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Ein kleines Osterei

Noch ist Ostermontag und ich bin schon wieder daheim. Daher fühle ich mich verpflichtet ein kleines Osterei hier zu lassen. Es hat nichts damit zu tun, was ich über Ostern (2014) gemacht habe, aber es stammt aus einem anderen Mini-Projekt, mit dem ich mich vor einiger Zeit beschäftigt habe. Um es euch nicht vorzuenthalten, habe ich mich entschlossen es euch als Easter Egg hier zu lassen.

Der Eine oder Andere mag sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich im Juli 2013 auf Helgoland war (für alle die sich nicht erinnern hier klicken). Das damals gepostete Schwarzweißfoto habe ich (natürlich) in Farbe geschossen. Damit bekommt man die maximalen Informationen in die RAW-Datei und kann die Schwarzweißkonvertierung so vornehmen, wie man selbst es möchte und nicht so, wie es einem die Kamera vorgibt. Jedenfalls habe ich das unbearbeitete bzw. nicht-entwickelte Farbfoto und das fertige Schwarzweißfoto in einer GIF-Animation verpackt. So konnte ich ein wenig üben GIF-Dateien zu erstellen und das coole ist, dass Ihr euch den Unterschied aus Original- und  fertig bearbeiteter Datei anschauen könnt 😀 Hier kommt es:

Bild-von-Helgoland

Bis bald zur Aufbereitung der Ostertour 2014. Ich hoffe Ihr hattet ein paar schöne Feiertage und bedanke mich fürs vorbeisurfen!


Schlaraffen-Helgoland

Helgoland ist ein Fleckchen Erde weit draußen auf See. Jeder kennt die Insel, aber niemand nimmt sie so richtig war. Warum auch? Es ist ein nicht mal 2 km² kleiner Felsen, der in zwei bis drei Stunden Fahrzeit mit der Fähre zu erreichen ist. Dazu muss man die offene See passieren und so passiert es einigen, dass sie sich unterwegs eine Tüte Labskaus voll machen, wenn das Wetter nicht mitspielt. Warum also sollte man auf diese Insel wollen oder Notiz von ihr nehmen?

Warum ich dort hingefahren bin? Eine freundliche Einladung schlägt man nicht aus, zumal ich noch nie dort gewesen bin. Windstärke fünf und Regen waren laut der Wettervorhersage angekündigt. Im Heimathafen der Fair Lady schien die Sonne und es war Windstill. Soweit so gut. Nach so und so viel Stunden fahrt ging auf offener See zwar eine Brise, doch gab es keinen Seegang und der Regen ließ ebenfalls auf sich warten. So kamen wir heil, mit vollem Magen und Sonnenbrand auf Helgoland an. Zur Erkundung der kleinen Insel blieben uns vier Stunden. Zeit genug für eine Mittagspause in der Hanse Kogge, mit Bodenständigem und leckerem Essen ohne viel Schnickschnack, trotzdem aber nicht langweilig.

Anschließend begaben wir uns auf die Touristenautobahn, den Klippenrandweg. Der Name ist Programm. Er führt die Touries am Rande der Klippen einmal rund um die Insel. Auf diesem Weg kann man auf kleinen Tafeln geschichtliches zur Insel lesen. Anderswo setzt man sich auf eine der vielen (gepflegten) Bänke und träumt vom Seefahrerleben oder man wird Naturforscher und beobachtet die nistenden Seevögel an den nördlichen Klippen. Läuft man den Weg im Uhrzeigersinn weiter, so findet man den Sandstrand, Kleingärten, das Schwimmbad, das Wohngebiet der etwa 1000 einheimischen Bewohner und gelangt dann wieder an den Ausgangspunkt, der Einkaufs und Restaurant-Meile „Am Falm“, zurück.

Einkaufen, ein Thema für sich auf diesem Eiland und ein Grund warum so viele Leute Helgoland besuchen. Auf der Rückfahrt war das Ausmaß erst erkennbar. Plastiktüten so groß und gefüllt wie sonst nur in der Weihnachtszeit haben die Besucher bei der Abreise wieder an Board geschleppt. Zigaretten, Alkohol und „Markenklamotten“ dominierten hier weit vor den üblichen Souvenirs. Dafür waren wir nicht her gekommen, sondern für ein bisschen Erholung abseits des Alltags. Und dafür ist Helgoland sehr gut geeignet. Die Tagestouristen, vornehmlich älteres Publikum, sind nur von etwa 11 bis 16 Uhr da. Dann herrscht wieder Ruhe auf der Insel.

