Erst Licht, dann Strom, dann Emotion | Urbex & Sport Fotoblog by dsgk

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Donnerwetter!

Da flüchtet man sich im Sommer kurz mal aus Deutschland nach Italien und was passiert als erstes? Man wird geblitzt!

Was war passiert? Wir sind Mittwoch nachts um 3 Uhr aufgebrochen und etwa 12 Stunden später erreichten wir unser Ziel in Oberitalien, den Gardasee. Unser erster Halt war das Hotel, bevor wir den restlichen Nachmittag dazu nutzten uns Riva del Garda (kurz Riva) anzuschauen. Wem der Ortsnahme irgendwie bekannt vorkommt, der denkt bestimmt gerade an den Meister seiner Kunst, Geralt von Riva.

Mittwoch? Was? Warum fährt man Mittwochs nach Italien? Ganz einfach: Um an einem verlängerten Wochenende einen Kurzurlaub dort zu verbringen. Das bedeutet fast zwangsläufig, dass man sich in der kurzen Zeit nicht auf die faule Haut legt. Andererseits ist es nicht leicht in so kurzer Zeit Erholung und Entspannung wirken zu lassen, es sei denn, man kennt Trick17.

Trick17: Als wir uns Riva angeschaut haben, ließ ich meine Kamera bewusst im Auto. Zumindest traf ich diese Entscheidung bewusst, nachdem ich merkte, dass die Kamera noch im Auto lag als wir schon Kilometer weit davon entfernt waren. So zwang ich mich die Umgebung, Natur und Menschen bewusster wahrzunehmen, was tatsächlich funktionierte! Die Kehrseite der Medaille ist, dass ich von Riva keine Fotos habe, dafür aber schöne Erinnerungen habe. Tipp zum Nachmachen: Trick17 funktioniert ohne mobilen Datentarif noch besser.

Ich habe nun noch nicht erzählt wann wir geblitzt wurden. Glücklicherweise nicht auf der Fahrt ins Land wo die Zitronen blühen, sondern Nachts um 1 Uhr, als man eigentlich von Gelato und Pasta träumte.

Wie immer kommst du mit einem Klick/Tipp/Touch/Druck auf das Bild in die Galerie. Zum gesamten Album geht es hier. Bald wird es noch mehr Impressionalitäten von mir aus der Region des Lago di Garda geben. Bis dahin, Ciao!

Keine Rügen über Rügen

Rügen ist ein Kontinent vor der deutschen Ostküste. „Folge dem Stral durch einen Sund, überquere den neuen Bifröst, beobachte dabei die Hochseeangler auf dem alten Bifröst und ignoriere deinen Navigator!“, so kommst du nach Asgard Rügen. An Heimdall und Toll Collect müsst ihr mit einem PKW (Stand 2016) übrigens nicht vorbei.

Bodenschätze gibt es auf dieser geotektonischen Platte keine. An ihren Stränden lässt sich jedoch vereinzelt wertloser Bernstein finden. Die Herkunft ist umstritten, doch Experten vermuten, dass diese fossilen Relikte angespült werden, wenn Rentner bei Kaffeefahrten über Bord gehen und hungrigen Seelöwen zum Opfer fallen.

Zurück zum Ernst des Lebens, das Leben schenkt euch nichts. Wir haben weder das Bernsteinzimmer, noch alte Störtebeker-Piratenschätze gefunden. Es gab dafür aber reichlich Sonnenschein vom Himmel herab und aus der Flasche heraus. Rügen ist das perfekte Reiseziel für Wanderungen, frische Luft, Entschleunigung.

Einige regionale Inselbräuche sind mitunter auch als Tourist schön anzusehen. Empfehlenswert sind beispielsweise die alljährlichen Strandscheiterhaufen in Binz, die es dieses Jahr zum ersten Mal zu bestaunen gab. Über mehrere hundert Meter am Strand wurden Kubikmeterweise Treibholz, angespülte Kadaver und herrenlose Strandtücher aus dem Vorjahr aufgehäuft. Diese Haufen werden am Vorabend des Ostersonntags, bei Einbruch der Dunkelheit, entzündet. Aus Angst vor heidnischen Dämonen, denen es überhaupt nicht gefällt zu einem christlichen Fest gerufen zu werden, trafen wir die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt etwas anderes zu tun. Also fuhren wir mit dem rasenden Roland, der gewisse Ähnlichkeit zum Zug aus „Zurück in die Zukunft III“ hat, nach Sellin.

