Landschaftsfotoarchitektur – Fotoblog

Beiträge mit Schlagwort “Germany

Politiker, Hipster, Berlin!

Was gibt es über Berlin noch zu sagen? Hier ist die Geschichte zuhaus. Mit Novellen kenne ich mich nicht aus und Berlins berühmte Schriftsteller sind mir unbekannt. Darum will ich auf die naheliegende historische Geschichte hinaus. Sie ist wichtig, aber sie nervt!

Kein Geschichtsunterricht in Schulen und kein Tag auf NTV und N24 ohne Dokumentationen vom zweiten Weltkrieg, ohne Berlin, ohne Berlins Mauer. Die Stadt hat mehr zu bieten als ihre Vergangenheit und auch mehr als die politischen Geschehnisse im Bundestag.

Diese Stadt lebt den Kontrast wie keine andere:

  • Wie in allen anderen Städten gibt es natürlich Armut und Reichtum.
  • Einst teilten eine Mauer und politische Machthaber die Stadt in Ost und West.
  • Es gibt die Vergangenheit und die Moderne; Plattenbauten für den Pöbel auf der einen Seite, Glaspaläste für Botschafter und Konzerne auf der Anderen.
  • Hier leben stocksteife Politiker und locker, flippige Hipster; hier leben Leute nahezu komplett online und andere offline; hier leben Deutsche und Migranten, Einheimische und Touristen, Alte und Junge Leute, Kritiker und Patrioten, Ost- und West-Berliner, Introvertierte und Extrovertierte, Extreme und die, denen alles egal ist.

Bei allem Kontrast gibt es aber auch den Durchschnitt, der überall zu finden ist: Eine Mittelschicht, Altbauwohnungen mit hohen Decken, den Stil der 80er Jahre, normale Menschen die heute ein Schnitzel essen oder eine Currywurst, morgen einen Döner oder ein Steak, übermorgen Sushi und zum Nachtisch ein Mango-Lassie oder ein Smoothie. Die Leute die gestern mit dem Rad durch die Stadt gefahren sind und heute mit dem Bus, weil es regnet.

Ich lebe nicht in Berlin, aber die Stadt begleitet mich schon mein ganzes Leben. Erst kürzlich musste ich auf Dienstreise dort hin. Davor hat mich Die IFA und ein Osterausflug dort hingezogen. Aber bei allem was diese Stadt zu bieten kann ich auch nur feststellen: Berlin ist da. Ich habe die schönen und die hässlichen Ecken kennengelernt, ich habe die Sehenswürdigkeiten schon zu oft gesehen um in Begeisterung oder Ehrfurcht zu verfallen.

Dennoch lohnt sich jede Reise dort hin. Warum? Das muss ich wohl noch herausfinden. Es ist nicht das Flair, nicht die Berliner, nicht die Sehenswürdigkeiten. Vielleicht ist es meine eigene Geschichte in dieser Stadt, vielleicht die Freundlichkeit, ja sogar die Liebenswürdigkeit der Berliner, vielleicht die Currywurst oder irgendwas anderes. Offenbar muss ich noch mal dort hin um es herauszufinden.

Hier geht es zum Album – Berlin –. In die Galerie kommst du wie immer indem du einfach ein Bild antippst/anklickst. Danke fürs Vorbeischauen.


ADAC GT Masters 2015 [Oschersleben – Germany]

Schnelle Autos, breite Reifen und laute Motoren. All das klingt für viele sehr gut, nur Liebhaber der Marke Lamborghini kommen nicht auf ihre Kosten. Aber immerhin ist Porsche noch am Start – mit nur einem 911 GT3 R!

Aber da wo etwas verschwindet, entsteht auch Platz für etwas Neues. Dieses Jahr erstmals bei den GT Masters vertreten: Bentley. Alt, bieder, schwer, träge. Diese Eigenschaften passen nicht mehr zu Bentley. Die Pole Position gehörte in Oschersleben dem Überraschungsgegner für die alt eingesessenen Audi, Daimler, BMW, Nissan und Porsche.

Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich taten sehen! Wie das Rennen am Samstag ausgegangen ist wisst ihr selber oder es ist auf einschlägigen Webseiten besser nachzulesen als hier. Viel Neid beim anschauen der Bilder, klickt auf eins um zur Galerie zu kommen. Bis später!


Es weihnachtet sehr!

Wir haben heute den ersten Advent 2014 und mich beschleicht das Gefühl, dass das Jahr schon wieder vorbei ist. Vielleicht ist sind es aber nur die ersten frostigen Temperaturen, die mir einen Schauer über den Rücken jagen.

Ich wünsche mir einen wohligen Spätsommertag, wie Mitte Oktober, als ich in Thüringen am Kyffhäuser-Denkmal war. Die Sonne schien mollig warm vom Himmel und ein leichter Luftzug sorgte dafür, trotzdem schon einen Zipper (einen Pullover mit Reißverschluss, oft auch mit Kapuze) dabei zu haben. So herrschten schöne 21°C und doch hatte man dann und wann ein ganz kleines bisschen Gänsehaut.

Vor der Fahrt zum Kyffhäuser war ich mir nicht einmal sicher ob ich überhaupt dort hin wollte. Das Internet sollte mir mit tollen Fotos von dort Motivation verschaffen. Und das tat es auch, aber nicht so wie ihr denkt! Nahezu alle Fotos, Panoramios und Luftbilder waren so schlecht und häßlich, dass ich selbst noch weniger Lust bekam den Weg auf mich zunehmen. Doch dann schoss ein Gedanke durch meinen Kopf, Ehrgeiz. Ich wollte schönere Fotos machen, als alle, die ich vorher gesehen hatte!

Viele Bilder sind es nicht geworden, denn vor Ort konnte ich nachvollziehen warum alle bisherigen Bilder so schlimm aussahen. Die Location ist, naja.. schwierig. Die Sonne steht Nachmittags sehr ungünstig, der Vorplatz ist abschüssig und recht begrenzt und wenn man dann noch zu faul war ein Stativ mitzunehmen muss man eben etwas improvisieren. Vielleicht sind meine Fotos für euch ein Ansporn es besser zu machen. Ich zeige euch, dass die Hoffnung für das Kyffhäuser Denkmal noch nicht verloren ist und ihr mach etwas sehr schönes daraus wenn sich die Gelegenheit bietet.

Ich wünsche einen schönen ersten Advent. Über Fotos kommt ihr in die gesamte Galerie, wie immer! Bis Später und danke fürs lesen.


Eine barocke Abreibung

Einmal mehr sind die Demolition Derby Dolls in ihrer heimischen Arena gegen mutige Herausforderer..innen angetreten, gegen die Barockcity Rollergirls aus Ludwigsburg. Dieser Rollerderby-Bout war rabiat und knall hart!

Am 27. September fanden wir uns in der Sporthalle der IGS Stöcken (Hannover) ein. Die Sonne schien, es war ein toller Tag, aber dunkel war es in der Sporthalle trotzdem. So habe ich nahezu alle Fotos bei ISO 1600 geschossen und trotzdem noch nachträglich um eine Belichtungsstufe aufgehellt. Dennoch verpasste der Sonnenschein durch die Oberlichter dem Event das gewisse Extra.

Vielleicht war auch das gewisse Extra die Spielerin ‚Heller Wahnsinn‘?! Sie hat schon vor dem Start Angst und Schrecken verbreitet, denn Ihr Ruf eilte Ihr voraus. Ich bin mir sicher, dass ihr sie an ihrem ehrgeizigen Blick erkennen werdet 😀

Wenn man zum ertsen Mal vom Rollerderby erfährt, dann hat man ein gewisses Bild vor Augen… Mädels, Rollschuhe, Musik und Gewalt. Dieses Derby kann in Sachen Gewalt maximal von Eishockey oder prügelnden Baseball-Zuschauern in den Schatten gestellt werden. Es war ein Fest! Zum Schluss haben die BarockcityRollergirls mit 222:106 gegen die DDD gewonnen.

