Erst Licht, dann Strom, dann Emotion | Urbex & Sport Fotoblog by dsgk

Eine verflixte Busfahrt, vor allem die Zweite!

Jeder weiß von der Statue des heiligen Nepomuk auf der berühmten Karlsbrücke, die man, um sich etwas zu wünschen, anfassen soll. Am warscheinlichsten soll es sein, so heißt es, sich zu wünschen erneut nach Prag zu kommen, in die goldene Stadt Zentraleuropas. Nun kommt der Bumerang, aus der Vergangenheit kommt er! Denn: Letztes Mal in Prag habe ich die Statue NICHT berührt und es dennoch geschafft wiederzukommen!

Nach Prag geschafft klingt nach viel Anstrengung, dabei war es ganz einfach. Nachts ab in den Bus, morgens raus aus dem Bus, angekommen. Kein Autofahren, ruhig pennen, alle die mitkommen sitzen beieinander, gut genutzte Zeit, eine bis zwei Übernachtungen weniger (also Geld/Zeit gespart) – Alles Perfekt!

Offen Neues ausprobieren ist niemals falsch. Doch war meine Erwartungshaltung an so eine Busfahrt .. Naja, ich hätte mich vielleicht Informieren sollen was mich erwartet. Ich dachte ich wüsste was mich erwartet, denn so eine Reise kann doch nicht so anders sein, als 8 Stunden nach Paris!? Unabhängig vom Busunternehmen lautet mein Tipp: Leute, informiert euch, reserviert Plätze oder was auch immer! Wenn ein Bus so voll ist, dass ihr nicht weg könnt, kann so eine Busfahrt von 8 Stunden sehr unangenehm werden. Laute und asoziale Fahrgäste sind eine Sache, kotzende sind eine Andere. Müdigkeit reicht manchmal nicht aus um sowas verschlafen zu können. So! Nächstes Thema.

Hundemüde morgens 6:30 Uhr in Prag. Was macht man da? Kneipen haben frühstens ab 10 Uhr geöffnet, also galt es irgendwie 3,5 Stunden rum zubekommen, bis wir uns die Kehlen befeuchten konnten. Anlaufstelle Nummer 1 zu dieser Uhrzeit, wenn wir es gewusst hätten, die Karlsbrücke. Weil wir es jedoch nicht wussten: Geld holen, dann Starbucks. Fertig, wie spät ist das? 7 Uhr. Die Straßen und Plätze sind zu dieser Zeit fast leer gefegt. Hier und da sieht man ein asiatisches Hochzeitspaar, das von mindestens super-lässigen Fotografen mit Sonnenbrille begleitet wird. Doch davon abgesehen ist wenig los und es gibt freie Bahn für atemberaubende Fotos! Oder zumindest halbwegs okay-e Fotos 😉

Irgendwie bekommt man die Zeit schon rum, keine Sorge. Es ist fast egal wohin man geht, überall gibt es etwas zu entdecken. Das ist mein Ernst! Im Stadtkern ist natürlich viel von dem zu finden, was man schon einmal irgendwo gesehen hat, aber es lohnt sich nicht nur auf die bekannten Dinge und Ort zu achten.

Tag 2: Regen (vormittags). Konsequenz: Pivo und Gulasch. Gulaschsuppe, Gulasch mit Knödeln, Gulasch aus Rind oder Schwein. Viele sind gut, doch manche sind ausgezeichnet! Das Bier ist überall gut, und weil das so ist halten wir uns an eine Regel. Eine einzige Regel, die für jeden Urlaub oder Ausflug gilt: Nur ein Bier pro Kneipe. Denkt mal darüber nach… Und wenn ihr fertig seid, surft mal bei SL-Punkt vorbei, mit dem ich zwei volle Tage in Prag gewesen bin. Hier geht es zum Album. Auf bald.


 

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