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Beiträge mit Schlagwort “Berliner-Mauer

Politiker, Hipster, Berlin!

Was gibt es über Berlin noch zu sagen? Hier ist die Geschichte zuhaus. Mit Novellen kenne ich mich nicht aus und Berlins berühmte Schriftsteller sind mir unbekannt. Darum will ich auf die naheliegende historische Geschichte hinaus. Sie ist wichtig, aber sie nervt!

Kein Geschichtsunterricht in Schulen und kein Tag auf NTV und N24 ohne Dokumentationen vom zweiten Weltkrieg, ohne Berlin, ohne Berlins Mauer. Die Stadt hat mehr zu bieten als ihre Vergangenheit und auch mehr als die politischen Geschehnisse im Bundestag.

Diese Stadt lebt den Kontrast wie keine andere:

  • Wie in allen anderen Städten gibt es natürlich Armut und Reichtum.
  • Einst teilten eine Mauer und politische Machthaber die Stadt in Ost und West.
  • Es gibt die Vergangenheit und die Moderne; Plattenbauten für den Pöbel auf der einen Seite, Glaspaläste für Botschafter und Konzerne auf der Anderen.
  • Hier leben stocksteife Politiker und locker, flippige Hipster; hier leben Leute nahezu komplett online und andere offline; hier leben Deutsche und Migranten, Einheimische und Touristen, Alte und Junge Leute, Kritiker und Patrioten, Ost- und West-Berliner, Introvertierte und Extrovertierte, Extreme und die, denen alles egal ist.

Bei allem Kontrast gibt es aber auch den Durchschnitt, der überall zu finden ist: Eine Mittelschicht, Altbauwohnungen mit hohen Decken, den Stil der 80er Jahre, normale Menschen die heute ein Schnitzel essen oder eine Currywurst, morgen einen Döner oder ein Steak, übermorgen Sushi und zum Nachtisch ein Mango-Lassie oder ein Smoothie. Die Leute die gestern mit dem Rad durch die Stadt gefahren sind und heute mit dem Bus, weil es regnet.

Ich lebe nicht in Berlin, aber die Stadt begleitet mich schon mein ganzes Leben. Erst kürzlich musste ich auf Dienstreise dort hin. Davor hat mich Die IFA und ein Osterausflug dort hingezogen. Aber bei allem was diese Stadt zu bieten kann ich auch nur feststellen: Berlin ist da. Ich habe die schönen und die hässlichen Ecken kennengelernt, ich habe die Sehenswürdigkeiten schon zu oft gesehen um in Begeisterung oder Ehrfurcht zu verfallen.

Dennoch lohnt sich jede Reise dort hin. Warum? Das muss ich wohl noch herausfinden. Es ist nicht das Flair, nicht die Berliner, nicht die Sehenswürdigkeiten. Vielleicht ist es meine eigene Geschichte in dieser Stadt, vielleicht die Freundlichkeit, ja sogar die Liebenswürdigkeit der Berliner, vielleicht die Currywurst oder irgendwas anderes. Offenbar muss ich noch mal dort hin um es herauszufinden.

Hier geht es zum Album – Berlin –. In die Galerie kommst du wie immer indem du einfach ein Bild antippst/anklickst. Danke fürs Vorbeischauen.

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Ist Brandenburg das bessere Nord-Korea?

Jetzt bekommt ihr die dritte Location der OUT2013 zu sehen. Eigentlich ist die Location ein riesiges Gelände. Wir hatten es jedoch nur auf zwei ganz bestimmte Räume abgesehen. Der Erste ist die Sporthalle einer alten Schule. Der zweite Ort ist ebenfalls eine Sporthalle, nur war diese nicht für Schüler, sondern für Soldaten gedacht. Schüler und Soldaten auf dem selben Gelände? Klingt ein bisschen nach eisernem Vorhang und dem heutigen Nord-Korea nicht wahr?