Ich bin ehrlich, die Demolition Derby Dolls haben die Bilder schon seit Dienstag und sie haben auch mehr Bilder als ich hier präsentiere. Schaut doch gern mal auf ihrer Web- oder Facebook-Seite vorbei. Und wenn ihr schon dabei seid, schaut mal bei SL-Punkt rum. Er hat seinen Blog erst vor kurzem komplett aufgemöbelt! Ein Augenschmaus!!!

Das war es von mir, bis später.


Skatecontest: 2erOnFire 2013 [Hannover – Germany]

Ich sag es euch, diese Sakter… Beim letzten Mal habe ich noch erzählt, dass die Kitesurfer in SPO auch als Skater einsortiert werden können. Hier kommt der Beweis warum die Behauptung damals nicht falsch war: Am 03. August 2013 nahm SL-Punkt mich mit zum 2erOnFire Skate Contest in Hannover, auf den uns AkkiFoto erst aufmerksam machte. Die Fotos, die ich hier vorzeigen kann, sind fast ausschließlich vor Beginn des eigentlichen Contests entstanden. Sie sind weitgehend unbearbeitet, also nicht gecropped, hier und da mal als Schwarzweißbild entwickelt und sonst war nur die automatische Tonwertkorrektur aktiv. An der einen oder anderen Stelle habe ich jedoch selbst Hand angelegt, aber wie gesagt, nur selten.

Kitesurfer und Surfer im Allgemeinen sind wie Skateboardfahrer. Sie schlafen lange, fangen erst an irgendwas zu machen sobald sie Lust dazu haben und machen dann eigentlich auch nur was sie wollen.“  So begann ich damit mich beim Kitesurf-World Cup herauszureden, warum auf den Bildern so wenig Action zu sehen war. Beim 2er passt der Satz auch wieder die die Faust auf das Auge des Orga-Teams. Es heißt erst, der Constest findet von 15:00 bis 18:00 Uhr statt. Weil es ein Skater-Contest ist kommt man schon extra eine halbe Stunde später und soll ich dir sagen wann der Contest tatsächlich begann? Rate mal, nur so für dich… Die Antwort kommt in einem der nächsten Absätze.

Das Wetter war eine Wonne! Die Regenwolken vom Vormittag wichen der Sonne und 27°C Lufttemperatur. Es war schon etwas anstrengend auf einem Skaterplatz mit wenig Schatten auszuharren bis der Contest endlich begann. Bis zu diesem Zeitpunkt, den ich jetzt noch immer nicht nennen will, fuhren alle Teilnehmer (gefühlt waren es um die 50) chaotisch, aber ohne Unfälle und Zusammenstöße über den etwa 600 m² großen Platz. Dieser wurde von den Mitgliedern des 2er Skateboarding e.V. selbst erbaut und ist ein Paradies für jeden Skater. Ich bin zwar keiner, aber man konnte deutlich sehen wie viel Spaß die Leute auf ihren Brettern hatten.

Es fuhren natürlich viele junge Kerle, auch junge Frauen und Kinder über den Platz. Alle waren eifrig dabei sich bei, ich wiederhole es nochmal, 27°C aufzuwärmen. Uns wurde es selbst beim Zuschauen schon zu warm. Also musste eine Erfrischung her. Gut, dass es eine Bar?, ein Getränkehäuschen?, ein… na, wo man eben was zu trinken kaufen kann, gab. Es hatte zwei Betonmischer auf dem Dach und eine Diskokugel… Meint ihr man bekommt da eine Cola, Sprite oder Red Bull? Ha! Wasser war noch das normalste im Angebot. Es gab „Bier mit Musik – BUM„, natürlich auch Club-Mate und was weiß ich nicht noch für komisches Hippie- und Hipster-Gesöff. Lecker! Ich gebe dir einen Rat: Wenn du diese Club-Mate irgendwann einmal probieren willst, sorge bloß dafür, dass sie jemand Anderem gehört, sodass du sie nicht austrinken musst. Es wäre schade um das Geld. Andernfalls, sorge dafür einen top-modischen Jutebeutel dabei zu haben (den selbstverständlich kein Anderer haben darf), um nicht dumm da zu stehen, wenn dir Club Mate noch mal durch den Kopf geht. Es stimmt was die Leute über den Geschmack sagen!

Wo war ich eigentlich? Wir mussten also, obwohl wir etwas später kamen, noch eine Weile auf den Contest warten. Also zückten wir die Fotokanonen und ballerten drauf los. Und hey, die Zeit verflog wie beim Briefmarkensammeln, sodass wir fast den Start des Contests verpasst hätten. Eine Ansage verkündete die Startzeit, 18:00 Uhr! Hehehe, es sind eben Skater… Der Start war letztendlich um 18:20 Uhr. Na, zum Glück mussten wir nur 3 Stunden warten.

Weil am Abend noch gegrillt werden sollte, fuhren wir dann Pünktlich um halb sieben wieder ‚gen Heimat. Darum gibt es vom Contest bei mir keine erkennbaren Bilder zu sehen. So einfach kann das sein. Ich muss dazu jedoch sagen, dass das Aufwärmtraining um einiges spannender war als der Contest. Ich stelle die Fotos mal unter das Thema „Airtime“. Das könnte ganz gut passen.

Damit wünsche ich viel Spaß mit der Galerie und ich bedanke mich bei dir, dass du dir die Zeit genommen hast den ganzen Schmarrn zu lesen! Kommendes Wochenende werde ich das M’Era Luna Festival besuchen, aber keine Fotos machen. Ich schaue mal, ob ich dennoch etwas adäquates zu bloggen finde. Bis später.


Schlaraffen-Helgoland

Helgoland ist ein Fleckchen Erde weit draußen auf See. Jeder kennt die Insel, aber niemand nimmt sie so richtig war. Warum auch? Es ist ein nicht mal 2 km² kleiner Felsen, der in zwei bis drei Stunden Fahrzeit mit der Fähre zu erreichen ist. Dazu muss man die offene See passieren und so passiert es einigen, dass sie sich unterwegs eine Tüte Labskaus voll machen, wenn das Wetter nicht mitspielt. Warum also sollte man auf diese Insel wollen oder Notiz von ihr nehmen?

Warum ich dort hingefahren bin? Eine freundliche Einladung schlägt man nicht aus, zumal ich noch nie dort gewesen bin. Windstärke fünf und Regen waren laut der Wettervorhersage angekündigt. Im Heimathafen der Fair Lady schien die Sonne und es war Windstill. Soweit so gut. Nach so und so viel Stunden fahrt ging auf offener See zwar eine Brise, doch gab es keinen Seegang und der Regen ließ ebenfalls auf sich warten. So kamen wir heil, mit vollem Magen und Sonnenbrand auf Helgoland an. Zur Erkundung der kleinen Insel blieben uns vier Stunden. Zeit genug für eine Mittagspause in der Hanse Kogge, mit Bodenständigem und leckerem Essen ohne viel Schnickschnack, trotzdem aber nicht langweilig.

Anschließend begaben wir uns auf die Touristenautobahn, den Klippenrandweg. Der Name ist Programm. Er führt die Touries am Rande der Klippen einmal rund um die Insel. Auf diesem Weg kann man auf kleinen Tafeln geschichtliches zur Insel lesen. Anderswo setzt man sich auf eine der vielen (gepflegten) Bänke und träumt vom Seefahrerleben oder man wird Naturforscher und beobachtet die nistenden Seevögel an den nördlichen Klippen. Läuft man den Weg im Uhrzeigersinn weiter, so findet man den Sandstrand, Kleingärten, das Schwimmbad, das Wohngebiet der etwa 1000 einheimischen Bewohner und gelangt dann wieder an den Ausgangspunkt, der Einkaufs und Restaurant-Meile „Am Falm“, zurück.