Wenn ich mich heute, fast einen Monat nach der Reise, an Rügen zurückerinnere, dann kommen mir nur positive und spaßige Momente in Erinnerung. Darum fällt es mir leicht zu sagen, dass Rügen mich noch einmal ertragen muss. So vieles habe ich noch nicht gesehen: Den Hafen von Sassnitz, Putgartens Kap Arkona, das Backsteintürmchen bei Bergen, die blühenden Putbusser Bärlauchgärten (die Mitte März noch nicht geblüht haben) und den Leuchtturm im Norden von Hiddensee.

Politiker, Hipster, Berlin!

Was gibt es über Berlin noch zu sagen? Hier ist die Geschichte zuhaus. Mit Novellen kenne ich mich nicht aus und Berlins berühmte Schriftsteller sind mir unbekannt. Darum will ich auf die naheliegende historische Geschichte hinaus. Sie ist wichtig, aber sie nervt!

Kein Geschichtsunterricht in Schulen und kein Tag auf NTV und N24 ohne Dokumentationen vom zweiten Weltkrieg, ohne Berlin, ohne Berlins Mauer. Die Stadt hat mehr zu bieten als ihre Vergangenheit und auch mehr als die politischen Geschehnisse im Bundestag.

Diese Stadt lebt den Kontrast wie keine andere:

  • Wie in allen anderen Städten gibt es natürlich Armut und Reichtum.
  • Einst teilten eine Mauer und politische Machthaber die Stadt in Ost und West.
  • Es gibt die Vergangenheit und die Moderne; Plattenbauten für den Pöbel auf der einen Seite, Glaspaläste für Botschafter und Konzerne auf der Anderen.
  • Hier leben stocksteife Politiker und locker, flippige Hipster; hier leben Leute nahezu komplett online und andere offline; hier leben Deutsche und Migranten, Einheimische und Touristen, Alte und Junge Leute, Kritiker und Patrioten, Ost- und West-Berliner, Introvertierte und Extrovertierte, Extreme und die, denen alles egal ist.

Bei allem Kontrast gibt es aber auch den Durchschnitt, der überall zu finden ist: Eine Mittelschicht, Altbauwohnungen mit hohen Decken, den Stil der 80er Jahre, normale Menschen die heute ein Schnitzel essen oder eine Currywurst, morgen einen Döner oder ein Steak, übermorgen Sushi und zum Nachtisch ein Mango-Lassie oder ein Smoothie. Die Leute die gestern mit dem Rad durch die Stadt gefahren sind und heute mit dem Bus, weil es regnet.

Ich lebe nicht in Berlin, aber die Stadt begleitet mich schon mein ganzes Leben. Erst kürzlich musste ich auf Dienstreise dort hin. Davor hat mich Die IFA und ein Osterausflug dort hingezogen. Aber bei allem was diese Stadt zu bieten kann ich auch nur feststellen: Berlin ist da. Ich habe die schönen und die hässlichen Ecken kennengelernt, ich habe die Sehenswürdigkeiten schon zu oft gesehen um in Begeisterung oder Ehrfurcht zu verfallen.

Dennoch lohnt sich jede Reise dort hin. Warum? Das muss ich wohl noch herausfinden. Es ist nicht das Flair, nicht die Berliner, nicht die Sehenswürdigkeiten. Vielleicht ist es meine eigene Geschichte in dieser Stadt, vielleicht die Freundlichkeit, ja sogar die Liebenswürdigkeit der Berliner, vielleicht die Currywurst oder irgendwas anderes. Offenbar muss ich noch mal dort hin um es herauszufinden.

Hier geht es zum Album – Berlin –. In die Galerie kommst du wie immer indem du einfach ein Bild antippst/anklickst. Danke fürs Vorbeischauen.

Potsdam. Und sonst so?

Was ist denn so los in Potsdam? Ich weiß es gar nicht, wenn ich ehrlich bin. Die Landeshauptstadt von Brandenburg hat es sicher nicht ganz leicht Publikum für große Events anzulocken.. So im Schatten der ach so tollen und hippen Hauptstadt Bärlin (Berlin). Potsdam ist aber doch mehr als nur der Schönheitsfleck Berlins!

Mitten im Zentrum der Stadt ist nämlich DAS Brandenburger Tor beheimatet! Früher musste es durchschritten werden, um zur Stadt Brandenburg zu gelangen. Daher auch der Name, irgendwie logisch. Ob es DAS eine, das ursprüngliche Tor ist kann man gern anzweifeln. Immerhin gibt es haufenweise Brandenburger Tore auf der Welt. Eins davon sogar in unmittelbarer Nachbarschaft: Berlin!

