Punkt, in seinem Blog erklärt; sehr Aufschlussreich! Wer sich von der Sauberkeit Amsterdams überzeugen möchte wirft einen Blick in die Galerie. Und wer doch Müll auf einem der Bilder entdeckt, darf dieses Beweisfoto gerne der Stadtverwaltung von Amsterdam weiterleiten, um bei der Beseitigung des Unrates zu unterstützen. #SaveThePlanet #AuchWennNichtGeradeFreitagIst




Jetzt wird es untypisch. Dieser Ausflug war der Erste, auf dem ich mein aufgewertetes Kamera-Equipment (namentlich: Nikon Z 6 (Vollformat)) dabei hatte. Was sich damit nicht schlagartig verändert hat, sind meine Fähigkeiten. Der Umstieg von meiner treuen Nikon D300 (APS-C) war trotz Herstellertreue nicht so einfach wie angenommen. Da hat sich in 10 Jahren zwischen D300 und Z 6 doch so einiges getan. Irgendwie ist alles gleich und doch ganz anders.

Zur Akkulaufzeit kann ich wenig sagen. Ich habe häufiger als nötig den großen Touch-Monitor benutzt, einen externen GPS Empfänger an die Kamera angeschlossen und immer wieder unabsichtlich den Auslöser gedrückt, als die im Standby an meiner Schulter hing. Über einen ganzen Tag hinweg musste ich den Akku nicht wechseln oder nachladen, aber einen zweiten Tag hätte er bei dieser Verwendung sicherlich nicht durchgehalten.

Bin ich zufrieden mit der Kamera? Ja! Allen voran wegen des Vollformatsensors. Gleich danach sind mir die neuen technischen Spielereien und Hilfsmittel, die die spiegellose Bauart ermöglicht, sehr willkommen. Werde ich dadurch ein besserer Fotograf? Wohl kaum! Dennoch steigt die Qualität der Fotos, es gibt weniger Einschränkungen (somit mehr Möglichkeiten) und der Ausschuss ist merklich geringer als noch mit der D300.

Eine weitere Feststellung: Die spiegellose Kamera ist weder kleiner, noch leichter. Der Body wiegt so viel wie eine durchschnittliche DSLR. Kleiner ist das System nicht, weil ich mit dem FTZ-Objektivadapter und meinen ‚alten‘ Linsen unterwegs war. Damit ist die Z 6 sogar ‚dicker‘ als noch die D300, weil die Sensorebene der Z 6 deutlich weiter vom rückseitigen Monitor entfernt ist. ‚Kleiner‘ wird das Packmaß erst mit den Nikkor-Z Objektiven werden, für die der FTZ-Adapter mit seinen ca. 4cm Länge nicht benötigt wird. Leichter wird der Rucksack oder die Tasche damit vermutlich nicht werden, denn gutes Glas hat gut Gewicht.

Kurz um: Der Sweetspot, der für mich lange Zeit die D300 gewesen ist, ist nun die Z 6. Der einzige Kompromiss, den ich mit dieser Kamera eingehen muss(te), war der Anschaffungspreis. So habe ich keinerlei Zweifel, dass mich diese Kamera für lange Zeit begleiten wird.


Eine Reise griechischer Ereignisse – Helios dritte Fahrt (Tag 3/3)

Gestern waren wir auf der imposanten Akropolis, auf der Agora, beim Parlament. So viel Wichtigkeit verlangte nach einem Ausgleich. So ging es an das Mittelmeer. Nur wie kommt man dort hin? Taxi? Sicherlich zu teuer und man sieht zu wenig. U-Bahn? Man sieht auch wenig, aber es sollte günstiger sein. Laufen? Nein, bei 10km (pro Stecke) dauert das zu lange. Bus? Hä, was sind Bus und was sind Straßenbahnlinien? Dank der Hilfe von zwei älteren Herren fanden wir unseren Weg und waren, schwups, nach 45 Minuten am Mittelmeer.