Einkaufen, ein Thema für sich auf diesem Eiland und ein Grund warum so viele Leute Helgoland besuchen. Auf der Rückfahrt war das Ausmaß erst erkennbar. Plastiktüten so groß und gefüllt wie sonst nur in der Weihnachtszeit haben die Besucher bei der Abreise wieder an Board geschleppt. Zigaretten, Alkohol und „Markenklamotten“ dominierten hier weit vor den üblichen Souvenirs. Dafür waren wir nicht her gekommen, sondern für ein bisschen Erholung abseits des Alltags. Und dafür ist Helgoland sehr gut geeignet. Die Tagestouristen, vornehmlich älteres Publikum, sind nur von etwa 11 bis 16 Uhr da. Dann herrscht wieder Ruhe auf der Insel.

Auf dem Hinweg konnte ich aufschnappen, dass einige zur Kur kamen. Neben der Insel Helgoland liegt auch eine Düne im Meer. Auf ihr gibt es einen kleinen Flughafen und sonst nur ein paar Bungalows in denen man sich für ein paar Tage einmieten kann. Wenn man dort nicht gezwungen wird sich zu entspannen und von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, dann weiß ich auch nicht weiter. Man kann dort zur Ruhe kommen und endlich mal ein Buch lesen, oder ein Buch schreiben? Die Seeluft tut für den Kur-Anteil ihr übriges.

Die Unterstadt lebt beinahe nur vom Tourismus. Dennoch wirkt Helgoland nicht wie ein touristischer Ort. Es ist eine interessante Balance.. Die Abgeschiedenheit der Insel, beziehungsweise der Weg dort hin, wird dieses System sicher nicht so schnell aus dem Gleichgewicht bringen. So lange die fünf Fährlinien (glaube ich) nicht allesamt ihre Schiffe durch modernere und schnellere Katamarane austauschen, auf denen die Touries nicht so schnell Seekrank werden, könnte Helgoland noch eine Weile so schön und ruhig bleiben wie ich es gesehen habe.

Damit Ihr nun auch etwas zu sehen bekommt, wünsche ich viel Spaß mit der Galerie. Übrigens, ich habe mal wieder etwas neues Ausprobiert. Mir Gefällt es, jetzt, nachdem die erste Verwunderung weg ist. Vielen Dank, dass Ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Und vielen Dank wieder an BSK Spezialkabel. Diesmal ohne Link, denn den habe ich nun auf der rechten Seite als Sponsor eingefügt. So ist es für uns alle leichter. Bis später dann..


Kitesurf World Cup 2013 [Sankt Peter-Ording – Germany]

Wenn man mal so darüber nachdenkt, Veranstaltungen finden scheinbar immer geballt im gleichen Zeitraum statt. Am zweiten Juliwochenende wurde in Bad Salzdetfurth die Cross Country Meisterschaft ausgetragen. Am selben Wochenende begann auch an der Nordsee in Sankt Peter-Ording ein sportlicher Wettbewerb, wie er in dieser Klasse nur ein mal im Jahr zu sehen ist. Vom 12. bis zum 21. Juli traten in Sankt Peter-Ording die besten Kitesurfer der Welt beim Kitesurf World Cup gegeneinander an.

Kitesurfer und Surfer im Allgemeinen sind wie Skateboardfahrer. Sie schlafen lange, fangen erst an irgendwas zu machen sobald sie Lust dazu haben und machen dann eigentlich auch nur was sie wollen. Mit einem gemütlichen Reisetempo starten wir um 6:30 Uhr, machten noch eine Frühstückpause mit viel Kaffee und kamen schließlich um 10:30 Uhr am Autostrand in Sankt Peter-Ording an. Der Autostrand ist ein flacher Standabschnitt der für solche Großveranstaltungen kurzer Hand zum Parkplatz umfunktioniert umbenannt wird. Das geht so: Es gibt bei der Einfahrt, wie auch bei einer Landesgrenze, viele Spuren. Dort bezahlt man seine Parkgebühr (die nicht unverschämt teuer ist) und sucht sich dann einen Parkplatz. Einweiser gibt es nach dem Bezahlen nicht mehr, was bedeutet, dass die Besucher sich selbst darum kümmern müssen sich nicht gegenseitig einzuparken. Hier profitiert man sehr von den vielen jungen Besuchern und ihrer lockeren Lebenshaltung, denn es funktioniert!

Vom Autostrand ist es nicht mehr weit zum Wettkampfbereich des Kitesurf World Cup. Doch weil es sich um einen Sandstrand handelt, kann man nur empfehlen barfuß zu laufen oder alle 10 Meter seine Schuhe auszukippen. Schon von Weitem waren die Hauptsponsoren zu erkennen: Pro7/Kabel1 und VW. Immerhin lautet die korrekte Veranstaltungsbezeichnung „Beetle Kitesurf World Cup“.

Der Wind lies zu wüschen übrig. Nur zwei Beaufort waren es, also ein laues Lüftchen. Weder Drachen noch Kites waren in der Luft und die ersten Wettkampfteilnehmer wachten auch gerade erst auf. Was um diese Zeit absolut nachvollziehbar ist! Ich konnte mich zum Glück mit Red Bull wach und aufmerksam halten, denn Kaffee gab es nirgends. Weil so wenig los war spazierten wir bis zur Strandbrücke, machten eine Mittagspause, spazierten wieder zurück und siehe da, die ersten Kites erhoben sich in die Lüfte. Mittlerweile kam die Flut und mit ihr auch etwas Wind. Mehr als drei Beaufort wurden es aber trotzdem nicht. Die Kitesurfer hatten mit dieser milden Brise arge Probleme sich vom Wasser überhaupt zu lösen. Somit fuhren viele nur am Strand entlang und warteten auf eine kraftvolle Böe um endlich mal springen zu können.

Die Besucher wurden mehr und mehr und auch das Meer wurde mehr. Der Wind blieb konstant. Ob die Punktewertung auch tatsächlich stattgefunden hat weiß ich nicht mal. Der Truck mit der Jury-Kabine blieb leer, auf den Lautsprechern hörte man nichts und die Kitesurfer fuhren noch immer recht unkoordiniert durch die Fluten um sich scheinbar aufzuwärmen. Nach sechs Stunden Aufenthalt und wenig Action machten wir uns wieder auf den Heimweg. Wir überlegten noch einmal zum zweiten Wochenende hoch zu fahren, in der Hoffnung auf mehr Wind. Doch die Vorhersage für noch weniger Wind nahm uns den Wind sprichwörtlich aus den Segeln. Somit sind die Bilder, die ich euch nun zeige, allesamt am 13. Juli entstanden.

Was die Entwicklung der Bilder angeht, ich habe nicht viel daran gemacht. Sie wurden gerade ausgerichtet aber nicht weiter gecropped, sie wurden Tonwert-korrigiert und ich habe die Farbtemperatur ein kleines bisschen wärmer gemacht.  Ja, ich könnte hier und da noch so einige Korrekturen machen… Das Wetter war nicht perfekt, damit waren die Sportler nicht so perfekt, also müssen es die Fotos auch nicht sein.

Ich wünsche wieder viel Spaß mit der Galerie und bedanke mich bei dir, dass du dir die Zeit genommen hast mal wieder hier gewesen zu sein! Spontan fällt mir kein Ereignis ein, das ich in näherer Zukunft fotografisch begleiten bzw. ablichten werde. Vielleicht sollte ich eine Sommerpause machen? Hm, jetzt noch nicht. Ich schaue mal was es noch so zu bloggen gibt. Genießt weiterhin die Ferien oder erinnert euch an die Ferien zurück, wenn ihr das hier erst später lest. Ich bedanke auch mich ganz herzlich bei BSK Spezialkabel für die Möglichkeit nach SPO zu kommen, für die Verpflegung und die Leihgabe aus bestem Glas.


