Erst Licht, dann Strom, dann Emotion | Urbex & Sport Fotoblog by dsgk

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Augen zu und durch

Der Titel dieses Beitrags lässt euch sicherlich schon erahnen, dass mir das Folgende nicht gerade leicht von den Fingerspitzen geht. Wenn es sich hier um Fotos dreht, bin ich in meiner Wohlfühlzone. Dann geht es mir gut, sogar so gut, dass absurde Geschichten oder blanker Unsinn den Ton angeben. Beflügelt von diesem Wohlgefühl und einer gewissen Freiheit ist dieser Beitrag nicht. Doch trotz aller Zweifel, trotz Unbehagen und Nervosität – eigentlich gibt es nichts Ernsthaftes zu befürchten!? Augen zu und durch!

Hört euch meinen Titel ‚Chilloah‘ an, solange er noch warm ist.

Es war tatsächlich nicht so schlimm wie oben noch abgenommen. Gut, das macht Mut! Die Zeit ist wohl gekommen ein paar imaginäre Fragen zu beantworten, denn reale Fragen gibt es keine. Die Kommentarfunktion wird nicht benutzt und ich bin nicht einmal traurig darüber 😉 So kann ich weiter machen was ich will! Los geht es!

Frage 0 „Warum Musik?“: Ich habe kein Talent für Musik. Ich habe keine musikalische Ausbildung oder Befähigung ein „richtiges“ Instrument zu spielen. Ich kann keine Noten lesen, zumindest nicht gut genug um das Gegenteil behaupten zu können. Ich kann (und will) mir die Zeit nicht nehmen, um alles genannte mit Fleiß wett zu machen. Warum das alles trotzdem passieren muss, das Musikmachen, Veröffentlichen, Bloggen, in Videos recyclen usw.., weil ich total Bock drauf habe, weil ich etwas neues lernen will, weil ich Musik besser verstehen will, weil ich es machen will .. fast so wie damals, als ich damals mit der Fotografie angefangen habe 😉

Empörung 1 „Aber das ist ein Fotoblog!“: Es wurde schon angekündigt, dieser Blog ist nicht mehr einzig und allein für Unsinn und Fotos gedacht. Da es mein Blog ist, und nicht deiner, mache ich hier was ich will (im ersten Absatz wurde von ‚Freiheit‘ gesprochen; das ist sie). Je nachdem wie meine Synapsen damit umgehen können hier auch Musik zu ‚veröffentlichen‘, könnte das Experiment in die Hose gehen und still und leise nie wieder Erwähnung finden..  oder hier wird es ab und an auch mal Musik zu den Fotos geben.

Frage 2 „Von Videos hast du auch gesprochen, was ist damit?“: siehe Empörung 1, (nur für Videos)

Empörung 2 „Was soll dieses hässliche Kringel-Bild?!“: Keine Ahnung. Es musste schnell was her und viel Kreativität ist (offensichtlich) nicht da gewesen. Es ist eine so genannte Visualisierung vom VLC Player, dem ich meinen Dank zolle.

Frage 3 „Veröffentlichen? Knebelvertrag und Plattenlabel?“: Wie auch meine Fotos, werde ich die Mucke zur freien Verfügung stellen. Heißt: Creative Commons für alle!!! Heißt im Detail und ich hoffe mich selbst daran erinnern zu können: Die Mucke kann bei (aktuell) Soundcloud.com als MP3 heruntergeladen werden (gratis), darf nicht-Kommerziell verwendet werden.., wenn eine (meine) Namensnennung erfolgt und sie darf weitergegeben/geteilt/geshared werden, wenn alle genannten, gleichen Bedingungen einge- und aufrechterhalten werden. // Welche speziellen Vorgaben ich für Fotos gemacht habe weiß ich nicht mehr. Das kann easy bei flickr.com für jedes Bild eingesehen werden.

Frage 4 .. habe ich vergessen, also weiter!