Und wo nun? Am bekannten Piräus Hafen? Aber nein, da gibt es nichts zu sehen. Wir waren in der Gegend um Palaio Faliro. Dort gibt es Abschnitte mit Sandstrand, jedoch weit mehr Kiesstrände, kleine Gartenanlagen, Angler, Kriegsdenkmäler, Spielplätze und und und. UND die 37. teuerste Yacht der Welt. Sie gehört einem Scheich, ist 150m lang, hat einen Helikopterlandeplatz samt Helikopter und ein Wachschutz hat uns verboten Fotos zu schießen. Wir wollten die faulen Wachmänner nicht herausfordern, da sei immerhin Zugriff auf einen Heli haben. Da hilft auch weglaufen nicht 😀 Also gingen wir unverrichteter Dinge und genossen – nein, wir genossen nicht die Natur. Im ganzen Bereich des Yachthafens roch es.

Eine bestimmte Erwartungshaltung hatte ich vor der Reise nicht, was das folgende Thema angeht, Die Stadt ist grün, ziemlich grün. Wo auch immer ein kleines Fleckchen Erde freiliegt, wächst ein Baum oder wenigstens ein Strauch. Ich war positiv überrascht und auch angewidert! Hier und da stehen in der ganzen Stadt verteilt Bäume, deren Blüten (es tut mir leid, aber es ist die passendste Formulierung) nach Wichse stinken. Vielleicht riechen sie auch anders, doch sobald sich diese Assoziation einmal festgesetzt hat, hält man permanent Ausschau nach Perversen oder Pärchen, die es sich in den Büschen gemütlich machen. Diese Zeilen spiegeln selbstverständlich nur meine persönliche Meinung wider. Es soll ja Leute geben, die andere Gerüche bevorzugen als ich es tue.

Vielleicht ist man in Griechenland auch einfach liberaler beim Thema Sex in der Öffentlichkeit? Oder liebe zur Natur wird anders Verstanden und ausgelebt? Dieser Umstand war vor Ort und rückblickend betrachtet die einzige Trübung der Reise. [Album]


Eine Reise griechischer Ereignisse – Helios zweite Fahrt (Tag 2/3)

Die Akropolis ist nicht einzigartig, denn der Name beschreibt eigentlich nur die ‚Oberstadt‘, die heute freilich nicht mehr bewohnt ist. Anstelle von Wohnhäusern warten dort der Tempel der Sportgöttin Nike (Ihr Gemal Adidas bekam leider keinen), der Multi-Tempel Erechtheion für insgesamt 13 Helden und Gottheiten, das Parthenon und das alte Akropolis-Moyseion (Museum) bestaunt zu werden. Vorsicht sei geboten, denn der natürliche Marmor ist spiegelglatt. Beim Aufstieg sei es abermals empfohlen Getränke bei sich zu haben.

Außerhalb der Saison waren in der Stadt, in der einst die Demokratie von Perikles erfunden wurde, Touristen zwar noch Zahlreich vertreten, doch die Hotspots dabei nicht überlaufen. Erneut zeigte sich die Stadt von einer sehr angenehmen Seite. Apropos Hotspots. Hier Reisetipp A-38: Es gibt für nahezu alle Freilicht-Museen, damit meine ich die ganzen Tempelanlagen, ein Kombiticket für 30€, das euch die jeweiligen Eintrittspreise von bis zu 20€ gut rabattiert und zusätzlich 5 Tage Gültigkeit hat. Nicht enthalten ist überraschender Weise das Panathinaiko-Stadion, das jedoch auch etwas ab vom Schuss liegt. Wie auch immer, hier der eigentliche Tipp: Was man wissen sollte, auch wenn es auf dem Kombiticket geschrieben steht:: Der Einlass gilt nur EIN EINZIGES MAL je Drehkreuz! Das sollte man wissen bevor man seine Touren plant oder wenn man vor hat etwas bei Sonnenauf- und untergang zu besuchen…

Nördlich der Akropolis findet man die berühmte Agora. Dieser Ort war mehr als nur der alte Handels- und Marktplatz, vom dem nur noch Ruinen, Grundmauern, die Stoa (eine Art Markthalle) und der Tempel des Hephaistos zu erkennen sind. Hier wurden neben dem Handel auch Volksabstimmungen abgehalten und Politik gelebt wenngleich die Politik auf der Pnyx einen weit höheren Stellenwert einnahm. Auch heute noch möchte man meinen, dass die Historie der Agora im näheren Umfeld spürbar ist. So waren wir unweit auf dem belebten Monastiraki Square (auf dem man gut auf seine Wertsachen achten sollte. Mehr als sonst!), um einige griechische Spezialitäten zu Verspeisen.