Cross Country 2013 [Bad Salzdetfurth – Germany]

So schnell kann es manchmal gehen. Erst vor zwei Tagen, am 14. Juli, war ich bei der Cross Country Meisterschaft in Bad Salzdetfurth (aka Badse) und heute gibt es schon Fotos zu sehen. Das hat jedoch einen Preis. Ich kann mir gerade nicht so schnell eine Geschichte oder einen anderen längeren Text ausdenken, was bedeutet, dass ich mich mal voll und ganz auf die Fotos konzentrieren werde und weniger dummes Zeug schreibe als sonst.

Irgendwie war es merkwürdig schon im Juli mit einer Kamera in der Hand durch Badse zu laufen. In den vergangenen Jahren fand frühstens Ende August das MTB Bundesligafinale statt, das dieses Jahr nicht an diesem Ort veranstaltet wird. Dafür aber gibt es die Cross Country Meisterschaft! Ist das nicht der Wahnsinn? Nicht? Na, ich kenne mich da auch nicht aus. Es fahren noch immer super durchtrainierte Amateure und Mountainbike-Profis durch den beschaulichen Ort und über die anspruchsvolle Strecke auf dem Berg, dessen Namen ich nicht kenne. Die Strecke war für die Profis 4,6km lang und weist 220 Höhenmeter auf (also alle Anstiegspassagen zusammengerechnet).

In meiner Freizeit schwinge ich mich auch hin und wieder mal auf den Drahtesel und presche über einen Berg. Nur kann ich mir 220 Höhenmeter schön über 11km Streckenlänge einteilen. Trotzdem ist es immer wieder anstrengend und ich frage auch mich immer wieder „Warum tue mich mir das bloß an?“. Die Profis haben die Strecke in Badse in Rundenzeiten von bis zu ~11 Minuten bewältigt! Und das, je nach Fahrerklasse, bis zu 8 Mal!!! Unfassbar wie fit Menschen sein können. Auf meinen Fotos habe ich hin und wieder auch mal Gesichtsausdrücke eingefangen. Schaut euch hier und da mal die Fahrer an, es ist gruselig wie frisch Einige von ihnen noch in der achten Runde aussehen.

Ich wollte die Fotos nicht mit all zu hohen Empfindlichkeiten schießen, was im dunklen Wald zu zum Teil längeren Belichtungszeiten geführt hat. Wenn also das eine oder andere Foto nicht bis ins Detail scharf genug zu sein scheint, wird es wohl einen anderen Grund geben warum ich euch dieses oder diese Bilder zeige 😉 Schärfe oder eine samt-glatte Struktur sind nicht die einzigen Qualitätsmerkmale um Fotos bewerten können.. Das mag eventuell etwas faul klingen, aber oft kann man sich auch die eine oder andere Bearbeitung sparen, wenn das Foto dadurch nicht besser wahrnehmbar wird oder die Emotionen stärker. Meine Priorität lag jetzt auf der Quantität und dafür ist die resultierte Qualität gar nicht soo schlecht. Unter Einbezug meiner vorangegangen MTB-Fotos, finde ich, dass diese hier sich nicht hinter den Älteren verstecken müssen.

Dann wünsche ich viel Spaß mit der Galerie. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast hier vorbei zu schauen! Bis nächste Woche, hoffentlich.


Roller Derby! – 1, 2, 3, Bout

Nach längerer Pause ist es wieder soweit, ihr bekommt neue Bilder zu sehen. Durch den „BuddyBlog SL-Punkt: Roller Derby! – 1. Bout für Hannover“ habt ihr vor einer Weile erfahren, dass ich nach Hannover zum ersten heimischen Bout der Demolition Derby Dolls eingeladen wurde. Die dort entstandenen Fotos habe ich endlich fertig und blogreif gemacht.

Da Roller Derby noch immer sehr unbekannt ist, haben die DDD einen kleinen Flyer gemacht, der die wichtigsten Punkte enthält. Wem das einfache Regelwerk noch immer spanisch vorkommt, der sollte mal ein Roller Derby besuchen. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen!

Roller Derby - was ist das?

Roller Derby – was ist das?

Gegeneinander angetreten sind die Gastgeberinnen, die Demolition Derby Dolls und aus Münster angereist, die Zombie Rollergirlz. Mir hat es besonders gefallen, dass die Teams sehr sportlich miteinander umgegangen sind, obwohl ein Vollkörperkontaktsport nicht gerade dazu einlädt. Als Zuschauer spürte man den Ehrgeiz den Sieg zu holen, aber auch den Spaß am Sport. Und letztendlich geht es doch nur darum Spaß zu haben. Ich finde es schade, dass dieser Umstand, Spaß zu haben, bei vielen anderen Sportarten und Wettkämpfen total ignoriert wird. Das soll jedoch eine andere Geschichte sein.

Hier habe ich zum zweiten Mal ein Roller Derby fotografiert und es hat weitaus mehr Spaß gemacht als beim ersten Mal. Damals war es zur SportsNow! im Rahmen der ABF Hannover (Februar 2013). Die Bilder waren ein Grauß! Es gab wenig Licht, unschöne Hintergründe, einen schwarzen lichtschluckenden Boden und schnelle Bewegungen. Ich war damals nicht in der Lage ordentliche Bilder zu machen. Doch in der Halle „IGS Stöcken“ war alles besser, auch der Fotograf hinter meiner Kamera.

Mit dem Beeilen hat es ja nicht so ganz geklappt, aber ich bin sicher ihr habt die Zeit auch anders gut verbracht. Alle Fotos gibt es in der Galerie. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast hier vorbei zu schauen! Bis bald, es steht viel Sport auf dem Plan.


Kurzmitteilung

BuddyBlog SL-Punkt: Roller Derby! – 1. Bout für Hannover

BuddyBlog, das habe ich doch schon mal gelesen? Richtig! Während ich meine Fotos noch nicht einmal in Augenschein genommen habe, hat SL-Punkt sogar schon eine ganze Galerie gebloggt.

Worum geht es hier überhaupt: Am Samstag (22.06.2013) fand der erste heimische Bout der Demolition Derby Dolls in Hannover statt. Sie bezwangen die Zombie Rollergirlz aus Münster und beide Mannschaften, oder eher Frauschaften, zeigten dabei kein Erbarmen mit dem Gegner, oder eher mit der Gegnerin. Wie auch immer…

Schaut euch die Fotos von SL-Punkt an. Er hat es wieder geschafft die besten Momente einzufangen und seine Fotos sind auf jeden Fall sehenswert!

SL-Punkt: Roller Derby! – 1. Bout für Hannover

Photographed by SL-Punkt

Ich beeile mich meine Fotos auch zu sichten und werde euch nicht mehr lange warten lassen. Vielen Dank, dass ihr jetzt schon die Zeit hattet hier vorbei zu schauen und dass ihr auch bei SL-Punkt vorbeischauen werdet! Bis gleich 😀


Asche zu Asche

Dies ist nun die letzte Location der OUT2013. Mit ihr endet mein Themenblogging, dass ich vor 74 Tagen begann. Es könnte kaum besser passen. Der letzte Ort den wir besuchten, war auch für viele andere Menschen der letzte Ort den sie besuchten. Hier verließen Viele ihre menschliche Hülle und hinterließen ihren Angehörigen nur noch Erinnerungen. Wir fanden uns am Ende unseres Weges in einem Krematorium wieder.

Ursprünglich wollten wir einen Zahnarztstuhl finden und fuhren dafür Stundenlang durch Deutschland. Als wir ankamen war er ganz einfach weg. Nicht weit entfernt davon sollte es ein Krematorium geben und da sich die Sonne langsam dem Horizont entgegen neigte durften wir nicht lange Überlegen. Wir fanden es, parkten und schnappten unsere Fotorucksäcke. Im Inneren war es dunkel, kalt,  gespenstisch, still. Wir fanden zuerst einen kleinen runden Raum in dessen Mitte ein Schlitten auf Schienen stand. Darüber befand sich eine Luke in der Decke.  In den Wänden eingemauert fanden wir die Verbrennungsöfen. Auf dem Boden davor gab es wieder diese Schienen. So konnte der Schlitten auf den einen oder anderen Ofen ausgerichtet und anschließend dort hin gefahren werden.