Wie auch immer.. Auf dem Weg vom Tor zur St. Peter und Paul Kirche liegt auf halbem Weg ein Starbucks, der (wie alle anderen auch) guten Kaffee zu hohen Preisen verhökert. Aber Vorsicht: Auch dieser Starbucks scheint ein heiliges Jobhouse zu sein, in dem dessen Gäste ihren Glauben und die Anbetung des angebissenen Apfels lautstark zelebrieren, um die nächste Stufe der Arroganz und Ignoranz zu erreichen.

Jetzt aber zu den harten Fakten! Es gibt Unmengen Kultur und Geschichte in Potsdam zu erleben. All das würde den Speicherplatz meines WordPress-Accounts sprengen, wie ein LKW der auf einer Landstraße ein Reh erfasst! Zudem sagt ein Bild mehr als Tausend Worte.. Das wiederum bedeutet, dass jeder von euch nun 23000 Worte weniger lesen muss, da ich ganze 23 Fotos für euch habe.

Ihr kennt das ja: Klickt/Tippt auf eins der Bilder um direkt zur Galerie zu kommen.. Potsdam, man sieht sich immer zwei mal im Leben! Ciao.

EDIT: SL Punkt hat nun auch gebloggt! Lesen und gucken! HIER!


 

ADAC GT Masters 2015 [Oschersleben – Germany]

Schnelle Autos, breite Reifen und laute Motoren. All das klingt für viele sehr gut, nur Liebhaber der Marke Lamborghini kommen nicht auf ihre Kosten. Aber immerhin ist Porsche noch am Start – mit nur einem 911 GT3 R!

Aber da wo etwas verschwindet, entsteht auch Platz für etwas Neues. Dieses Jahr erstmals bei den GT Masters vertreten: Bentley. Alt, bieder, schwer, träge. Diese Eigenschaften passen nicht mehr zu Bentley. Die Pole Position gehörte in Oschersleben dem Überraschungsgegner für die alt eingesessenen Audi, Daimler, BMW, Nissan und Porsche.

Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns endlich taten sehen! Wie das Rennen am Samstag ausgegangen ist wisst ihr selber oder es ist auf einschlägigen Webseiten besser nachzulesen als hier. Viel Neid beim anschauen der Bilder, klickt auf eins um zur Galerie zu kommen. Bis später!

Kurzmitteilung

2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für diesen Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 1.500 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 25 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Es weihnachtet sehr!

Wir haben heute den ersten Advent 2014 und mich beschleicht das Gefühl, dass das Jahr schon wieder vorbei ist. Vielleicht ist sind es aber nur die ersten frostigen Temperaturen, die mir einen Schauer über den Rücken jagen.

Ich wünsche mir einen wohligen Spätsommertag, wie Mitte Oktober, als ich in Thüringen am Kyffhäuser-Denkmal war. Die Sonne schien mollig warm vom Himmel und ein leichter Luftzug sorgte dafür, trotzdem schon einen Zipper (einen Pullover mit Reißverschluss, oft auch mit Kapuze) dabei zu haben. So herrschten schöne 21°C und doch hatte man dann und wann ein ganz kleines bisschen Gänsehaut.

Vor der Fahrt zum Kyffhäuser war ich mir nicht einmal sicher ob ich überhaupt dort hin wollte. Das Internet sollte mir mit tollen Fotos von dort Motivation verschaffen. Und das tat es auch, aber nicht so wie ihr denkt! Nahezu alle Fotos, Panoramios und Luftbilder waren so schlecht und häßlich, dass ich selbst noch weniger Lust bekam den Weg auf mich zunehmen. Doch dann schoss ein Gedanke durch meinen Kopf, Ehrgeiz. Ich wollte schönere Fotos machen, als alle, die ich vorher gesehen hatte!

Viele Bilder sind es nicht geworden, denn vor Ort konnte ich nachvollziehen warum alle bisherigen Bilder so schlimm aussahen. Die Location ist, naja.. schwierig. Die Sonne steht Nachmittags sehr ungünstig, der Vorplatz ist abschüssig und recht begrenzt und wenn man dann noch zu faul war ein Stativ mitzunehmen muss man eben etwas improvisieren. Vielleicht sind meine Fotos für euch ein Ansporn es besser zu machen. Ich zeige euch, dass die Hoffnung für das Kyffhäuser Denkmal noch nicht verloren ist und ihr mach etwas sehr schönes daraus wenn sich die Gelegenheit bietet.