Plötzlich liefen an unserem Tisch (draußen) ein Dutzend Polizisten in Kampfausrüstung mit Helm und Schild auf den Platz. Minuten lang passierte nichts, dann wurde es laut und ein roter Lichtschein waberte aus einer Gasse heraus. Demonstranten, Bengalische Feuer, Unruhe in der Menge auf dem Square. Dann ist nichts passiert. Oder vielleicht doch? Menschen gerieten in Panik. Einige rannten weg von dem Platz, wieder an unserem Tisch vorbei. Ein Blick in die Augen der Kellner verreit uns, wir haben nichts zu befürchten. Und Tatsächlich, es passierte nichts, außer, dass die Polizei nach weiteren 10 Minuten abzog. Zwischenzeitlich kam auch einer der Köche unseres Restaurants hinaus. Er erzählte uns, dass es sich um Studenten handelte, die schon am Tag zuvor am Parlament mit Molotowcocktails geworfen hätten. Offenbar traten sie für eine wichtige Sache ein. Welche? Das konnten wir auch am Folgetag nicht herausfinden. Aber das Essen war übrigens ganz ausgezeichnet! [Album]


Eine Reise griechischer Ereignisse – Helios erste Fahrt (Tag 1/3)

Athen, in Attika, in Griechenland, in Europa, auf Gaja, ist eine große Stadt. Alle Bezirke Athens einbezogen kommt die Hauptstadt aktuell auf 3,8 Millionen Einwohner und ist damit etwa so groß wie unser Stadtstaat Berlin. Touristenfreundlicher ist Athen jedoch, weil ca. 90% der typischen Sehenswürdigkeiten im direkten Zentrum der Stadt liegen. Fußwege von Einer zur Nächsten dauern selten länger als 10 oder 15 Minuten.

Klimatisch gab sich der späte Oktober angenehm bis frisch zwischen 23°C bei heiterem Sonnenschein bis 16°C in der Nacht. Perfekte Bedingungen um hier und da an einem der unzähligen Kioske ein kühles Biera zu kaufen und damit auf der Suche nach Fotomotiven durch die Straßen zu schlendern. Öffentlicher Alkoholkonsum ist hier ausdrücklich gestattet, vor allem, wenn es sich um Wein handelt! Bier ist aber auch okay. Es ist jedoch nicht so, als würde diese Freiheit von Einheimischen oder Touristen ausgiebig gelebt werden.

Höhepunkte gab es hingegen gleich mehrere. Als Erhebungen seien da die 150m Meter hohe Akropolis und der 300m hohe Berg Lykavittos zu nennen. Letzterer gebietet durch seine Höhe einen grandiosen Ausblick. Sollte man nicht per Gondel auf den Berg fahren, empfiehlt es sich Getränke einzupacken. Man kann sich leider nicht darauf verlassen am Wegesrand beim Aufstieg eine nette, alte Griechin anzutreffen, die einem entweder warmes oder gefrorenes Bier verkauft. Sowas soll aber schon vorgekommen sein. Der Fußweg lohnt sich, denn man trifft Unterwegs auf Soldaten, Schildkröten, Katzen und allerlei Details, die man bei der Gondelfahrt verpassen würde. [Album]


Eine Reise griechischer Ereignisse – Helios kommt gut an (Tag 0/3)

So eine Flugreise ist zwar nicht gerade Klimaneutral, aber aktuell der schnellste Weg. Ach, wie sehr wünsch ich mir die Teleportationstechnik herbei oder wenigstens die Hyperloops. Am Flughafen angekommen, empfing uns ein sehr freundlicher, wenn auch verschwiegener Taxifahrer. Laut dem Schild, das er in der Hand hielt, hieß er zufällig genau so wie unser Hotel in Athen. Komisch. So ein griechisches Taxi ist beinahe genauso schnell wie ein Flugzeug. Hätten wir das gewusst, wären wir auch mit dem Taxi ab Deutschland gefahren und hätten das Klima geschont. Im Hotel eingecheckt, Koffer auf die Betten geworfen, runter und ab in die Stadt.