Links und rechts vom Eingang dieses Raumes gingen Gänge ab, die mit Treppen in die Kellerbereiche dieser Anlage führten. Wir fanden ebenfalls einen Weg hinauf. Oben war ein kleiner, jedoch hoher Saal, in dessen Mitte ein Sarg zu liegen schien. Bei näherer Betrachtung viel auf, dass es die Luke war,  unter deren Deckel es hinab in den kleinen, dunklen Raum ging. Eine hölzerne Treppe führte noch weiter hinauf auf eine Empore. Man schaute hinab auf die Luke und auf ein Kreuz des Christentums. Einst wurden in diesem Saal die Verstorbenen aufgebahrt und zeremoniell verabschiedet. Der Sarg wurde anschließend durch die Luke auf den Schlitten darunter herab gelassen und in einen der Öfen geschoben. Einige der Dielen, die heute unter einem Haufen Dreck begraben sind, knarzten mit jedem Schritt. Andere gaben nur ein dumpfes Geräusch von sich. Wie viele Tränen mussten diese Dielen wohl auffangen?

Zwischen 1910 und 1990 wurden hier über 100’000 Menschen wieder zu Staub und Asche. Dazu mussten im Laufe der Zeit die Kühlkammern vergrößert, eine Laderampe und Büroräume angebaut und die Abläufe genauer geplant werden.

Nach 90 Jahren Leben und 90 Minuten Einäscherung bleiben von einem Menschen noch immer sterbliche Überreste zurück. Knochen und Zähne verbrennen nicht, sie müssen zu feinem Staub gemahlen werden. Wir fanden auch noch eine dieser Knochenmühlen in den Kellerräumen dieser Feuerbestattungsstätte. Ich will mir nicht vorstellen müssen was für ein schauderhaftes Geräusch entsteht, wenn Knochen und Zähne in einer blechernen Mühle zerrieben werden.

Emotionen blieben jedoch beim Personal in den meisten Fällen auf der Strecke. Zu viele Namenlose und Menschen ohne Angehörige wurden hier eingeäschert, von kalten Herzen in die heißen Öfen geschoben. Wie geht es dir bei diesem Thema? Ich war erst einmal auf einer Trauerfeier, doch der Tod begegnet mir und dir täglich. Wir haben (aktuell) das Glück nicht in Kriegzeiten zu leben. Wir können uns die Zeit nehmen über den Tod nachzudenken anstatt ihn als alltäglich hinzunehmen. Oft habe ich mir Gedanken gemacht, mir viele Sichtweisen angehört und viele Glaubensrichtungen erklären lassen… Für mich habe ich dadurch folgendes herausgefunden:

Der Tod steht uns allen bevor. Ich selbst habe keine Angst irgendwann sterben zu müssen und sehe den Schnitter Tod nicht als Bestrafung an. Was mir Gedanken macht ist das was ich zurücklassen werde. Vielleicht der Gedanke nicht fertig geworden zu sein oder mich nicht verabschieden zu können. Große Träume und Ziele habe ich nicht. Ich bin auch nicht unersetzbar. Aber ich will, bis zu dem Zeitpunkt an dem es für mich soweit ist zu gehen, die Welt verbessert haben. Leben in einer Matrix-Welt, Wiedergeburt, Himmel, Hölle, Reinkarnation, Klonung, Cyber-Gehirne und -Körper. Ich gehe davon aus nur einmal zu leben und dieses eine Mal will ich nicht verschwenden. Wenn ich das Beste aus meinem Leben mache, für mich, für meine Mitmenschen, auch für den Planeten, dann habe ich keine Angst.

Zu den drei Bildern, die ich euch nun noch zeigen möchte, geht es hier entlang zur Galerie oder wie immer über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke. Danke, dass du die Zeit hattest hier vorbei zu schauen. Schauen wir mal was ich mit diesem thematischen Ende anfangen und von nun an bloggen werde.

Post Scriptum

Weitere Bilder dieses Krematoriums könnt ihr im Blog von SL-Punkt finden, der schon im April dazu bloggte: SL-Punkt – Krematorium. Schaut rein!

Eine vertonte Form des Volksliedes „Schnitter Tod“ interpretiert durch die Band ASP


Die Reste der Selbstständigkeit

Die vorletzte Location der OUT2013 war über einen ganzen Ort verteilt. Dort besuchten wir drei alte Tuchfabriken, die, wie wir schon wussten, nur noch aus verlassenen und leeren Gebäuden bestanden. Es gab keine Maschinen mehr, keine Tücher oder Stoffe und keine alten Dokumente. Alles was blieb war die Geschichte der Unternehmer ihrer Angestellten, die einst ihre Existenz auf diesen Hallen begründeten.

Einst waren hier jahrelang Webstühle, Spindelmaschinen, Farbkessel, Nähmaschinen und Tuchpressen im Einsatz. Bedient wurden sie von fleißigen Frauen und Männern. Auch wenn schon viele Arbeitsgänge durch Maschinen unterstützt wurden, war es noch immer eine anstrengende Arbeit. Vor allem war sie Laut. Stelle dir eine Halle voller Maschinen vor, die unentwegt rasseln, rattern, poltern und klappern. Stelle dir dutzende Nähmaschinen in einer großen, schallenden Halle vor. Als kleine Hilfestellung hier der Klang eines älteren Exemplars : Nähmaschine bei AudiYou.de

In Deutschland ist es Tradition zu exportieren. Warum sollte man sich nur auf Produkte beschränken, wenn man auch ganze Firmen outsourcen kann? Einige der Fabriken, die wir besuchten, konnten schlichtweg dem Konkurrenzdruck nicht standhalten. Andere Firmen wurden ins Ausland verlagert oder an internationale Investoren verkauft, welche dann ebenfalls alle Maschinen und ein paar Mitarbeiter mit ins Ausland genommen haben. Dies beschränkt sich nicht nur auf diese Tuch- und Stofffabriken. So passierte und passiert es überall in Deutschland. Es ist bei uns aber auch Tradition, Traditionen aufrecht zu erhalten. So kommt es, dass nicht alle Firmen abgewandert sind. Es fand, nüchtern betrachtet, eine wirtschaftliche Evolution statt. Nur die „Stärksten“ überleben. Und was Stärke genau bedeutet, lässt sich oft erst später erkennen.

Es ist traurig. Aber der Bürgermeister lässt sich trotz Abwanderung und den Rückgang der Textilindustrie nicht unterkriegen. Heute ist die ehemalige Textilmetropole eine Rosenstadt, besitzt ein Museum zum Thema der Textilverarbeitung und das Stadtbild sieht weitgehend gut und frisch aus, auch wenn noch viel in Planung ist. Der Ort lädt zum Erinnern und Träumen ein. Ich brauche dir nicht vorenthalten wie der Ort heißt. Es geht um  Forst (Lausitz). Bei DRadio.de gibt es einen schönen Bericht, den sich Interessierte gern durchlesen oder auch anhören (19:47 Minuten) können. Er ist wirklich empfehlenswert! Was ich dir nicht sagen kann ist, welche Firmen wir besuchten. Dieses Detail ist schon in Vergessenheit geraten. Aber hinfahren werde ich bestimmt noch einmal.

Um alle Fotos anzuschauen musst du wieder zur  Galerie surfen. Das geht auch über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke. Vielen Dank an dich, dass du die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Ich weiß noch nicht, ob der nächste Beitrag die letzte Location der OUT sein wird oder vielleicht wieder ein spontaner, anderer Beitrag. Bis bald auf jeden Fall.