Frage 5 „Bist du David Guetta?“: Nein, aber ich glaube meine Musik gefällt mir jetzt schon besser. #Geschmackssache

Frage 6 „Bist du Thorsten?“: Nein, aber ich werde seine Eleganz und Erhabenheit nie vergessen.

Empörung 2 „Chilloah? .. Du Opfah!“: Der Track heißt Chilloah, weil mir kein besserer Name eingefallen ist. Aber auch, weil die Stimmung ziemlich gechillt war als ich ihn programmiert habe. Gerade in diesem Moment fällt mir auf, dass der Titel dieses Beitrages ganz formidabel zu dem des Tracks passt. Augen zu und durch wirkt gezwungen, widerwillig. Doch je mehr Geheimnisse gelüftet werden, desto entspannter und cooler wird die Situation! Mal ehrlich, Fotoblog hin oder her! Wann konnte man sich in der Vergangenheit besser einen eigenen Bereich (im Internet) schaffen um Fotos vorzuzeigen, Musik zu präsentieren und Videos kommen ja auch irgendwann!? Mich begeistert wie gut das Netz ineinander greift. Fotos bei Flickr, Mucke bei Soundcloud, Videos bei Youtube und alles gesammelt bei WordPress – für LAU!

Frage 7 „Was ist in Zukunft zu erwarten?“: Nichts, dann ist auch niemand enttäuscht. In der musikalischen Elektro-Schiene ist das Wohlfühlgefühl gerade ganz okay. Da kann noch etwas verweilt werden. Mein Ziel ist es nicht der Synthesizer-König unter der Sonne, neben Kavinsky zu werden! Lieber versuche ich mich daran die Musik meiner großen Idole (zu Übungszwecken) nachzumachen #LernenUndVerstehen.  Damit es keine Überraschung für euch wird: Es ist ne ganze Menge Elektro dabei. Die Chance auf eine Rekomposition von ‚Hummelflug‚ oder ‚Melodie in F‚ ist sehr, sehr gering. – Und da soll mir mal einer sagen ‚Chilloah‘ sein ein einfallsloser Name für ein Stück Musik!

Gerade kommt mir mein Blog-Konzept in die Quere. Wie verschlagworte ich diesen Beitrag, wie werde ich die Themenbereiche und Kategorien organisieren? Sie sind doch nur für Fotos erdacht worden. … Ich mache es mir einfach einfach 🙂 Damit wünsche ich noch einen schönen Tag, eine gute Nacht, guten Appetit und gute Besserung. Ciao, bis zum nächsten Mal (mit weniger Text zum nächsten Musik-Track).

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Panoramalamadingdong

Im Juli 2016 war ich am Gardasee. Obwohl das nun schon 7 Monate her ist, erinnere mich auch heute noch nur zu gerne daran. Um so besser, dass mein Vergangenheits-Ich manchmal nicht ganz so fleißig ist. Denn dadurch hat mein Gegenwarts-Ich die Chance, die Landschaften des Gardasees noch einmal in voller Pracht zu erleben.. und ihr auch!

Die volle Pracht also, wo findet man die? Wenn man nicht weiter weiß, dann geht man entweder zum Anfang zurück oder weit nach oben. Am Anfang war es dunkel, Blitze zuckten und der Donner grollte über den See – keine gute Idee um ‚die volle Pracht‘ zu finden. Na dann, hoch hinaus!

Hoch hinaus also… Hm, hoch… Jetzt bräuchten wir einen richtig großen, hohen, dominanten, massiven – ach, was verzettele ich mich hier mit unnötig vielen Adjektiven – einen fetten Berg! So! Weil wir in Italien sind, übersetzten wir noch den ‚fetten Berg‘ schnell in die landestypische Sprache und zack, stehen wir auf dem Monte Baldo, um eine unvergessliche Aussicht auf den Gardasee zu erleben.

