Erst Licht, dann Strom, dann Emotion | Urbex & Sport Fotoblog by dsgk

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Ehrgeiz, Spaß und gute Laune. Was macht ein #StudentBoatBattle aus?

Etwa 10 Minuten habe vor dem leeren Editor gesessen und überlegt, was ich wohl schreiben könnte. Der Titel dieses Beitrags steht für mich noch nicht fest. Es ist komisch, dass Ihr zu diesem Zeitpunkt schon mehr wisst als ich.

Komisch war es auch am vergangenen Wochenende (02. August 2014), als in Hannover das Red Bull #StudentBoatBattle veranstaltet wurde. Da ich beim letzten Mal scheinbar nichts gebloggt hatte, hier eine Kurzfassung in der Reihenfolge der Namensgebung:

Student: Studenten aus Hannover bilden Dreierteams, geben sich einen fetzigen Namen und verkleiden sich.

Boat: Jedes Team bekommt ein kleines Ruderboot, zwei Paddel und eine gepolsterte Kampf-Lanze.

Battle: Zwei Teams duellieren sich wie bei einem Tjost. Es gibt eine Vor- und eine K.O.-Runde aus der ein einziges Team als Sieger hervorgeht.

Aber warum das Ganze? Nun… Schaut euch die Bilder an und seht selbst.

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Rosstrappen-Downhill 2013 [Thale (Harz) – Germany]

Downhill ist eine der faulsten Sportarten die ich kenne, es schlägt sogar beinahe Dart. Auf den großen, namhaften Strecken gibt es Gondeln, Sessellifte oder ähnliches, mit dem die Downhiller bequem ihre Fahrräder auf den Berg bekommen. Oben angekommen fahren sie runter um dann wieder hochzugondeln.

Wie bei jeder Sportart gibt es auch hier spezielles (teures) Zubehör. Die Mountainbikes sind extra dafür konzipiert den Berg hinunter zu jagen. Dafür legt man auch dann auch schnell vierstellige Summen auf den Tisch und quält sich zu Tode, wenn man den Berg mit so einem Rad erklimmen will.

In Thale befindet sich eine der vier „großen“ Downhillstrecken im Harz. Hier sind zwei Kilometer Strecke und 250 Höhenmeter zu bewältigen. Das gilt nicht nur für die Mountianbiker, sondern auch für die Fußgänger. Zuschauer können beinahe die gesamte Strecke ablaufen und sind immer nah am Geschehen. Der Rosstrappen-Downhill ist in der Hinsicht vergleichbar mit der Auto/Motorrad-Rennstrecke in Oschersleben. In Thale fällt dem Zuschauer jedoch sogleich etwas ins Auge, die Fahrer. Und das meine ich Buchstäblich. Die Downhiller fahren gar nicht den Berg hinab, sie springen und fliegen in einer Tour und fast pausenlos. Sowas macht nicht nur den Bikern, sondern auch den Zuschauern Spaß. Und um es doch noch klar zu stellen: Downhill-fahren hat nichts mit Faulheit zu tun, es ist extrem Anstrengend und zuweilen auch gefährlich (darum tragen die Fahrer auch so viele Protektoren).

In der Galerie findet Ihr wieder alle Bilder die ich zu diesem Event vorzeigen möchte. Dieses Sportereignis ist auch schon wieder das Letzte aus der nahen Vergangenheit, das ich besucht habe. Daher wird es bestimmt nun länger als eine Woche dauern bis ich wieder bloggen werde UND es könnte gut sein, dass sich der nächste Beitrag mit meiner Bachelorarbeit befasst, an der ich zur Zeit sitze. Nunja, wir werden sehen. Bis bald, nun folgt nur noch Werbung.

+++ Thema Werbung & Ads:  Ich finde es ja super, dass ich eine so tolle Plattform zum Bloggen gefunden habe. Auch das System ‚Finanzierung durch Werbung‘ ist nachvollziehbar und plausibel. Andererseits ist die Werbung, die hier drunter geschaltet wird, schon ganz schön doof und hat inhaltlich nicht mal ansatzweise was mit meinem Blog zu tun. Daher möchte ich euch daran erinnern, dass es für die meisten Browser (Opera, Chrome, Firefox) ein Addon/Plugin gibt, das sich „Adblock“ nennt und das es auch für Tablets gibt. Ich will nicht dazu aufrufen, dass ihr Adblock benutzt um die Werbung hier unten auszublenden, weil WordPress das Geld braucht um diese Plattform weiter zu ‚verbessern‘.. Aber Ihr sollt zumindest über diese Option Bescheid wissen, damit das Internet nicht mit euch macht was es will. +++