Elektronenfluss

Weiter geht es mit der OUT2013 und mit einer Location, die ich schon mit Sound of electricity angekündigt habe. Es ist ein stillgelegtes Kohlekraftwerk in Deutschland und mittlerweile schon das fünfte dieser Art, das wir besucht haben. Nachdem wir einen Eingang fanden, packten wird die Kameras aus und teilten uns auf ohne Zeit zu verschwenden. Schon von außen sah es riesig und sehr imposant aus. Das Erste was ich feststellen musste war, dass sich in diesem Kraftwerk wieder (nur) Rohre, Schaltschränke und Brennkammern befanden.

Also wurde vom Erdgeschoss auf eine höhere Ebene gewechselt. Angekommen auf der Ebene der Turbinen ebenfalls Ernüchterung, Turbinen, wie erwartet. Doch etwas war anders als in anderen Kraftwerken. Hier gab es insgesamt 14 Turbinen. Ein Dutzend davon brachte jeweils 210MW in das Stromnetz, die zwei restlichen jeweils 500MW. Diese Turbinen waren größtenteils noch an ihrem ursprünglichen Einsatzort. Ganz im Gegensatz zu dem stillgelegten Kohlekraftwerk Vockerrode etwa, in dem es in der Turbinenhalle nur noch große Löcher und viel ‚Nichts‘ gibt. Eine 600m lange Halle jedoch vollgestellt mit großen Anlagen, schmutzig, aber dennoch nicht heruntergekommen. Jede Location bietet dir doch immer wieder etwas neues. Ich würde diesen Ort so beschreiben: Gigantisch, unfassbar groß und wahnsinnig beeindruckend.

Es waren zahlreiche Turbinengehäuse geöffnet. Einige waren leer, in anderen wiederum lagen die Axialturbinen still und regungslos. Sie haben jahrelang ihren Dienst zuverlässig verrichtet und für uns Elektronen in Bewegung gesetzt. Wie der Reifen eines Fahrrads den klassischen Dynamo antreibt, so bewegten diese beeindruckenden Stücke des Maschinenbaus und der Strömungslehre riesige Generatoren. Dabei wurden zu Spitzenzeiten bis zu 50.000 Tonnen Braunkohle täglich verfeuert. Das Grundig Stadion in Nürnberg ist ein Fußballstadion, das 50.000 Zuschauer fassen kann. Wenn jeder Besucher eintausend Kilogramm Braunkohle mitbrächte, könnte man einen Tag lang Strom aus der Steckdose bekommen. Täglich mussten 50.000 Tonnen Kohle aus der Erde geschürft und gekratzt werden. Es ist unvorstellbar.

Nachdem die Turbinenhalle, die sich im Aufbau etwa alle 40m wiederholte, ausgekundschaftet war ging es noch höher hinauf. Gute 300 Stufen. Dort, 65m hoch über dem Boden, ist dann das letzte Bild dieser Galerie entstanden. Ich wünsche viel Spaß mit diesem Koloss der ehemaligen DDR.

Zur kompletten Galerie geht es wieder über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke oder über den Link etwas weiter vorn im Satz. Vielen Dank an dich, dass du die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Innerhalb einer Woche könnte es den nächsten Beitrag geben. Schau mal wieder vorbei.


Ist Brandenburg das bessere Nord-Korea?

Jetzt bekommt ihr die dritte Location der OUT2013 zu sehen. Eigentlich ist die Location ein riesiges Gelände. Wir hatten es jedoch nur auf zwei ganz bestimmte Räume abgesehen. Der Erste ist die Sporthalle einer alten Schule. Der zweite Ort ist ebenfalls eine Sporthalle, nur war diese nicht für Schüler, sondern für Soldaten gedacht. Schüler und Soldaten auf dem selben Gelände? Klingt ein bisschen nach eisernem Vorhang und dem heutigen Nord-Korea nicht wahr?

Bei dem ganzen Stress den der Landesführer Nord-Koreas Kim Jong-un gerade so anzettelt wird es bestimmt nicht mehr lange dauern bis Süd-Korea und die verbündeten USA die Nase voll haben und den vielleicht etwas überforderten Kim mal an die Hand nehmen. Kim, falls du das hier ließt, ich meine es nicht böse. Aber du wirkst auf die Welt gerade wie ein schlecht gelaunter Teenager, der am Boden zerstört ist, weil sein Papa tot ist (darf man ja auch sein) und weil er keine Freundin findet. Dazu landet der Zwillingsbruder Park Jae-sang noch einen internationalen Hit nach dem anderen und verdient sich eine goldene Nase. Und du Kim, hast nur den neuesten Wartburg und die alten Atomsprengköpfe von Papa. Ich verstehe ja, wer kann schon der Versuchung von Knallern und Böllern widerstehen? Öffne doch einfach die Grenzen und verhindere damit, dass David Hasselhoff es wieder wie bei der Berliner-Mauer machen muss. Dann habt ihr Internet, Smartphones und einen Haufen Apps dafür! Mehr braucht man doch heute nicht um glücklich zu sein… – Ich denke mal die meisten von euch werden sich gerade wundern warum ich Kim direkt angesprochen habe. Er kann deutsch, da er in der Schweiz studiert hat. Kim machts möglich, Kim Possible quasi.

Ich schweife zu schnell ab! Schüler und Soldaten, wo gibt’s denn sowas? Der Militär Flugplatz Sperenberg ist schon seit geraumer Zeit stillgelegt. Neben Start-/Landebahnen, einem Tower (an dem ich mir schon einmal aus versehen die linke Hand aufgeschnitten habe), einem Hangar, Panzer-Garagen und Bungalows für die Soldaten gab es auf dem Gelänge auch einen Theatersaal der schon vor 3 Jahren eingestürzt war, eine Schule und Wohnblöcke. Diese Location ist ein wahres Urbexparadies, wäre da nicht der Wachmann. Pff, ein Wachmann und ein großes Gelände. Der findet doch nie jemanden! Naja, zum einen lag dieses Jahr Schnee in dem man ganz toll Fußspuren hinterlässt. Dazu hatten wir eine Statistik von zwei Besuchen bei denen wir auch beide Male erwischt wurden.  Die Karten standen schlecht für uns. Also haben wir alle unsere Üblebens- und Survivaltricks ausgepackt (ja, mir ist klar das survival = Überleben bedeutet) die man so im TV und in den Pfadfinderausgaben der Micky Maus so bekommen konnte. Darunter waren so brillante Taktiken wie zick-zack laufen, in die Fußstapfen des Vordermannes treten und Gebäude rückwärts betreten, damit es so aussieht als wäre man schon wieder raus gegangen. Ach ja! Ganz viel Schleichen und lautes Flüstern durfte auch nicht fehlen.

Und was soll ich sagen, wir wurden nicht gefunden. Dafür aber haben wir unsere Highlights gefunden und sie (nur für euch) dokumentiert. Wegen dieses waghalsigen Schleich-Manövers konnten wir die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände leider nicht ablichten. Dennoch hat es sich gelohnt!

Es sind dieses Mal weniger HDRi Bilder, dafür jedoch mehr Experimente. Zur kompletten Galerie geht es auch über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke oder (jetzt zum zweiten Mal) über den Link etwas weiter vorne im Satz. Danke, dass ihr wieder die Zeit hattet euch von der Familie loszueisen, vom Sofa aufzustehen, den Link hierher anzuklicken und letztendlich auch alles bis hierhin zu lesen. Bis nächste Woche Sonntag. Apropos! Das Wort „apropos“ kommt aus dem Französischen (à propos) und bedeutet so viel wie: „zu dem Vorgebrachten“.

Sonntag war das Stichwort. Am Sonntag (5. Mai) kommen Bilder vom Ostersonntag. Auch wenn man sonst nicht in die Kirche geht, Ostersonntag kann man das schon mal machen. Und das haben wir auch getan…


Zutritt nur für Männer, für richtige Männer!

