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Land unter – Niederland

Bekannt ist Holland, das sich aus Zuid- und Noord-Holland zusammen setzt (Oost / West gibt es nicht), für Käse, Tulpen, Cannabis und Holzschuhe. Käse gibt es in der Schweiz weitaus mehr und alles in allem, besser. Holland hat nämlich immer wieder Ärger mit den Gewerbeaufsichtsbehörden, weil der Käse, durch seine vielen Hohlräume, als Mogelpackung eingestuft ist.

Tulpen stammen ursprünglich aus der Türkei. Der Döner wiederum aus Berlin. Die für Berliner Luft so essenzielle Pfefferminze stammt aus Ostasien – der Einfachheit halber: China. Und so wird klar, dass die Holländer ihre berühmten Blumen vermutlich nur aus China importiert haben, um weitere vermeintliche Pflanzen- und Gewürzimporte über die SilkRoad zu verschleiern. Da es damals noch keine Bitcoins gab, mussten sie sich ein ausgeklügeltes System ausdenken, das ich jedoch durchschaut habe.

Cannabis, das quasi der grüne Tee unter den Glimmstängeln ist, sollte mutmaßlich unter dem Deckmantel der Tulpen transportiert werden. Ein Indiz dafür ist der grüne Tee, den man besonders gerne und häufig wo trinkt? In China! Fall abgeschlossen? Noch nicht ganz. Die Beliebtheit in Holland grünen Tee zu rauchen, anstelle ihn zu trinken, ist der Tabakindustrie ein Dorn im Auge. Die großen amerikanischen Tabakkonzerne schaffen es nicht, mit ’normalen‘ Zigaretten in Holland Fuß zufassen, obwohl sie die Mittel dazu hätten. Woran liegt das? Da bekanntlich alle amerikanischen Konzerne in China verschuldet sind, hat China den längeren Bambushebel. So sichert sich China die Einnahmen durch grünen Tee und bevormundet somit die großen Konzerne, als auch die holländische Bevölkerung! Fall abgeschlossen.

Was Holzschuhe angeht, sind diese noch immer der klägliche Versuch die Bevölkerung des Königreiches zu retten, sobald defekte Deiche oder der Klimawandel dafür sorgen, dass das gesamte flache Land überschwemmt wird. Die sogenannten Clogs sind für diesen Fall als kleine Boote konzipiert, die paarweise genügend Auftrieb für einen leichten Holländer erreichen sollen. Da sie weder über Außenbordmotoren, noch über Ruder verfügen, müssten die auf dem Wasser treibenden Holländer nach der Überflutung gerettet werden. Dies führt jedoch schon heute zu geopolitischen Spannungen. Holland ist nämlich gerade groß genug, um nach der Katastrophe zu internationalen Gewässern erklärt zu werden. Die Hilfebedürftigen sind somit nur durch ihre blasse Hautfarbe von ordinären Hochseeflüchtlingen (wie sie auf dem Mittelmeer vorkommen), zu unterscheiden.

In dieser prekären Lage wird das Nachbarland Deutschland nicht helfen können. Es verfügt weder über eine einsatztaugliche Marine (siehe Gorch Fock), noch über ein Weltraumprogramm, das noch mehr Racketen hervorbringen könnte. Die einzige Rackete wurde darüber hinaus von Italien abgefangen und mit unzureichenden Klebeband-Flickschustereien vor das dortige Gericht gestellt. Der neon-orangefarbene Nationalstolz des Landes ist eine Vorbereitung auf eben auf diesen Notfall. So ist die Versorgung mit orangenen Notfallwesten schon sichergestellt, noch bevor der Bedarf dazu notwendig wird.

Der neon-orangefarbene Nationalstolz des Landes kann ebenfalls als Müllweste getragen werden. Scheinbar stieg die Beliebtheit dafür in den letzten Jahren besonders in Amsterdam. Um das Millennium herum war die Stadt eine einzige Müllkippe. Selbst die Verbreiterung der Gossen half nicht, den Müll einfach in die Nordsee zu spülen. Diese verbreiterten Gossen sind heutzutage eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten geworden und heißen Grachten. Insgesamt ist die Stadt heute überraschend sauber. Ein Aspekt, der dazu beigetragen haben könnte, wurde, von SL-Punkt, in seinem Blog erklärt; sehr Aufschlussreich! Wer sich von der Sauberkeit Amsterdams überzeugen möchte wirft einen Blick in die Galerie. Und wer doch Müll auf einem der Bilder entdeckt, darf dieses Beweisfoto gerne der Stadtverwaltung von Amsterdam weiterleiten, um bei der Beseitigung des Unrates zu unterstützen. #SaveThePlanet #AuchWennNichtGeradeFreitagIst




Jetzt wird es untypisch. Dieser Ausflug war der Erste, auf dem ich mein aufgewertetes Kamera-Equipment (namentlich: Nikon Z 6 (Vollformat)) dabei hatte. Was sich damit nicht schlagartig verändert hat, sind meine Fähigkeiten. Der Umstieg von meiner treuen Nikon D300 (APS-C) war trotz Herstellertreue nicht so einfach wie angenommen. Da hat sich in 10 Jahren zwischen D300 und Z 6 doch so einiges getan. Irgendwie ist alles gleich und doch ganz anders.

Zur Akkulaufzeit kann ich wenig sagen. Ich habe häufiger als nötig den großen Touch-Monitor benutzt, einen externen GPS Empfänger an die Kamera angeschlossen und immer wieder unabsichtlich den Auslöser gedrückt, als die im Standby an meiner Schulter hing. Über einen ganzen Tag hinweg musste ich den Akku nicht wechseln oder nachladen, aber einen zweiten Tag hätte er bei dieser Verwendung sicherlich nicht durchgehalten.

Bin ich zufrieden mit der Kamera? Ja! Allen voran wegen des Vollformatsensors. Gleich danach sind mir die neuen technischen Spielereien und Hilfsmittel, die die spiegellose Bauart ermöglicht, sehr willkommen. Werde ich dadurch ein besserer Fotograf? Wohl kaum! Dennoch steigt die Qualität der Fotos, es gibt weniger Einschränkungen (somit mehr Möglichkeiten) und der Ausschuss ist merklich geringer als noch mit der D300.

Eine weitere Feststellung: Die spiegellose Kamera ist weder kleiner, noch leichter. Der Body wiegt so viel wie eine durchschnittliche DSLR. Kleiner ist das System nicht, weil ich mit dem FTZ-Objektivadapter und meinen ‚alten‘ Linsen unterwegs war. Damit ist die Z 6 sogar ‚dicker‘ als noch die D300, weil die Sensorebene der Z 6 deutlich weiter vom rückseitigen Monitor entfernt ist. ‚Kleiner‘ wird das Packmaß erst mit den Nikkor-Z Objektiven werden, für die der FTZ-Adapter mit seinen ca. 4cm Länge nicht benötigt wird. Leichter wird der Rucksack oder die Tasche damit vermutlich nicht werden, denn gutes Glas hat gut Gewicht.

Kurz um: Der Sweetspot, der für mich lange Zeit die D300 gewesen ist, ist nun die Z 6. Der einzige Kompromiss, den ich mit dieser Kamera eingehen muss(te), war der Anschaffungspreis. So habe ich keinerlei Zweifel, dass mich diese Kamera für lange Zeit begleiten wird.

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