Ich wünsche einen schönen ersten Advent. Über Fotos kommt ihr in die gesamte Galerie, wie immer! Bis Später und danke fürs lesen.

iXS Rosstrappen-Downhill 2014 [Thale (Harz) – Germany]

Am 28. September 2014 fanden sich im Downhill-Eldorado zum 5. Mal die Besten der Besten Downhill-Fahrer ein, um herauszufinden wer am schnellsten den Berg hinunter kommt.

Der Rosstrappendownhill eine der großen Downhillstrecken im Harz, auf der der iXS Cup ausgetragen wird. Wie auch letztes Jahr ist die Strecke ca. 2km lang und es gilt 250 Höhenmeter zu bewältigen. Die Fahrer und auch Fahrerinnen schenken sich dabei nichts!

Angesichts des Ehrgeizes und des Siegeswillens aller Teilnehmer wird eine krasse Fahrweise an den Tag gelegt. Wir alle sind selbst auch schon einmal schnell einen Berg hinabgebraust, aber mit solchen Profis mitzuhalten würde böse enden.

 

Entsprechend der beeindruckenden Fähigkeiten die es zu bestaunen gab, gibt es nun mit meinen Fotos voll auf die Augen. Krasse Fahrer, krasse Fotos, krasse Bearbeitung! Ich habe mir auch etwas für alle Instagram-Fotografen einfallen lassen, die sich nun fragen: „Wenn ich dort mit meinem Handy gewesen wäre, wie hätten dann die Instagrams ausgesehen?“ Schaut euch die Galerie an und findet es heraus 😉 Ciao

Eine barocke Abreibung

Einmal mehr sind die Demolition Derby Dolls in ihrer heimischen Arena gegen mutige Herausforderer..innen angetreten, gegen die Barockcity Rollergirls aus Ludwigsburg. Dieser Rollerderby-Bout war rabiat und knall hart!

Am 27. September fanden wir uns in der Sporthalle der IGS Stöcken (Hannover) ein. Die Sonne schien, es war ein toller Tag, aber dunkel war es in der Sporthalle trotzdem. So habe ich nahezu alle Fotos bei ISO 1600 geschossen und trotzdem noch nachträglich um eine Belichtungsstufe aufgehellt. Dennoch verpasste der Sonnenschein durch die Oberlichter dem Event das gewisse Extra.

Vielleicht war auch das gewisse Extra die Spielerin ‚Heller Wahnsinn‘?! Sie hat schon vor dem Start Angst und Schrecken verbreitet, denn Ihr Ruf eilte Ihr voraus. Ich bin mir sicher, dass ihr sie an ihrem ehrgeizigen Blick erkennen werdet 😀

Wenn man zum ertsen Mal vom Rollerderby erfährt, dann hat man ein gewisses Bild vor Augen… Mädels, Rollschuhe, Musik und Gewalt. Dieses Derby kann in Sachen Gewalt maximal von Eishockey oder prügelnden Baseball-Zuschauern in den Schatten gestellt werden. Es war ein Fest! Zum Schluss haben die BarockcityRollergirls mit 222:106 gegen die DDD gewonnen.

Ich bin ehrlich, die Demolition Derby Dolls haben die Bilder schon seit Dienstag und sie haben auch mehr Bilder als ich hier präsentiere. Schaut doch gern mal auf ihrer Web- oder Facebook-Seite vorbei. Und wenn ihr schon dabei seid, schaut mal bei SL-Punkt rum. Er hat seinen Blog erst vor kurzem komplett aufgemöbelt! Ein Augenschmaus!!!

Das war es von mir, bis später.

Ehrgeiz, Spaß und gute Laune. Was macht ein #StudentBoatBattle aus?

Etwa 10 Minuten habe vor dem leeren Editor gesessen und überlegt, was ich wohl schreiben könnte. Der Titel dieses Beitrags steht für mich noch nicht fest. Es ist komisch, dass Ihr zu diesem Zeitpunkt schon mehr wisst als ich.

Komisch war es auch am vergangenen Wochenende (02. August 2014), als in Hannover das Red Bull #StudentBoatBattle veranstaltet wurde. Da ich beim letzten Mal scheinbar nichts gebloggt hatte, hier eine Kurzfassung in der Reihenfolge der Namensgebung:

Student: Studenten aus Hannover bilden Dreierteams, geben sich einen fetzigen Namen und verkleiden sich.

Boat: Jedes Team bekommt ein kleines Ruderboot, zwei Paddel und eine gepolsterte Kampf-Lanze.

Battle: Zwei Teams duellieren sich wie bei einem Tjost. Es gibt eine Vor- und eine K.O.-Runde aus der ein einziges Team als Sieger hervorgeht.

Aber warum das Ganze? Nun… Schaut euch die Bilder an und seht selbst.

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