Es geht weiter mit der zweiten Location der OUT2013. Ich bin selbst verblüfft wie zuverlässig ich in letzter Zeit bin, das muss am Studienstress liegen. Die Zweite Location kennt jeder von euch schon in- und auswendig. Auch war es nicht mein erster Besuch dieses Ortes, der Beelitz-Heilstätten. genauer gesagt des Badehauses der Abteilung Männer-Sanatorium. Zusätzlich gibt es auch noch 3 Fotos aus der Abteilung Frauen-Sanatorium, damit auch die Damen noch weiterlesen dürfen.

Zielstrebig gingen wir zu unserem Eingang. Schnell musste es gehen, da man ja nie weiß wie neugierig so manche Mitbürger sind. Drinnen angekommen offenbarte sich uns – nichts „Neues“. 2010 war ich zum ersten Mal im Badehaus und es sah dieses Jahr noch fast genauso aus wie drei Jahre zuvor. Das mag wohl zum einen an dem tatsächlich wachsamen Wachdienst liegen, zum Anderen vielleicht auch an  einem dreisten Abzocker-Verein der sich „Go2Know“ nennt. Stellt es euch vor wie „MyDays“ oder „Jochen Schweizer“ mit dem kleinen Unterschied, dass man hier geheime Orte entdecken kann. Durch regelmäßige Termine an denen Besuchergruppen, wie bei einem Rentnerausflug durch die alten Gebäude geschleust werden, bleibt für allgemeines „Pack“ nicht mehr so viel Zeit die Gebäude zu verschandeln.

Vielleicht hat es der Eine oder Andere ebend gemerkt. Das Adjektiv „geheim“ ist ein ganz Besonderes. Meinen Beitrag „Kommunistisch-Sozialistisch“ eröffnete ich mit dem Thema ‚warum Urbexer immer so geheimnisvoll tun‘. Ich nehme die Antwort mal vorweg: Wir versuchen die Orte und vor allem die Eingänge geheim zu halten, damit weder Geocacher, noch gelangweilte Teenager, Punks, Zecken, Hippies (heute „Hipster“) oder Hartzer diese Locations zerstören, mit Graffiti verschandeln, Scheiben einwerfen, Türen eintreten, Sachen klauen oder gar die Buden abfackeln. Oder aber sie sind so laut und auffällig, dass der Wachdienst alarmiert wird und häufiger kontrolliert. Alles schon dagewesen… Klar, auch gibt es unter Fotografen schwarze Schafe, die ihre Snickers-Verpackungen oder Zigarettenkippen liegen lassen, aber im Großen und Ganzen sind sie doch die angenehmsten Gäste.

Go2Know, was machen die vor Ort, was ist ihre Aufgabe? Sie drehen den Schlüssel zwei Mal um. Aufschließen, abschließen. Dazwischen liegen je nach Location 3-5 Stunden oder so. Kann ja nicht teuer sein oder? Die Gebäude sind verranzt und müssen nicht instand gehalten werden, es kommen keine Schadenersatzansprüche, da man vorher eine Verzichtserklärung unterschreibt (nachvollziehbar und bei „offiziellen“ Besuchen auch der Normalfall), ach ja, und es ist „offiziell“. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Warum? Weil der Spaß auch für den letzten und langweiligsten „geheimen Ort“ ab 40,-€ aufwärts kostet! Aufschließen, abschließen. Dann darf man doch aber bestimmt über ein ganzes Gelände? Nein, ein Gebäude ist eine Location. Wer eine Zweite besuchen will darf nochmal zur Brieftasche greifen. Davon mal abgesehen macht es keinen Spaß wenn man „offiziell“ unterwegs ist. Es ist wie cheaten im Computerspiel, wie Abgucken vom Nachbarn in einer Klausur, wie ein vorgekautes Steak, wie eine Reise mit Google-Maps anstatt sich ins Auto zu setzen, wie Facebook-Chats anstatt sich mit seinen Freunden und Freundinnen zu treffen, wie häkeln, wie Sudoku, wie Geld im App-Store ausgeben, wie Einkaufen zu gehen und an der Kasse nicht bezahlen zu müssen – oh stimmt, man bezahlt ja doch. 40,-€ und mehr, viel mehr!

Okay, es gibt einige Zielgruppen für die solche Angebote die einzige Möglichkeit darstellen sich an solchen Orten überhaupt bewegen zu können ohne durch eine mögliche „Anzeige wegen Haus- und Landfriedensbruch“ in Existenznot zu geraten (Beamte etwa, auch da soll es welche geben die in ihrer Freizeit ein kreatives Hobby haben). Aber ganz ehrlich, wenn jetzt jeder ‚Idiot‘ so coole und meistens geschichtsträchtige Orte besuchen kann, wenn nur sein Geldbeutel dick genug ist, dann macht mir das ganze keinen Spaß mehr! Zumal dem Ganzen so ein „PayToWin„-Aroma anhaftet. Entweder man hat den Schneid ein Risiko einzugehen und sich vielleicht erwischen zu lassen, oder man lässt es. Versteht mich bitte nicht falsch. In der Regel tun wir alles dafür, uns offiziell an einem Ort bewegen zu können! Bilder von verlassenen Orten wirken doch aber nur so geheimnisvoll, verführerisch und mysteriös, weil es wenige Bilder sind die man zu sehen bekommt. Weil es nur wenige Fotografen gibt die diese Bilder machen (können). Go2Know baut das Urbexen zum Tourismus aus und schon bald werden wir von Fotos wie meinen überschwemmt. Sie alle (und auch meine) werden langweilig, weil die Romantik verloren geht. Danke! Ich warte schon sehnsüchtig auf den Moment, an dem mir meine Mutter erzählt: „Du hast doch in Beelitz so ein Foto von diesem großen Baderaum gemacht? Da hat einer aus unserer Gruppe mit Edding ‚Ich war hier YOLO!‘ geschrieben.“ Und das ist der Moment an dem ich das Urbexen aufgeben werde!

Was habe ich nun davon meine Meinung geäußert zu haben? Einen saulangen Blogeintrag und dabei noch nicht mal erzählt, wie wir es wieder aus dem Badehaus hinaus geschafft haben. Auch die Geschichte von unserem köstlichen Sieger-Schnitzel habe ich nicht erzählt. Hach… Da habt ihr wohl Pech, denn das sind interessanten Vorkommnisse in Beelitz gewesen. Aber keine Sorge, in den kommenden Beiträgen werde ich noch ein paar spannende Dinge erzählen.

Ach verdammt, mir fällt noch etwas wichtiges ein! Ja, ich fasse mich kurz! Und zwar: Es sind diesmal ein paar HDRi Bilder mehr als „sonst“. Ich habe versucht sie psycho-visuell zu gestalten. Wie bitte, WAS? Keine Angst, sie sollen für das Auge nur besonders … besonders … besonders besonders aussehen. Ich bin gespannt ob ihr was merkt! Naja, eigentlich sollte ich euch nicht vorwarnen… Hm, egal! Immerhin schaut ihr euch die Bilder dann mal richtig an 😀

Viel Spaß bei der Sichtung! Zur kompletten Galerie geht es wieder über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke oder (NEU!) über den Link etwas weiter vorne im Satz. Vielen Dank an euch, dass ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Bis nächste Woche… Bestimmt… Sonntag?.


Kommunistisch-Sozialistisch: Fotos sind für alle da!

Wie versprochen und angekündigt möchte ich euch die erste Location der OUT2013 vorstellen. Ich verrate euch jedoch nicht mehr als nötig. Vielleicht werde ich mal einen eigenen Beitrag verfassen warum Urbexer immer so schweigsam sind und so geheimnisvoll tun. Hm, zurück zum Thema.