Auf dem Hinweg konnte ich aufschnappen, dass einige zur Kur kamen. Neben der Insel Helgoland liegt auch eine Düne im Meer. Auf ihr gibt es einen kleinen Flughafen und sonst nur ein paar Bungalows in denen man sich für ein paar Tage einmieten kann. Wenn man dort nicht gezwungen wird sich zu entspannen und von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, dann weiß ich auch nicht weiter. Man kann dort zur Ruhe kommen und endlich mal ein Buch lesen, oder ein Buch schreiben? Die Seeluft tut für den Kur-Anteil ihr übriges.

Die Unterstadt lebt beinahe nur vom Tourismus. Dennoch wirkt Helgoland nicht wie ein touristischer Ort. Es ist eine interessante Balance.. Die Abgeschiedenheit der Insel, beziehungsweise der Weg dort hin, wird dieses System sicher nicht so schnell aus dem Gleichgewicht bringen. So lange die fünf Fährlinien (glaube ich) nicht allesamt ihre Schiffe durch modernere und schnellere Katamarane austauschen, auf denen die Touries nicht so schnell Seekrank werden, könnte Helgoland noch eine Weile so schön und ruhig bleiben wie ich es gesehen habe.

Damit Ihr nun auch etwas zu sehen bekommt, wünsche ich viel Spaß mit der Galerie. Übrigens, ich habe mal wieder etwas neues Ausprobiert. Mir Gefällt es, jetzt, nachdem die erste Verwunderung weg ist. Vielen Dank, dass Ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Und vielen Dank wieder an BSK Spezialkabel. Diesmal ohne Link, denn den habe ich nun auf der rechten Seite als Sponsor eingefügt. So ist es für uns alle leichter. Bis später dann..


Das Bild von Helgoland

Helgoland, der Fels in der Nordsee. Viele kennen seinen Namen und wissen ungefähr wo er sich befindet. Doch eine Fahrt dorthin unternehmen nur wenige.

Das Bild von Helgoland ist stürmisch, es ist grau und verblichen. Ein Außenposten vor der Küste Deutschlands. Nur bewohnt von Wartungspersonal und Händlern, die zollfreie Waren verkaufen. Zigaretten, Rum, Whisk(e)y und vielleicht auch Schmuggelwaren.

Helgoland – Eine steile Felswand, die sich aus der unruhigen Nordsee erhebt und ein Bunkersystem zum Schutz vor dem Angriff der Alliierten beherbergt. Eine Felswand, die der Brandung standhält. Eine Felswand, an der nur Seevögel nisten.

Das ist mein Bild von Helgoland.

Bild von Helgoland

Das war mein Bild von Helgoland.

Wie Helgoland nun aussieht und wie man es wahrnimmt werdet Ihr mit dem nächsten Beitrag erfahren, der nicht lange auf sich warten lassen wird. Danke fürs vorbeischauen!


Kurzmitteilung

Info: Was ist gerade los?

Hallo meine treuen Leser,

in letzter Zeit habe ich per Countdown einige Ereignisse angekündigt, die es bisher noch nicht alle zu sehen gab. Darunter vielen drei Termine bei einem regionalen Radiosender zu fotografieren und das Roller Derby, das ich zuletzt gebloggt habe. Über den Instagram-Feed (nur auf der Startseite) habt ihr aber auch schon von jüngeren Ereignissen erfahren.

Auf der ToDo-Liste stehen nun noch zwei hochkarätige Veranstaltungen die ich besucht habe. Zum einen die Mountainbike Cross Country Meisterschafft in Bad Salzdetfurth vom 14. Juli. Der nächste Eintrag, der jetzt in KW39 noch fertig werden sollte, wird sich dieser Veranstaltung annehmen.

Dann ist noch der Kitesurf World Cup in Sankt Peter-Ording. Er findet über zwei Wochenenden hinweg, vom 12. bis 21. Juli 2013, statt. Am ersten Wochenende (13. Juli) war ich schon dabei und alle Zeichen stehen auf grün um am 21. Juli auch noch einmal an die schöne Nordseeküste zu fahren. Bilder wird es dazu wohl erst nach Veranstaltungsende geben, auch wenn ich jetzt schon ein paar Bilder vorzeigen könnte. Ach was solls, hier ist ein Foto vom Kitesurf World Cup SPO 2013!

Dieses Foto ist nebenbei entstanden, als ich am ersten der zwei Wochenenden in Sankt Peter-Ording beim Kitsurf-World-Cup 2013 war.

Ein großer Dank geht an BSK Spezialkabel und SL-Punkt für die vielseitige Unterstützung an diesen Veranstaltungen (fotografisch) teilnehmen zu können. Das muss auch mal gesagt werden!

Danke für die Aufmerksamkeit. Bis in ein paar Tagen, sobald das MTB-Rennen online kommt. Ciao.