Restaurants und Bars waren lebhaft gefüllt, Straßen für Hauptstadterwartungen ziemlich eng und Fußwege manchmal nicht vorhanden. An jeder Ecke oder alle 50m entlang einer Straße stand ein kleiner Kiosk, einer so identisch wie der Nächste und das war gut! Denn der Erste hatte kühles Bier. Damit spaziert es sich gleich viel freudiger.

Was sagte der Taxifahrer, das Parlament ist gleich in der Nähe und davor ist ein großer Platz mit beleuchtetem Brunnen (es war ca. 22:00 Uhr bei 20°C)? Das sollte unser erstes Ziel sein. Nachdem das erledigt war und uns die Mägen in den Kniekehlen hingen, musste SCHNELL etwas zu essen her, egal was! ‚Da hinten ist der Colonel.‘ … Gut, warum nicht. Unser erstes griechisches Essen war ein KFC Familieneimer mit Cole Slaw und kalten, wabbeligen Pommes. Zurück im Hotel, bekamen wir den Tipp, dass die Hotelbar noch geöffnet sei. ‚Gute Idee!‘. Diese bot einen einzigartigen Blick auf die beleuchtete Akropolis. Wunderschön!

Die eigentlichen Fotos dieses Abends gibt es nur bei Instagram. Ihr wisst schon, das kleine 2×2 Mosaik oben, links, direkt neben der Überschrift dieses Beitrags. Stöbern erlaubt 👍 Am Sonntagabend, den 09.12. kommt dann endlich das erste Album, also bleibt dran 💪


Eine verflixte Busfahrt, vor allem die Zweite!

Jeder weiß von der Statue des heiligen Nepomuk auf der berühmten Karlsbrücke, die man, um sich etwas zu wünschen, anfassen soll. Am warscheinlichsten soll es sein, so heißt es, sich zu wünschen erneut nach Prag zu kommen, in die goldene Stadt Zentraleuropas. Nun kommt der Bumerang, aus der Vergangenheit kommt er! Denn: Letztes Mal in Prag habe ich die Statue NICHT berührt und es dennoch geschafft wiederzukommen!

Nach Prag geschafft klingt nach viel Anstrengung, dabei war es ganz einfach. Nachts ab in den Bus, morgens raus aus dem Bus, angekommen. Kein Autofahren, ruhig pennen, alle die mitkommen sitzen beieinander, gut genutzte Zeit, eine bis zwei Übernachtungen weniger (also Geld/Zeit gespart) – Alles Perfekt!

Offen Neues ausprobieren ist niemals falsch. Doch war meine Erwartungshaltung an so eine Busfahrt .. Naja, ich hätte mich vielleicht Informieren sollen was mich erwartet. Ich dachte ich wüsste was mich erwartet, denn so eine Reise kann doch nicht so anders sein, als 8 Stunden nach Paris!? Unabhängig vom Busunternehmen lautet mein Tipp: Leute, informiert euch, reserviert Plätze oder was auch immer! Wenn ein Bus so voll ist, dass ihr nicht weg könnt, kann so eine Busfahrt von 8 Stunden sehr unangenehm werden. Laute und asoziale Fahrgäste sind eine Sache, kotzende sind eine Andere. Müdigkeit reicht manchmal nicht aus um sowas verschlafen zu können. So! Nächstes Thema.

Hundemüde morgens 6:30 Uhr in Prag. Was macht man da? Kneipen haben frühstens ab 10 Uhr geöffnet, also galt es irgendwie 3,5 Stunden rum zubekommen, bis wir uns die Kehlen befeuchten konnten. Anlaufstelle Nummer 1 zu dieser Uhrzeit, wenn wir es gewusst hätten, die Karlsbrücke. Weil wir es jedoch nicht wussten: Geld holen, dann Starbucks. Fertig, wie spät ist das? 7 Uhr. Die Straßen und Plätze sind zu dieser Zeit fast leer gefegt. Hier und da sieht man ein asiatisches Hochzeitspaar, das von mindestens super-lässigen Fotografen mit Sonnenbrille begleitet wird. Doch davon abgesehen ist wenig los und es gibt freie Bahn für atemberaubende Fotos! Oder zumindest halbwegs okay-e Fotos 😉

Irgendwie bekommt man die Zeit schon rum, keine Sorge. Es ist fast egal wohin man geht, überall gibt es etwas zu entdecken. Das ist mein Ernst! Im Stadtkern ist natürlich viel von dem zu finden, was man schon einmal irgendwo gesehen hat, aber es lohnt sich nicht nur auf die bekannten Dinge und Ort zu achten.