Loudr.fm+++ Und wenn hier jemand Werbung macht, dann bin ich das! Also mache ich das auch: Während ich die Fotos entwickelt und diesen Beitrag geschrieben habe, habe ich Musik gehört. Was für eine Überraschung! Ja, und zwar bei Loudr.fm. Die Idee dahinter finde ich SUPER und absolut unterstützenswert, Ihr werdet das System sofort durchschauen, weil Ihr schlau seid. Die Plattform gibt es jetzt offiziell erst eine Woche, wodurch das Angebot noch nicht sooo groß ist und vielleicht auch etwas merkwürdig anmuten dürfte. Dazu zählen auch die Alben die ich mir angehört habe: Dust und VGM. Hört da unbedingt mal rein, es ist der Hammer! Bis denne.+++


Roller Derby! – 1, 2, 3, Bout

Nach längerer Pause ist es wieder soweit, ihr bekommt neue Bilder zu sehen. Durch den „BuddyBlog SL-Punkt: Roller Derby! – 1. Bout für Hannover“ habt ihr vor einer Weile erfahren, dass ich nach Hannover zum ersten heimischen Bout der Demolition Derby Dolls eingeladen wurde. Die dort entstandenen Fotos habe ich endlich fertig und blogreif gemacht.

Da Roller Derby noch immer sehr unbekannt ist, haben die DDD einen kleinen Flyer gemacht, der die wichtigsten Punkte enthält. Wem das einfache Regelwerk noch immer spanisch vorkommt, der sollte mal ein Roller Derby besuchen. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen!

Roller Derby - was ist das?

Roller Derby – was ist das?

Gegeneinander angetreten sind die Gastgeberinnen, die Demolition Derby Dolls und aus Münster angereist, die Zombie Rollergirlz. Mir hat es besonders gefallen, dass die Teams sehr sportlich miteinander umgegangen sind, obwohl ein Vollkörperkontaktsport nicht gerade dazu einlädt. Als Zuschauer spürte man den Ehrgeiz den Sieg zu holen, aber auch den Spaß am Sport. Und letztendlich geht es doch nur darum Spaß zu haben. Ich finde es schade, dass dieser Umstand, Spaß zu haben, bei vielen anderen Sportarten und Wettkämpfen total ignoriert wird. Das soll jedoch eine andere Geschichte sein.

Hier habe ich zum zweiten Mal ein Roller Derby fotografiert und es hat weitaus mehr Spaß gemacht als beim ersten Mal. Damals war es zur SportsNow! im Rahmen der ABF Hannover (Februar 2013). Die Bilder waren ein Grauß! Es gab wenig Licht, unschöne Hintergründe, einen schwarzen lichtschluckenden Boden und schnelle Bewegungen. Ich war damals nicht in der Lage ordentliche Bilder zu machen. Doch in der Halle „IGS Stöcken“ war alles besser, auch der Fotograf hinter meiner Kamera.

Mit dem Beeilen hat es ja nicht so ganz geklappt, aber ich bin sicher ihr habt die Zeit auch anders gut verbracht. Alle Fotos gibt es in der Galerie. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast hier vorbei zu schauen! Bis bald, es steht viel Sport auf dem Plan.


Kurzmitteilung

1000!

Ich glaube es kaum! Es hat auch lange genug gedauert um diese Hürde endlich zu überwinden! Ihr alle, die Ihr das hier lest, DANKE AN EUCH! Alle die das hier nicht lesen sind mir egal!

Ach Unsinn, auch denen, die meine überlangen Texte und Geschichten nicht lesen, aber sich interessiert meine Fotos ansehen, DANKE AN EUCH!

Auch die, die weder Texte lesen, noch Fotos ansehen, dafür aber die Blogs, Webseiten und Fotostreams meiner befreundeten Fotografen besuchen, DANKE AN EUCH!

Und die, die hier nur aus versehen landen, weil ich euch mit den vielen Stichwörtern unter den Blogeinträgen über diverse Suchmaschinen hierher gelotst habe: Bleibt hier! Lest meine Beiträge und schaut euch meine Fotos an! Und dann besucht ihr alle Blogs, Webseiten und Fotostreams meiner befreundeten Fotografen! Wenn das getan ist sage ich: DANKE AN EUCH!