Am Karfreitag machten sich fünf Fotografen in zwei Autos auf den Weg. Gegenseitig checkten sie ihre Position via WhatsApp-Kommunikation und Google-Latitude bis sie in Reichweite ihrer Funkgeräte waren. In Kolonne fuhren sie nach Wünsdorf um dort ein altes Soviet HQ zu fotografieren. Im zweiten Weltkrieg wurden von dort schätzungsweise 70% aller „großen“ Kriegsbefehle zu den Truppen gefunkt. Nachdem der eiserne Vorhang viel, machten es sich die Sowjets (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken – UdSSR || russisch: Союз Советских Социалистических Республик – СССР ) in dem Militärkomplex bis zur Öffnung der Berliner-Mauer bequem.

Als die Fotografen an der Location ankamen wurden noch kurz ein paar Instruktionen über die interessantesten Orte gegeben und schon teilten sich die fünf in zwei bis vier Gruppen auf und stromerten über das Gelände. Es war merkwürdig für mich. Wir bewegten uns auf dem Gelände so, als würden wir wissen, dass die Überwachungskameras abgeschaltet waren. Wir bewegten uns so frei, als hätte es keine Schilder gegeben auf denen geschrieben stand „Betreten verboten! Blablabala…“, aber die gab es natürlich. Was uns in diese Lage gebracht hat behalte ich lieber noch für mich. Lass eurer Fantasie ruhig freien Lauf. Vielleicht war es die russische Mafia, wer weiß?

Es war Karfreitag, was beutet, dass die Temperatur bei etwa 0°C lag. Dank Erfindungen wie langer Unterhosen, zwei paar Socken anziehen und Penner-Handschuhen musste zum Glück keiner erfrieren. Penner-Handschuhe sind übrigens die mit den abgeschnittenen Fingerkuppen. Ich finde, sie sind noch immer ein guter Kompromiss aus warmen Händen und Fingerkontrolle, besonders wenn man auf den Preis schaut. Wäre es kälter oder windiger gewesen, wären mir jedoch bestimmt die Finger abgefallen. Die Fotos, die in dieser Wohlfühlatmosphäre entstanden sind, möchte ich euch nun nicht länger vorenthalten.

Viel Spaß bei der Sichtung! Zur kompletten Galerie geht es wieder über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke. Vielen Dank an euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt hier vorbei zu schauen! Bis nächste Woche?!… Vielleicht.


Vom Verlust der Bodenständigkeit

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Viva la Skate Feb-2013, ein Album auf Flickr.

Blog, blog, blog da kommen sie, die neuen Fotos sind da! Diese Bilder habe ich testweise mal direkt von meinem aktuellen Pic-Space-Anbiehter ‚Flickr‘ geloggt und um von euch zu erfahren, wie Ihr dieses blogformatierungspräsentationsmäßige Layout findet, werde ich vielleicht mal eine Umfrage erstellen. //EDIT: Die Umfrage fällt aus, denn mir gefällt das überhaupt nicht. In Zukunft geht es wieder in Handarbeit weiter!

Ich komme hier immer so schnell vom Thema ab. Die Fotos habe ich, wie auch das RollerDerby, bei der ABF-SportsNow aufgenommen. Die Randbedingungen waren fast die gleichen, schlechtes Licht, hässliche Hintergründe und daraus resultierende Demotivation. Mir kommt gerade die Idee, dass man eine solche Situation auch als Ansporn betrachten kann… Bei nächsten Mal vielleicht.

Neben dem RollerDerby habe ich auf der SportsNow auch bei dem Skate Contest ‚Viva la Skate‘ fotografiert und einen coolen Dirt-Biker und BMXer habe ich ebenfalls auf den Sensor bekommen. Was die Skater angeht, ich habe schon mal bessere gesehen und da beißt die Maus keinen Faden ab. Das soll nicht davon ablenken, dass ich es sehr bewundere wie diese Leute mit einem Brett auf Rollen umgehen können. Erstmal selber machen richtig? Nein, das geht nicht. Eher würde ich eine Milliarde Knochenbrüche und 15 Prellungen erleiden wie es so manche Profis in diesen Youtube – Fail Compilations tun. Aller höchsten Respekt also für alle Teilnehmer des Viva la Skate! Ihr wart besser als ich, als ich versucht habe euch zu fotografieren. Euer Boden war mein Licht, wir hatten alle unser Handicap.

Habt Ihr es bemerkt? Ich schreibe als würde ich davon ausgehen, dass der eine oder andere Teilnehmer die Bilder hier findet und sich anschaut. Also die Welt ist ja schon groß. Größer als Köln, größer als das Saarland und bestimmt auch größer als die Alpen. Das Internet aber ist noch größer und dazu weniger leicht zu bedienen als das reale Leben, wenn es auch oft gegenteilig zu sein scheint.

Ich bin noch etwas unentschlossen, möglicher Weise aber habe ich schon wieder Fotos in der Hinterhand und in der Warteschleife, die ich als bald bloggen könnte. Entschuldigt meine Unentschlossenheit, zur Zeit will ich so viel machen, dass das Fotografieren und Bloggen nicht immer auf Platz Eins der Prioritätenliste stehen kann.

Viel Spaß mit den Bildern, denn an Ihnen kann man viel lernen. Das Warum ist schnell beantwortet, ich habe viele Fehler gemacht. Warum? Siehe zweiter Absatz. Zur Galerie geht es hier entlang:

[Flickr-Galerie]

Danke fürs vorbei surfen! Bis zum nächsten Beitrag.


BuddyBlog SL-Punkt: 7. Internationales Mountainbike Bundesliga Finale

Kurz und bündig. Hier kommen die Fotos des 7. internationalen Mountainbike Bundesliga Finale, das in Bad Salzdetfurth vom 15. bis 16.09.2012 stattfand.

Moment mal! Das kennen wir doch schon!? Richtig! Jetzt aber gibt es auch Fotos des Events von meinem Kumpel SL-Punkt zu sehen. Gut Ding will Weile haben heißt es. Und es stimmt. Die Fotos, die er uns präsentiert, sind Spitzenklasse! Tolles Licht, spannende Perspektiven und alles was dem Auge schmeichelt. Schaut euch seine Bilder unbedingt mal an! Zu den Fotos bzw. zu seinem Blogeintrag geht es hier lang: SL-Punkt: MTB Bundesliga Finale 2012

Vielen Dank, dass ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen und dass ihr auch bei SL-Punkt vorbeischauen werdet! Bis zum nächsten Mal.


7. Internationales Mountainbike Bundesliga Finale [Bad Salzdetfurth – Germany]

Kurz und bündig. Hier kommen die Fotos des 7. internationalen Mountainbike Bundesliga Finale, das in Bad Salzdetfurth vom 15. bis 16.09.2012 stattfand.

So wie ich ein Hobby/Amateur-Fotograf bin, bin ich auch ebenso ein Hobby-Mountainbiker (seit diesem Sommer 2012). Es ist unfassbar wie viel Energie und Power die Teilnehmer der einzelnen Renn-Klassen haben! Egal ob U23, Elite oder Frauen. Es galt bis zu sieben mal den 4,6 km Rundkurs zu meistern und pro Runde etwa 200 hm (Höhenmeter/Elevation) zu bewältigen. Also 32 km und 1,4 hkm :O Wahnsinn! selbst in der letzten Runde marschierten die Sportler so schnell den Berg hinauf, wie ‚meiner einer‘ es in der ersten Runde nicht schaffen würde.

Es hat Spaß gemacht zuzuschauen, es hat Spaß gemacht mitzufiebern und das sogar, wenn man keinen der Teilnehmer kennt bzw. wenn man noch nie etwas von diesen Sportlern gehört hat :p Es würde mich sehr freuen, falls sich einer der Teilnehmer hier her verirren sollte und sich möglicher Weise sogar wiedererkennt. Aber das bleibt nur dem Zufall überlassen (Verschlagwortung, Google-Indizierung und Mundpropaganda)

Vielen Dank an euch, dass ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Bis zum nächsten Mal. P.S.: Zur Galerie geht es wie immer oben rechts.


Loyal

Loyal by dsgk
Loyal, a photo by dsgk on Flickr.

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