Tag 2: Regen (vormittags). Konsequenz: Pivo und Gulasch. Gulaschsuppe, Gulasch mit Knödeln, Gulasch aus Rind oder Schwein. Viele sind gut, doch manche sind ausgezeichnet! Das Bier ist überall gut, und weil das so ist halten wir uns an eine Regel. Eine einzige Regel, die für jeden Urlaub oder Ausflug gilt: Nur ein Bier pro Kneipe. Denkt mal darüber nach… Und wenn ihr fertig seid, surft mal bei SL-Punkt vorbei, mit dem ich zwei volle Tage in Prag gewesen bin. Hier geht es zum Album. Auf bald.


 


Ein (nicht der) Führer auf Reise – London [2016]

Na das läuft ja alles schon wieder super! Eigentlich war schon ein Text für diesen Beitrag geschrieben und als Entwurf abgespeichert. Wo er ist, keine Ahnung! Entweder verarscht mich WordPress schon wieder oder ich werde senil. Immerhin ist die Leinwand nun wieder weiß und die Kreativität kann sich voll entfalten.

Es gibt noch so viel über London zu erzählen. Damit gehen jedoch auch einige Probleme einher: Erstens will ich nicht so viel schreiben, zweitens habe ich nur noch Fotos für diesen Beitrag, drittens sind die Fotos selbst zu meinem erklärten Erzfeind geworden, viertens wird schon wieder Zeit damit verschwendet Aufzählungen aufzuschreiben. Es muss noch erzählt werden wie viele Überwachungskameras es in London gibt (für meinen Geschmack zu viele), es muss erzählt werden – mir ist eben eingefallen wo der Entwurf gespeichert war! WordPress ist diesmal doch nicht schuld, also kann ich wohl doch bald meine Rente antreten.. Der Entwurf lag noch unsynchronisiert auf dem alten Gammel-Laptop… Los geht es also!

Du reist in eine fremde Stadt in einem fremden Land. In heutigen Zeiten mit Internet, Youtube und internationalem (manchmal auch irrationalem) Bachelor/Masterstudium sind eigentlich keine Länder wirklich fremd. Das Abendteuer zu verreisen ist kein so großes mehr, weil man sich nichtmehr nur auf einen MarcoPolo-Reiseführer verlassen muss. Ungewissheiten gibt es aber auch trotz der besten Internetrecherche, weil im Internet mitunter viel Mist geschrieben steht. Was müsst ihr also wissen, wenn ihr nach London wollt? Ich sag’s euch hier im Internet, auf mich könnt ihr euch verlassen!

1. Es gibt nicht nur Fish ’n Chips (so eine Art Backfisch mit Pommes) oder Pommes mit Essig (Fries with vinegar) zu essen. Zum Frühstück muss man sich nicht zwangsläufig rote Bohnen und kleine (nicht Nürnberger!) Bratwürste antun. Das 2016er London kennt auch Müsli, Rührei, gebratenen Speck (Bacon) und am wichtigsten: es gibt auch Kaffee! Es gibt Burger, Wraps, Spare Ribs, Zwiebelringe, Pizza, Salate, Pasta, Kartoffelbrei mit Bratwurst (Sausages and Mesh), Sushi, Kebap und wem das nicht reicht, der kann sich an den üblichen Fastfoodketten satt essen: McD, BK, KFC, Nandos, Subway, PizzaHut (habe ich nicht gesehen, müsste es aber dennoch geben), Pizza Express (hat auch glutenfreie Pizza), und so weiter und sofort..