So sieht die Analysefunkion des Blogs aus, die ich nur selten Besuche, weil ich sonst so oft weinen muss. ... ;-)

So sieht die Analysefunkion des Blogs aus, die ich nur selten Besuche, weil ich sonst so oft weinen muss. … 😉

Worum geht es denn jetzt eigentlich? Dieser Blog, der seit Juli (?) 2012 besteht, hat nun mehr als 1000 Klicks! … Na und? Ja ich weiß was Ihr meint, hier gibt es keine Werbung, ich verdiene kein Geld damit, blogge zu selten und unregelmäßig und schimpfe eigentlich nur über den Ruhrpott, Hartzer, Geochacher und Go2Know(-Kunden).. Oh! Über Go2Know und deren Kunden werde ich am Sonntag schimpfen meine Meinung äußern, stay tuned!

Mir macht es jedenfalls viel Spaß meine Fotos auf diesem Wege vorzeigen zu können. Hier bin ich der Chef, der König und der böse Weltraumherrscher der mächtiger ist als der christliche Gott. Schön ist es vor allem, weil ihr alle so braf seid und keine positiven negativen Kritiken in die Kommentare schreibt 🙂 So macht es mir auch immer mehr Spaß immer wieder neue unsinnige Geschichten in die Tastatur zu hacken. Aber mal ehrlich (<- die wahrscheinlich meist verwendete Phrase in diesem Blog), ich würde meine Texte auch nicht kommentieren. Schlimm genug schon, dass ich sie beim schreiben lesen muss 😀

Also! Danke für eure Zeit, die ihr bisher hier verschwendet habt! Mir macht das zur Zeit noch zu viel Spaß, als dass ein Ende in Sicht ist. Ich versuche mich stetig zu verbessern, was jedoch auch so seine Zeit braucht. Danke, Danke, Danke und hoffentlich bis Sonntag. Dann werde ich die Location 2 der OUT2013 releasen. Bis dahin und … Danke nochmal!


Die wilden 70er – In Zukunft mehr Vergangenheit

In der letzten Januarwoche und am ersten Februarwochenende 2013 fand die ABF auf dem Hannover Messegelände statt. Gartenmöbel, Outdoor-Jacouzzis (ohne Frauen und Champagner), Wohnmobile und noch mehr Hobby- Gärtner und -Camper Zubehör für Spießer gab es dort zu begucken. Laaaangweilig und für den Otto Normalverbraucher zum Teil eh unerschwinglich. Selbst Currywurst mit Pommes haben 7,50€ gekostet!

Das war jedoch nicht alles was auf dem Messegelände statt fand. Passend zum Messenamen „AB in den Frühling“ (ehemals „Auto, Boot und Freizeit“) gab es in einer Messehalle auch neue und ungewöhnliche Sportarten für den Frühling kennenzulernen. Ich bitte darum weiterzulesen obwohl hier gerade das Wort „Sport“ gefallen ist. Bei der „Sports Now!“ ging es nicht etwa um Blind-Jogging, Funky-Nordic Walking oder Extrem-Kniebeuge. Hier gab es coole Sportarten, Sportarten mit swag und Sportarten mit denen man vor seinen Freunden angeben kann.

Das Angebot reichte dieses Jahr von Parkour, eSkating, Headis, Beach-Rugby bis Slacking, Speedminton und Disc- (bzw. Frisbee-) Golf. Dazu fanden für die Messebesucher auch einige Events statt. Dieser Blogeintrag ist im speziellen einem davon gewidmet, dem RollerDerby.

Was ist das, RollerDerby? Keine Sorge, fast niemand weiß zu diesem Zeitpunkt was das sein soll. Ich dachte zuerst an diese kleinen Aluminium-Klapproller -. Ein Derby beschreibt im Allgeinen folgendes (Wikipedia): Der Begriff Derby […] bezeichnet ein spezielles Ereignis im Mannschaftssport, bei dem zwei meist rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinandertreffen.“. Meine Idee sah demnach vor, dass sich dabei zwei Mannschaften mit Alu-Rollern verprügeln. So grandios diese Vorstellung ist, so falsch ist sie auch, denn, RollerDerby ist noch spektakulärer!