Voll fett ist übrigens auch, dass man mit einer großen Gondel ganz einfach und Kaloriensparsam auf den fetten Berg hinauf kommt. Das Einzige was dazu notwendig ist, ist Geduld, viel davon! Bis zu 2 Stunden.. Vielleicht reicht auch eine gute Vorausplanung oder frühes Aufstehen, aber das halte ich für ein Gerücht.

Der Berg und sein Panorama sind nun schon ganz schön schön. Nur das Dumme daran ist, dass man auf 2200m Höhe zu Fuß nicht so gut vorankommt wie man gerne möchte (zumindest als Flachlandbewohner). Was tun, wenn es noch mehr Panorama sein soll? Runter vom Berg, ab ins Auto und/oder die Fähre und rauf auf den nächstbesten Turm! Zufällig gibt es einen Solchen am südlichen Ende des Sees auf einer Halbinsel im Örtchen Sirmione. Sehr schön!

Ein Turm? Da steht ein Turm einfach so in der Gegend herum? Natürlich nicht! Der Turm ist Teil der Castello Scaligero (eine Burg, die der Stadtherr von Verona im 13. Jahrhundert zusammenklöppeln lies), ist laut Wikipedia 47 Meter hoch (selbst hätte ich ihn auf nur 45 Meter geschätzt) und das Wichtigste, er bietet einen formidablen Rundumblick und ein wunderschönes, wer hätte es gedacht, Panorama!!! Obacht hier oben, denn ein Glockenturm ist auf direkter Trommelfellhöhe und kann, je nach Uhrzeit, für etwas frischen Wind im Oberstübchen sorgen. … Panorama und Dingdong, sehr authentisch!

Zur Galerie geht es wie immer über ein beliebiges Foto, zur Albumübersicht geht es hier entlang: Album. Danke fürs vorbeischauen und bis zum nächsten Mal. P.S.: Die Fotos mögen zwar schon ganz nett aussehen, die Empfehlung des Tages lautet trotzdem: Selbst und live erleben, das ist es wirklich wert!


Ein Pfund Regen im Linksverkehr – London [2016]

Das Hotel ist gebucht, die Oyster Card (für Öffis) ist schon bezahlt und das Taxi zum Flughafen steht bereit. Nichts kann schiefgehen, gar nichts! Aber dann stellt sich heraus, dass man mit British Airways fliegt und sich der Abflug um 2 Stunden verzögert. Ich erspare mir von den Details, wie technischen Problemen, fehlenden Ersatzteilen und unnormalen Triebwerksgeräuschen zu berichten, denn am Ende sind doch alle Lebendig im englischen London angekommen.
Ahhh London. Das erste womit man in England konfrontiert wird, ist die Erkenntnis, dass der Perso nicht der Passport, sondern die ID Card ist. Sowas kann ja mal passieren, wenn plötzlich alle unverständlich daher brabbeln und auf der falschen Straßenseite fahren. Zur Beruhigung sollte man in so einem Moment ein kühles Bierchen (ja!, in England gibt es auch kühles Bier) genießen.

Das Bier hat wie erwartet funktioniert. Als nächstes galt es das Hotel zu suchen, um dort das Gepäck abzuladen. Gesagt, getan. Und jetzt? Mit der Piccadillyline-Underground-Tube ab in die Innenstadt zum Piccadilly Circus (quasi der New Yorker Times Square in klein) und irgendwas essen. Zum Glück für uns ist das genau die richtige Gegend für Streetfoodfestivals und Pubs. Nach der Verköstigung einiger speziell ausgewählter, hiesiger Ales war es dann auch irgendwann Zeit noch etwas Allgemeinverpflegung für das Hotelzimmer bei Tesco (24/7, auch Sonntags) einzukaufen und den Abend ausklingen zu lassen.