2. … Zweitens was? Ich erzähle gerade was ihr wissen müsst, wenn ihr London bereist! Über ein schwaches Kurzzeitgedächtnis zu klagen hilft hier gerade nicht, denn Multitasking ist viel wichtiger! Weiter geht es! Auf welcher Straßenseite fährt man Auto? Links! Auf welcher Seite des Gehwegs bewegt man sich? Links! Nach wo schau man zuerst, wenn man eine Straße überquert? Links! .. Ha! Denkste! Warum das nicht immer stimmt darf jeder gerne selbst herausfinden, aber passt dabei auf die mehrspurigen Einbahnstraßen auf! Die Gehwege sind in der Londoner Innenstadt logischerweise überlaufen von Touristen und das wissen auch die einheimischen Londinianer. Das hat zu Folge, dass Touries sich oft rechts halten, beim Anblick von Gegenverkehr links antäuschen und dann mit einem verschmitzten ‚hehehe‘ wahlweise noch weiter links oder dann doch rechts ausgeweichen. Tipp für alle unentschlossenen: Überquert Straßen bei Ampeln oder kleinen Verkehrsinseln. Meist ist hier für den Fußgänger auf die Straße gepinselt in welche Richtung er schauen soll. Und das Problem mit den anderen Fußgängern löst sich durch Entschlossenheit, versucht es einfach!

3. Wenn man mit Kindern reist, ist London, meiner Meinung nach, nicht die erste Wahl als Urlaubsziel. Teenager und Erwachsene haben dort schon deutlich mehr Spaß. Und mit Spaß meine ich nicht nur, aber auch: Biere, Ales, Lager, Cider, Whiskys und Burger! Und wie ist das in der Öffentlichkeit mit Bier oder so? Vor der Reise haben auch wir uns informiert:
„Alkoholkonsum ist überall dort gestattet, wo kein Schild darauf hinweist, dass es zu unterlassen ist.“
Aha… Schlauer waren wir nicht, genauso wie du gerade… Hier also noch ein Reisetipp: Wir waren in Soho, Waterloo, Camberwell, Bloomsbury, Chelsea, Notting Hill, St. Johns und Hyde Park, am Big Ben, The Shard, Buckingham Palace, Westmister bla bla bla. Wir waren überall! Und nirgendwo war auch nur ein Alkohol-Verbotsschild zu sehen! Das bedeutet keines Falls sich überall einen reinscheppern zu müssen, dennoch dürfte man das tun.
Reisetipp Nr 2: Schaut euch die Einheimischen an. Ab etwa 17 Uhr ist jeder, aber auch JEDER Pub überrannt von Londonnern in Business-Sakko oder -Bluse. Die Leute stehen zu Hauf auf der Straße vor JEDEM Pub. Was machen die da fragt ihr euch? Sie betrinken sich bis zur Besinnungslosigkeit, weil sie die Sperrstunde im Nacken haben. Reisetipp Nr. 2 lautet also: Entweder man besucht den Pub seiner Wahl spätestens um 16 Uhr, weil sonst nichts mehr zu holen ist. Ein Pint kostet übrigens ca 6-7 Pfund in einem Pub und ab 1-2 Pfund aus dem Supermarkt. Ein Mittagessen zieht euch im Schnitt 15-20 Pfund aus dem Portmonee.

Das war der eigentliche Beitrag, soweit wie ich hin vorbereitet hatte.. Erwähnt sei noch die Kriminalität und die Hooligans in London, die so ausführlich beschrieben werden müssen, wie wir sie erlebt haben: .
Mehr fällt mir im Moment nicht ein.. Außerdem wollte mein Vergangenheits-Ich von vor 5 Minuten nicht so viel schreiben. Das bedeutet, wir sind durch! Mein Fazit zu London: Kann man mal gesehen haben! Gut… Das klingt nicht sehr verlockend oder gar überzeugend. Wer sich aber selbst kein Bild von London machen will oder kann, der kann sich alle meine Fotos noch mal als Gesamtkunstwerk im Flickr-Album anschauen.
Wem das nicht reicht, den kann ich reinen Gewissens weiterleiten zu dlwotan’s Fotoblog, der auch recht, sehr bald sehr beindruckende, schöne und tolle Fotos bloggen müsste. Das sind noch nicht mal leere Versprechen von mir! dlwotan hat London viel schöner und sauberer in Erinnerung als ich, was seinen Fotos viel mehr Glanz verleihen wird  😉 Danke für die Geduld und bis bald.