RollerDerby: Zwei Mannschaften, bestehend aus je 5 Frauen (>18 Jahre), treffen auf einer Bahn von 30m × 18m Größe aufeinander. Jedes Team könnte sofort beim Rugby oder American Football  antreten, denn, Helm, Ellenbogen-, Handgelenk und Knieschoner sind Pflicht! Vom optischen Standpunkt her werden die Mädels in klischeehaften Motorrad-Rockerkneippen rekrutiert, dazu aber später mehr. Die Teams laufen nicht, sie fahren nicht mit Alu-Rollern oder Fahrrädern und ebenso wenig mit 1200km/h schnellen Raketenautos. Nein, sie fahren mit Rollschuhen! Doch das ist nicht alles. Die „Schiedsrichter“ (diese sind fast ausschließlich männlich), fahren auch mit Rollschuhen. Und das ist noch immer nicht alles. Alle spielbeeinflussenden Gesten, Handzeichen und Bewegungen erinnern unwiderruflich an eine 70 Jahre Rollschuhdisko in der gerade der neuste Titel von ABBA gespielt wird. Man kann nicht anders als beim Zusehen gute Laune zu bekommen 😀

Pro Team gibt es einen Jammer und keinen Ball, der weibliche Jammer macht die Punkte im Spiel. Die vier anderen Frauen sind Blocker und das ist zugleich ihre Aufgabe. Die Vier bilden ein  (engl.) ‚Pack‘. Es versucht also ein Jammer an den ‚feindlichen‘ Blockern vorbeizukommen um damit Punkte zu holen. Die Blocker dürfen, mit zum Teil sehr ruppigen Methoden, den Jammer davon abhalten sie zu überholen. Aber keine Sorge! Obwohl viele der Spielerinnen Piercings im Gesicht tragen gibt es meistens nur blaue Flecken zu beklagen.

Apropos Piercings.  Sie werden nur wegen eines Spiels nicht herausgenommen, warum auch? Sie sollen dem ‚Feind‘ Angst machen, die Gegnerinnen einschüchtern und dazu tragen auch Tattoos bei. Über dem Steiß, auf Oberarmen, im Dekolletee, im Gesicht, auf der Innenseite der Oberschenkel und unter den Fußsohlen. . . . Okay, einiges habe ich mir nur ausgedacht, weil ich nicht alles überprüfen konnte. Das mit dem Gesicht zum Beispiel. Zu meiner Verteidigung muss aber erwähnt werden, dass man(n) nicht im Gesicht nachsehen konnte! Strapse, kaputte Strümpfe, Miniröcke und Hotpants haben einfach zu sehr abgelenkt. Ihr versteht das sicher.

Endlich zum Fotografischen: Ich kann euch 25 unkenntliche Bilder von halbnackten Frauen auf Rollschuhen präsentieren. In der Halle war es so dunkel wie im Elefantenarsch (und ich hatte eine Taschenlampe dabei). ISO auf 6400, Blende aufgerissen und schon kam man auf Belichtungszeiten von 1/40 Sekunde. Der Traum für jeden mit bionisch-stabilisierten Skelett um „Mitzieher“ oder verwackelte Fotos von sich schnell bewegenden und unkenntlichen Farbklecksen zu machen. Es hat viel Spaß gemacht bei dem Derby zuzuschauen, gleichartig hat die schummrige Beleuchtung aber auch alle Euphorie, gute Bilder mitzunehmen, wieder vernichtet. Die Hintergründe, die man in einer Messehalle bekommt, sind, vorsichtig ausgedrückt, absoluter Mist. Mit einer Fotoausrüstung für die man sich gern auch ein Auto, eine Weltreise und eine 20 Sekunden Werbung über Scheidenpilz bei dem TV Sender mit den höchsten Einschaltquoten zur besten Sendezeit (das müsste RTL um etwa 14 Uhr sein)… Wo war ich? Mit einer 20’000 € Ausrüstung oder mehr Talent hätte ich mehr herausholen können.

Warum zeige ich euch die Bilder dann überhaupt und nötige euch mal wieder dazu Texte im Ausmaß einer ganzen Bibel zu lesen? Weils Geils! Immerhin muss ich das alles erst mal schreiben! RollerDerby macht Spaß und die Fotos sollen einen kleinen Eindruck davon vermitteln wie strategische Action aussehen kann.

Was denn jetzt noch? Diese Woche kommen noch die Fotos vom ‚Viva la Skate‘, einem Skateboard Contest – stay tuned.

RollerDerby Team Hannover: Demolition Derby Dolls (auch bei Facebook zu finden) – Danke, es war schön mit euch!

Ich rate euch dazu beim BuddyBlog von SL-Punkt vorbei zu schauen, da es dort nicht so albern zugeht wie hier und die Fotos echt Sahnemäßig gut sind! SL-Punkt hat die spannenden Momente fantastisch eingefangen, für die ich selbst nicht talentiert* genug war.

Zur Galerie geht es von nun an über JEDES einzelne Foto, wie komfortabel und einfach! Viel Spaß und vielen Dank.