Bei dem ganzen Stress den der Landesführer Nord-Koreas Kim Jong-un gerade so anzettelt wird es bestimmt nicht mehr lange dauern bis Süd-Korea und die verbündeten USA die Nase voll haben und den vielleicht etwas überforderten Kim mal an die Hand nehmen. Kim, falls du das hier ließt, ich meine es nicht böse. Aber du wirkst auf die Welt gerade wie ein schlecht gelaunter Teenager, der am Boden zerstört ist, weil sein Papa tot ist (darf man ja auch sein) und weil er keine Freundin findet. Dazu landet der Zwillingsbruder Park Jae-sang noch einen internationalen Hit nach dem anderen und verdient sich eine goldene Nase. Und du Kim, hast nur den neuesten Wartburg und die alten Atomsprengköpfe von Papa. Ich verstehe ja, wer kann schon der Versuchung von Knallern und Böllern widerstehen? Öffne doch einfach die Grenzen und verhindere damit, dass David Hasselhoff es wieder wie bei der Berliner-Mauer machen muss. Dann habt ihr Internet, Smartphones und einen Haufen Apps dafür! Mehr braucht man doch heute nicht um glücklich zu sein… – Ich denke mal die meisten von euch werden sich gerade wundern warum ich Kim direkt angesprochen habe. Er kann deutsch, da er in der Schweiz studiert hat. Kim machts möglich, Kim Possible quasi.

Ich schweife zu schnell ab! Schüler und Soldaten, wo gibt’s denn sowas? Der Militär Flugplatz Sperenberg ist schon seit geraumer Zeit stillgelegt. Neben Start-/Landebahnen, einem Tower (an dem ich mir schon einmal aus versehen die linke Hand aufgeschnitten habe), einem Hangar, Panzer-Garagen und Bungalows für die Soldaten gab es auf dem Gelänge auch einen Theatersaal der schon vor 3 Jahren eingestürzt war, eine Schule und Wohnblöcke. Diese Location ist ein wahres Urbexparadies, wäre da nicht der Wachmann. Pff, ein Wachmann und ein großes Gelände. Der findet doch nie jemanden! Naja, zum einen lag dieses Jahr Schnee in dem man ganz toll Fußspuren hinterlässt. Dazu hatten wir eine Statistik von zwei Besuchen bei denen wir auch beide Male erwischt wurden.  Die Karten standen schlecht für uns. Also haben wir alle unsere Üblebens- und Survivaltricks ausgepackt (ja, mir ist klar das survival = Überleben bedeutet) die man so im TV und in den Pfadfinderausgaben der Micky Maus so bekommen konnte. Darunter waren so brillante Taktiken wie zick-zack laufen, in die Fußstapfen des Vordermannes treten und Gebäude rückwärts betreten, damit es so aussieht als wäre man schon wieder raus gegangen. Ach ja! Ganz viel Schleichen und lautes Flüstern durfte auch nicht fehlen.

Und was soll ich sagen, wir wurden nicht gefunden. Dafür aber haben wir unsere Highlights gefunden und sie (nur für euch) dokumentiert. Wegen dieses waghalsigen Schleich-Manövers konnten wir die vielen weiteren Sehenswürdigkeiten auf dem Gelände leider nicht ablichten. Dennoch hat es sich gelohnt!

Es sind dieses Mal weniger HDRi Bilder, dafür jedoch mehr Experimente. Zur kompletten Galerie geht es auch über das kleine quadratische Bild oben rechts in der Ecke oder (jetzt zum zweiten Mal) über den Link etwas weiter vorne im Satz. Danke, dass ihr wieder die Zeit hattet euch von der Familie loszueisen, vom Sofa aufzustehen, den Link hierher anzuklicken und letztendlich auch alles bis hierhin zu lesen. Bis nächste Woche Sonntag. Apropos! Das Wort „apropos“ kommt aus dem Französischen (à propos) und bedeutet so viel wie: „zu dem Vorgebrachten“.

Sonntag war das Stichwort. Am Sonntag (5. Mai) kommen Bilder vom Ostersonntag. Auch wenn man sonst nicht in die Kirche geht, Ostersonntag kann man das schon mal machen. Und das haben wir auch getan…