Am nächsten Morgen sollte der Urlaub erst wirklich beginnen. Wir haben das Frühstück verschlafen, was, wie sich an den folgenden Tage erst herausstellen sollte, kein all zu großer Verlust sein sollte. Dennoch, die Zeit läuft davon und die Luft war trocken. Wie ein ordentlicher Tourist besucht man natürlich all die bekannten Sightseeing-Hotspots:

Westminster Abbey

House of Lords / Commons / Parliament vor dem ein Löwe auf einem Pferd reitet

und den Dick Ben – Ich glaube der heißt mittlerweile irgendwie anders, aber ihr wisst ja was ich meine.

Der Besuch all dieser alt-ehrwürdigen Gebäude bei prallem Sonnenschein macht, genauso wie die Rekapitulation des Erlebten, durstig. Anstelle nun den gesamten Urlaub auf einmal abzuarbeiten, werde ich diese Aufgabe wohl in drei Teile aufteilen. Der Engländer würde jetzt sagen: I am going to split this trip into three cups of the finest Earl Grey to protect myself from a bloody burnout. Cheers mate!


HAWK Papierbootrennen im Wasserparadies [Hildesheim – Germany]

Man schrieb den 17. November 2012 als sich im Wasserparadies Hildesheim 14 Teams (á 5 Personen) zu einem nicht ganz alltäglichen Rennen zusammenfanden. Es sollten 25m durch das Schwimmerbecken zurückgelegt werden. Der schnellste ist der Sieger, ganz normal. Die Strecke wurde allerdings nicht geschwommen, nicht getaucht und auch nicht mit einem Boot zurückgelegt. Nun ja, Boote waren es schon, nur bestanden diese gänzlich aus Papier!

Jedes Team baut ein Boot aus Flatterband, etwas Paketklebeband und Papier, ganz normales handelsübliches 80-Grammer (aber von der Rolle, keine A4 Blätter). Vor dem Rennen hat jedes Team vier Termine bekommen um die Prototypen zu testen. Und was soll man sagen.. Die Studenten der HAWK,  ein Team des Scharnhorstgymnasiums und ein Azubi-Team der Papiersponsoren-Firma Arwed Löseke haben allesamt unsinkbare Boote konstruiert.

Die erste Hürde der Teams war das Qualifying und die Zeitrennen. Darauf folgten Duelle und vierer Duelle. Das Publikum, die Teams und auch die Veranstalter zeigten sichtlich Spaß an diesem kuriosen Wettbewerb. Hinterher gab es Preise für die drei schnellsten Team und einen ‚Innovationspreis‘ für die beste Konstruktion. Letzterer ging an das Team „paBIERboot“. Ihr Boot war mit wenig Ressourcen sehr stabil, schnell und leicht. Das schnellste Team war „MS Niveau“, das die 500€ für den ersten Platz gewann. Übrigens konnten alle Boote in einer normalen Papiertonne entsorgt werden.

Und warum das Ganze? Man wird jetzt wohl kaum anfangen Schiffe aus Papier zu bauen und die sieben Weltmeere zu befahren!? Der Gedanke hinter dieser Aufgabenstellung lautet: „Nichts ist unmöglich“. Die Studenten lernten während dieses zeitaufwendigen Projektes, das NICHT mit CreditPoints belohnt wurde, wie sie im Team scheinbar unmögliche Aufgaben lösen können. Der Reiz eine so absurde Aufgabe zu bewältigen trieb sie an.. das Preisgeld war es wohl nicht, denn man musste es ja noch im Team aufteilen 😀

Das Wasserparadies hat dlwotan und mir einen VIP-Pressefotografen Zugang gewährt, mit dem wir uns in der gesamten Veranstaltungszone frei bewegen durften. Welche Momente wir euch mitgebracht haben könnt ihr euch zum einen bei SL-punkt ansehen und wer hier bleiben möchte kommt (wie immer) oben rechts zu meiner Galerie.

Vielen Dank an euch, dass ihr die Zeit hattet hier vorbei zu schauen! Bis zur nächsten Aktualisierung. 🙂